Bonner Bombe macht die Ermittler ratlos
13.01.2013 | 17:31 Uhr 2013-01-13T17:31:00+0100
Bonn/Düsseldorf. Gut einen Monat nach dem versuchten Sprengstoffanschlag von Bonn fehlt von den Bombenlegern weiter jede Spur. Die Bundesanwaltschaft sucht jetzt auch nach Spuren in die rechtsextreme Szene, so der „Spiegel“. Zudem soll die Bombe nun doch nicht sprengfähig gewesen sein, der Zünder habe gefehlt.
Die Ermittlungen zum versuchten Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof haben in den vergangenen vier Wochen schon manche Wendung genommen. Unmittelbar nach dem Fund einer blauen Sporttasche am Gleis 1 brachte die Bundespolizei die beruhigende Mitteilung unter die Leute, es habe sich um eine Attrappe gehandelt. Das Landeskriminalamt widersprach tags darauf energisch: Es habe sich sehr wohl um eine zündfähige Bombe gehandelt, deren Technik jedoch erst rekonstruiert werden müsse.
Die robuste Entschärfung mit einem Wassergewehr erschwerte schließlich die Einschätzung. Das hinderte niemanden daran, öffentlich über eine vergleichbare Sprengkraft wie bei den Madrider Anschlägen von 2004 zu spekulieren. Nun gibt es die nächste Volte.
„Die Bombe war nicht sprengfähig“
„Die Bombe war nicht sprengfähig, weil ein Zünder fehlte“, zitierte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) am Wochenende überraschend einen hohen Sicherheitsbeamten. Auch über die Urheberschaft des versuchten Anschlags scheint zunehmend Unsicherheit zu herrschen. Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet in seiner neuen Ausgabe darüber, das Bundeskriminalamt habe seine Ermittlungen „in alle Richtungen“ ausgeweitet.
Die Bombenleger vom Bonner Hauptbahnhof werden einem Medienbericht zufolge auch in der rechtsextremen Szene gesucht. Die Bundesanwaltschaft habe inzwischen das neugegründete Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus eingeschaltet, um mögliche Spuren in die rechtsextreme Szene zu ermitteln.
Dies stehe in einem vertraulichen Lagebericht. Die Bundesanwaltschaft habe das neugegründete Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus eingeschaltet, um mögliche Spuren in die rechtsextreme Szene zu untersuchen. Denkbar sei mittlerweile aber auch ein „psychisch erkrankter“ Erpresser ohne politische Motive.
Bislang galt es als ausgemacht, dass Polizei, Verfassungsschutz und Bundesanwaltschaft mit der Sondereinheit „Tasche“ einen Bombenleger aus der islamistischen Szene suchen. Wertvollster Hinweis ist die Sequenz einer Überwachungskamera eines Schnellrestaurants, das einen bärtigen Mann mit Mütze zeigt.
Neue Aufschlüsse durch ein Haar in der Sporttasche?
Laut „Welt“ gibt es inzwischen auch ein Haar aus der Sporttasche, das die Fahndung mit DNA-Material erleichtern soll. Allerdings brachte der Abgleich mit den Datenbanken registrierter Extremisten bislang offenbar keinen Treffer. Das gefundene Haar soll von einem hellhäutigen Mann aus Europa oder Nordamerika stammen. Also alles zurück auf Anfang?
Ermittler haben rund einen Monat nach dem versuchten Bombenanschlag in Bonn eine neue Spur: Sie haben laut einem Medienbericht ein Haar des möglichen Bombenlegers gefunden. Weiter heißt es, die Bombe sei gar nicht sprengfähig gewesen, weil ein Zünder fehlte.
Die Verdachtsmomente gegen die beiden Bonner Islamisten Omar D. und Mounir T. sollen sich jedenfalls nicht erhärtet haben. Die rot-grüne Landesregierung hatte sich bereits den Vorwurf gefallen lassen müssen, das Risiko von Salafisten in NRW verniedlicht zu haben. Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) wollte zwar bislang dem Geraune über islamistische Hintergründe des Bonner Falls nicht energisch widersprechen, mahnte jedoch vorsorglich: „Wir wissen nicht, wer der Täter ist und aus welcher extremistischen Szene er möglicherweise stammt.“
Minister Jäger empfahl, die Klappe zu halten
Jägers vier Wochen alte Aufforderung, keine wilden Szenarien zu entwerfen, klingt jedenfalls aktueller denn je: „Wenn man von etwas keine Ahnung hat, soll man einfach die Klappe halten.“

12:07
Wer wars denn nun? Links, rechts, oben, unten...mittig?
Zehn Zeitungen und zehn Spekulationen...ich lege mal noch was drauf:
War es nicht vielleicht ein Extrem-Buddhist, der sich längere Zeit nicht rasiert hat?
Vielleicht war es auch die militante Autoindustrie, angeführt von Opel-Schergen, die die Bahn als terroranfällig dastellen wollte?
Nicht auszuschließen sind auch militante Veganer, die konsquenterweise auf tierische Bestandteile in der Bombe verzichtet haben.
Oder...oder...oder...!
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08:58
Da schießen die Medien einmal wieder voll in den Ofen: Vorsicht mit Mutmaßungen! Keine Spur führt zur Zeit in irgendeine Richtung. Weder in die rechte, noch in die linke, noch in die islamistische! Das man ein helles Haar gefunden hat, sagt nur, dass es da war. Es kann auch schon vom Vorbesitzer stammen. D-.Radio meldet, dass wohl die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen abgeben wird, da nach jetzigem Zeitpunkt ein extremistischer Hintergrund nicht erkennbar ist. Das erscheint mir die einzig richtige These zunächst zu sein. Auch erscheint angebracht, jede Pressemeldung vom User zunächst auf Plausiblität zu überprüfen.
00:57
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So so - mein Kommentar wurde mal wieder blockiert. Man sind die Moderatoren mächtig.
Dabei habe ich niemanden beleidigt - bin nicht rassistisch gewesen und schon garnicht pro-deutsch - was will man mehr.
Ich habe lediglich geschrieben, daß Rechte als Täter gute Joker sind, wenn man nicht weiter weiß und VS, Antifa und Medien vielleicht schon an einem "rechten Bekennerschreiben" basteln, um es zum richtigen Zeitpunkt zu präsentieren.
Und diese Sätze verstossen gegen das "deutsche Presse-Gesetz"?
19:18
Dann wollen wir die Geschichte mal munter fortschreiben: Es ist auch nicht sicher, ob es eine blaue Sporttasche war. Man spricht jetzt von einem gelben LIDL-Beutel. Und beim Sprengstoff handelt es sich wohl eher um Katzenfutter, deshalb konnte man natürlich keinen Zünder finden. All das ist von den unglaublich wirksamen Kameras im Bahnof messerscharf festgehalten worden. Hä? Natürlich waren die in Betrieb. Das konnte man nur nicht zugeben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
Unsere Sicherheitsbehörden? Jede Übertreibung käme der Wahrheit nur näher.
19:04
Nur merkwürdig das die Frankfurter allgemeine Zeitung geschrieben hat, das ein dunkelhäutiger Mann die Tasche mit der Bombe abgelegt hat.
Zitat derwesten.de
" Bei dem dunkelhäutigen Mann, der die Tasche mit dem Sprengsatz am Gleis abgestellt hat, soll es sich hingegen um ein Mitglied der Bonner Islamistenszene handeln, heißt es in der FAS."
Und die Tasche hat ihm ein bärtiger hellhäutiger Mann übergeben.
18:25
Mell234 | #1, die Süddeutsche berichtet das es eventuell Rechte oder Allgemeinkriminelle waren. Der Spiegel eventuell Rechte oder ein psychisch kranker Erpresser. Auch gegen Salafisten wird ermittelt. Die Polizei schließt nichts aus. Es könnten genauso Linksorientierte sein
18:10
Im anderen Beitrag wurden die Kommentare ja schnell verboten.
Rechtsextreme Anschläge? Das ist doch genauso unwahrscheinlich wie Missbrauch durch Christen in der Kirche.
Es sind IMMER die Islamisten/Salafisten/Türken/anderen an allem Schuld. Aber doch nicht der stolze christliche Deutsche. Nein nein nein... niemals nie.
Hört noch jemand den Schredder surren?
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