Berliner Staatsanwälte prüfen Ermittlungen gegen Wulff
02.02.2012 | 10:59 Uhr 2012-02-02T10:59:44+0100
Berlin. Wieder neue Vorwürfe gegen Bundespräsident Christian Wulff: Einem Bericht zufolge prüft die Staatsanwaltschaft Berlin, ob sie Ermittlungen gegen ihn einleitet. Es geht um einen Audi Q3, den die Wulffs angeblich kostenlos nutzen durften. Anwalt Gernot Lehr dementiert die Berichte.
Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft ein mögliches Ermittlungsverfahren gegen Bundespräsident Christian Wulff wegen der angeblichen kostenlosen Nutzung eines Autos. "Es findet bei uns im Hause eine Vorprüfung statt, ob strafbares Verhalten vorliegt", sagte Oberstaatsanwältin Simone Herbeth der "Frankfurter Rundschau" . Es gehe dabei um den Audi Q 3, der von den Wulffs genutzt worden sei. Die Staatsanwaltschaft sei von sich aus tätig geworden, es lägen keine Anzeigen vor.
Geprüft wird dem Bericht zufolge ein mögliches Verfahren wegen Vorteilsnahme. Nach Informationen der Zeitung durften die Wulffs schon ab Sommer 2011 offenbar kostenlos einen Audi Q 3 fahren - und damit Monate bevor das Modell überhaupt markteingeführt war. Der Wagen sei dem Berliner Autohaus überraschend geliefert worden - auf Anweisung der Audi AG und mit dem Hinweis, der Wagen solle auf dem Gelände des Autohauses geparkt werden und werde von den Wulffs abgeholt.
Angeblich gab's das "Vorserienmodell" kostenlos
Es gab dem Bericht zufolge keine Bestellung über das Autohaus. Die Lieferung sei vielmehr von der Spitze der Audi AG veranlasst worden. Der sonst noch nirgendwo erhältliche Wagen sei den Wulffs als "Vorserienmodell" zu Promotion-Zwecken zur Verfügung gestellt worden. Sicherheitsbeamte hätten das Fahrzeug im Auftrag des Bundespräsidialamtes sogar beim Autohaus überprüft.
Bundespräsident Christian Wulff ließ die Vorwürfe über seinen Anwalt zurückweisen. Wulffs Anwalt Gernot Lehr bezeichnete die Berichte in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung als "gezielte Falschberichterstattung". Das Ehepaar Wulff habe den Audi Q3 nicht wie berichtet im Sommer 2011, sondern erst am 22. Dezember übernommen "und die dafür marktübliche Vergütung gezahlt", erklärte Lehr.
Wulff lässt die Vorwürfe zurückweisen
Wulffs Anwalt Lehr richtete schwere Vorwürfe gegen die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung. Er legte ihnen eine "grobe Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflichten" zur Last. Sie hätten es "unterlassen, das Ehepaar Wulff mit dieser Falschinformation zu konfrontieren", kritisierte Lehr. "Eine Frage, ob das Ehepaar Wulff ab Sommer 2011 einen Audi Q3 gefahren habe, wurde nicht gestellt."
Wulff ist seit Ende vergangenen Jahres wegen der Affären um den Privatkredit für sein Haus und kostenlose Urlaubsaufenthalte unter Druck. Zudem laufen Ermittlungen wegen Bestechlichkeit gegen seinen früheren Sprecher Olaf Glaeseker . (afp)

20:10
Die sollen mal ein bisschen Dampf machen und sich ins zeug legen, damit die Sache nicht allzu lang verschleppt wird.
Jeder Tag mit Wulff ist ein schwarzer Tag für diese Republik!
20:59
Wulff legt es wirklich darauf an, aus dem Amt geprügelt zu werden. Wenn es so weit ist, und das ist nur eine Frage der Zeit, kann man das Amt des Bundespräsidenten auch gleich abschaffen, erstens hat Herr Wulff es in kürzester Zeit zu Grabe getragen, und zweitens braucht Deutschland ohnehin keinen herumjettenden Grußaugust für zig Millionen im Jahr.
16:55
Es kann nicht sein, dass Staatsanwälte rechtliche Schritte gegen einen amtierenden Bundespräsidenten prüfen und auf dessen Amtssitz juristisch fundierte Durchsuchungen durchführen.
Da dieses ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik darstellt, ist die Äußerung der Bundeskanzlerin, sie würde die Amtsführung Christian Wulffs “schätzen “, in keiner Weise zu verstehen !! Wie lange darf Christian Wulff noch dem Amt des Bundespräsidenten solchen Schaden zufügen ??
16:43
Was mekern denn alle über den Bundespräsi ????
Er kann doch garnichts dafür, alle schenken oder geben alles ganzganz günstig ab und Die Herschaften wollen das doch garnicht...
.............Er ist und bleibt die Unschuld vom Lande.........
16:38
Die Liste wird immer länger. Wulff ist ein tolles Beispiel.
16:16
# 26 genauso sehe ich das auch...ist es nicht eigentümlich, daß am 22 Dezember an dem Tag als auch der ominöse Kreditvertrag in einen ganz normalen Darlehnsvertrag geändert wurde...der Vertrag mit dem Autohaus unterschrieben wurde???? das ist doch Auffälig bis ins kleinste.....Vielleicht hat ja der Rechtsanwalt von Wulff gesagt ...also Butter bei die Fische"" was läuft da son noch ohne Vertrag""" und dann wurde das Ganze erst legalisiert......
Leute.....da schellen doch alle Alarmglocken...da fährt Frau Wulff ein Auto das noch gar nicht käuflich erworben werden kann...das gibt es nicht auf den freien Markt...aber madame fährt damit kostenlos ein halbes Jaht umher doch nicht nur für Noppes.....""Nachtigall ick hör dir trabsen"""...die Eheleute haben wieder etwas umsonst bekommen, was sie wieder mitnehmen mußten......langsam muß denen doch einmal klargewesen sein sein....das dies Vorteilsnahme im Amt ist.....
So Begrifftutzig wie die Eheleute Wulff ist doch schon krankhaft......und liebe Schreiber die glauben sie müßten dem Wulff beistehen....schaut einmal in den Spiegel, haben wir so etwas als BP verdient...Ein Nimmersat, ein Schnäppchenjäger ohne wenn und aber....Hauptsache Alles umsonst.......ich kann nur sagen.....es ist BESCHÄMEND....
Aber hier wurde wieder getrickst........ich möchte gerne wissen, welche Vergünstigungen am 21 b.z.w am 22 Dezember alle noch in normale Verträge umgeschrieben wurden........????? oder geliehende Gestände wieder abgegeben..die nur zu Werbezwecke überlassen.wurden.....??? Wäre sehr interessant!!!!
Mich kann bei Wulff nichts mehr umhauen...da kommt noch meht...WETTEN!!!!!!!!!!!!
16:12
Eigendlich wurde Herr Wulff zum Bundespräsident gewählt und nicht zum Herr Billig will ich.Sicher liegt hier erst einmal ein Ermittlungverfahren an. Doch peinlicher gehts einfach nimmer.
15:59
Warum tritt er nicht endlich zurück? So ein Schautermännchen braucht Deutschland als Oberhaupt ganz bestimmt nicht.
15:53
Ich finde, diese Schmähungen gehen jetzt aber doch entschieden zu weit!
Nicht bestritten wird scheinbar, dass es einen Vertrag gibt. Und angeblich soll ja auch eine Leasing-Rate dort drin stehen. Wenn eine bekannt schlampige Firma wie Audi es aber nicht schafft, eine entsprechende Rechnung auszustellen, kann man das wohl kaum dem Staatsoberhaupt in die Schuhe schieben. Schon gar nicht kann man von ihm erwarten, jeden Abend in den Briefkasten zu schauen, ob irgendwelche Rechnungen eintrudeln, mit denen er erfahrungsgemäss nun wirklich nicht rechnen konnte.
Einem Hartz-4-Empfänger werden spontan die Bezüge gekürzt, wenn er bei einem Bewerbungsgespräch einen Kaffee eingeschenkt bekommt und den nicht unverzüglich als "geldwerten Vorteil" dem Inquisitor beim Arbeitsamt meldet. Na bitte! Und da behaupten immer noch ein paar Leute, wir hätten keinen Rechts-Staat!
15:39
Das wird sich leicht feststellen lassen. Aber ich denke, die Betonung liegt auf dem Wörtchen "übernommen". Im Dezember wurde ja auch der Kreditvertrag mit der Bank geändert und "übernommen" kann ja auch heißen, ab 22. Dezember wurden Leasing-Rate gezahlt.
Was mich so ärgert mittlerweile ist, diese "Schnäppchenjägerei": im Flugzeug, im Hotel, hochbuchen lassen, ein billiger Bau-Kredit, keine Geschäftsbeziehung mit Geerkens, dann doch irgendwie als Mandat in der gleichen Kanzlei...da ne Gefälligkeit, hier ne Gefälligkeit. Also, klare Kante und Transparenz sieht doch irgendwie anders aus.