Blockupy-Proteste: Italiener gesteht Steinwürfe auf Polizei

Prozess gegen den Blockupy-Aktivisten: Ihm wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Prozess gegen den Blockupy-Aktivisten: Ihm wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Foto: dpa
Ein Italiener hat vor Gericht gestanden, bei den Frankfurter Blockupy-Protesten Steine auf Polizisten geworfen zu haben. Einsichtig gab er sich nicht.

Frankfurt/Main.. Ein 23 Jahre alter Italiener hat vor dem Frankfurter Amtsgericht gestanden, bei den Blockupy-Ausschreitungen im März Steine auf Polizisten geworfen zu haben. Er habe auf Gewalttätigkeit mit Gewalttätigkeit reagiert, sagte der Angeklagte am Mittwoch. Er habe zwei Steine auf Polizisten geworfen, nachdem zuvor eine Freundin von Beamten geschlagen worden sei.

Der Prozess begann unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Es ist die erste Verhandlung nach den schweren Krawallen bei der Eröffnung des neuen Gebäudes der Europäischen Zentralbank (EZB) am 18. März.

Keine Anklage gegen andere Blockupy-Aktivisten

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann gefährliche Körperverletzung und Landfriedensbruch in einem besonders schweren Fall vor. Bei seiner Tat war er von Polizisten beobachtet worden. Kurze Zeit später wurde er festgenommen. Seitdem sitzt der 23-Jährige in Untersuchungshaft. Er ist bislang der einzige Blockupy-Aktivist, gegen den Anklage erhoben wurde. (dpa)

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