Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Politik

Betagte Terroristen der Revolutionären Zellen vor Gericht

01.08.2012 | 18:53 Uhr

Zwei betagte mutmaßliche Mitglieder der Revolutionären Zellen müssen sich mehr als 30 Jahre nach den ihnen vorgeworfenen Taten vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen Sonja Suder (78) und Christian Gauger (70) beginnt am 21. September, wie ein Sprecher des Landgerichts Frankfurt am Mittwoch auf dapd-Anfrage sagte.

Frankfurt/Main (dapd-hes). Zwei betagte mutmaßliche Mitglieder der Revolutionären Zellen müssen sich mehr als 30 Jahre nach den ihnen vorgeworfenen Taten vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen Sonja Suder (78) und Christian Gauger (70) beginnt am 21. September, wie ein Sprecher des Landgerichts Frankfurt am Mittwoch auf dapd-Anfrage sagte.

Suder und Gauger wird die Beteiligung an Sprengstoffanschlägen und schwere Brandstiftung Ende der 70er Jahre vorgeworfen. So sollen sie etwa an einem Anschlag auf das Heidelberger Schloss beteiligt gewesen sein. Suder soll auch den Überfall auf die OPEC-Konferenz in Wien 1975 mit vorbereitet haben.

Beide waren bis zu ihrer Entdeckung 22 Jahre in Frankreich untergetaucht. Im vergangenen September hatte Frankreich die beiden mutmaßlichen Terroristen nach Deutschland ausgeliefert.

dapd

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6940078/create

Umfrage
Die SPD feiert ihren 150. Geburtstag . Ist die Partei für Sie immer noch aktuell oder schon total veraltet?

Die SPD feiert ihren 150. Geburtstag . Ist die Partei für Sie immer noch aktuell oder schon total veraltet?

 
Fotos und Videos
1,3 Promille mit der Rauschbrille
Video
Straßenverkehr
Kanzlerin Merkel in Kleve
Bildgalerie
Staatsbesuch
Altkanzler wird geehrt
Bildgalerie
Helmut Kohl
Prinz Harry in den USA
Bildgalerie
Prinz-Besuch
Aus dem Ressort
Egon Bahr nennt ihn "Verräter" - wer war Wehner wirklich?
SPD-Historie
Der SPD-Politiker Egon Bahr hat schwere Vorwürfe gegen den legendären Fraktionschef Herbert Wehner erhoben. „Ein Verräter“ sei der gewesen, sagt er. Aber galt sein Verrat wirklich dem ganzen Land, wie die Konservativen stets argwöhnten?
Jobcenter wollten offenbar Hartz-IV-Empfänger ausspionieren
Datenschutz
Mehrere Jobcenter in Deutschland haben anscheinend mit dem Gedanken gespielt, soziale Netzwerke wie Facebook zu nutzen, um Angaben von Hartz-IV-Beziehern zu überprüfen. Laut dem Datenschutzbeauftragten des Bundes hätten mehrere Ämter wissen wollen, ob sie Daten aus dem Internet verwenden dürfen.