Behinderte sollen von Pkw-Maut befreit sein

Ab 2016 wird in Deutschland auf Autobahnen und für Inländer auch auf Bundesstraßen eine Pkw-Maut erhoben.
Ab 2016 wird in Deutschland auf Autobahnen und für Inländer auch auf Bundesstraßen eine Pkw-Maut erhoben.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Über eine halbe Million schwerbehinderte Autofahrer müssen keine Pkw-Maut bezahlen. Auch Ausländer können sich befreien lassen.

Essen.. Für Autobahnen und Bundesstraßen in Deutschland soll künftig eine Pkw-Maut kassiert werden. Das hat der Bundestag jüngst beschlossen. Inländer sollen für Mautzahlungen durch eine geringere Kfz-Steuer wieder entlastet werden - auf den Cent genau. Doch nicht jeder, der ein Auto angemeldet hat, soll die Maut ab 2016 tatsächlich zahlen müssen.

Maut Über eine halbe Million schwerbehinderte Fahrzeughalter in Deutschland müssen keine Pkw-Maut bezahlen. Das bestätigte das Bundesverkehrsministerium dieser Zeitung auf Anfrage. Voraussetzung ist, dass den Fahrzeughaltern auf Grund ihrer Behinderung eine 50-prozentige Ermäßigung der Kfz-Steuer gewährt wird.

Auch Elektroautos sollen von der Maut befreit werden

Der Sozialverband Deutschland schätzt die Zahl der Betroffenen in Deutschland auf über eine halbe Million Menschen. Auch behinderte Halter von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen, die sich mit ihrem Kraftfahrzeug in Deutschland fahren, können mit einem entsprechenden Nachweis ebenfalls von der Abgabepflicht befreit werden.

Ebenfalls von der Pkw-Maut befreit sind neben Behördenfahrzeugen, Einsatzwagen und Motorrädern auch private Elektrofahrzeuge.

Hier geht's zum Hintergrund-Bericht zur Pkw-Maut in englischer Sprache.