Bundesbank-Chef kannte angeblich das Sarrazin-Interview
18.10.2009 | 09:01 Uhr 2009-10-18T09:01:00+0200
Hamburg. Das umstrittene Sarrazin-Interview soll Bundesbankchef Weber bereits vor der Drucklegung gekannt haben. Sarrazin, der Vorstandsmitglied der Bundesbank ist, hatte sich darin abfällig über Türken und Araber geäußert. Die Bundesbank entzog ihm daraufhin einen Teil der Aufgaben.
Bundesbankchef Axel Weber kannte das umstrittene Interview des Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin einem Medienbericht zufolge bereits vor der Drucklegung. Protestiert habe er jedoch erst, als das Erscheinen des Interviews nicht mehr aufzuhalten gewesen sei, berichtet das «Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« vorab.
Keine grundsätzlichen Bedenken
Schon die Interview-Anfrage der Kulturzeitschrift «Lettre International» sei über die Pressestelle der Institution gekommen. Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung hätten Sarrazin zu dem Gespräch geraten, das dann in der Niederlassung der Bundesbank in Berlin geführt worden sei. Der Leiter der Kommunikationsabteilung habe nach eingehender Lektüre keine grundsätzlichen Bedenken gehabt, aber Änderungsvorschläge, die Sarrazin auch übernahm, gemacht. Anschließend habe die Bank die genehmigte Fassung an «Lettre» übermittelt, schreibt das Magazin weiter.
Sarrazin, der seit Mai Vorstandsmitglied der Bundesbank ist, war in die Kritik geraten, weil er sich in einem Interview abfällig über in Berlin lebende Türken und Araber geäußert hatte. Die Bundesbank hatte ihm daraufhin einen Teil der Aufgaben entzogen. Die Distanzierung der Bundesbank von den «diskriminierenden Äußerungen von Dr. Thilo Sarrazin» sei alleine durch Weber - ohne Rücksprache mit den übrigen Vorständen erfolgt, schreibt der «Spiegel» weiter. (ddp)

12:15
Zitat von #4
...Ich kann nicht erkennen , dass es Aufgabe des Vorstandes -ob Sarrazin oder Weber ist -sich Gedanken über die gescheiterte Einwanderungs-bzw. Integrationspolitik zu machen.
Ich zitiere den ersten Satz aus der ersten Frage von „Lettre International „aus dem Interview:
„Wie würden Sie die Etappen der Entwicklung Berlins seit 1989 beschreiben, die Meilensteine der Entwicklung?“
Daraus ist klar ersichtlich, dass der ehemalige Finanzsenator der Stadt Berlin und nicht der Vorstand der Bundesbank befragt wurde!
11:07
Nach nee, was doch so alles zu Tage kommt...
10:45
Moderation
Warum wird 9+10 nicht sofort gelöscht ?
09:04
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08:48
Wenn ich Bäcker bin rede ich dann über Fische?
Mir ist es egal ob Weber und dieser Bildzeitungsprophet nicht miteinander können. Sie sollten nur ihren Job können und das tun sie eben nicht. Nullpfeifen wohin man schaut.
07:21
So langsam und allmählich kommt ans Tageslicht, daß Herr Weber das Interview lediglich als Aufhänger nahm, um sich Herrn Sarrazin zu entledigen oder wenigstens kaltzustellen, weil er mit ihm nicht kann. Es stellt sich nun die Frage, wer denn eigentlich die Reputation der Bundesbank beschädigt hat!
07:19
Was kann man von einem H. Weber schon erwarten, der seinen Posten seinem Mentor Hans Eichel zu verdanken hat ? Katzenpuckeln, nach dem Mund reden und bloss nicht selbständig denken, zeichnet halt diese Pfeifen aus. Oder wollte H. Weber seinen lieben Kollegen Sarrazin bewusst ins Messer laufen lassen ? Na ja, wenn man seine Mitarbeiter aus politischen Gründen aufgeschwatzt bekommt, muss man nichts tun, um sie wieder los zu werden.
01:39
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23:15
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22:30
Wenn es stimmt, dass Wber das Interview kannte und genehmigen ließ, Herrn Sarrazin aber danach in die Pfanne haute, dann war das eine ganz ganz linke Nummer. Aber nun weiß man, wie bei der Bundesbank gearbeitet wird: mobben, mobben, mobben.
So hält man das Ansehen der Bundesbank rein.
Wäre die Bundesbank ein Brett, dann ware Herr Weber das größte Astloch.