Homosexualität
Bayern will homosexuelle Beamte gleichstellen
11.11.2009 | 15:26 Uhr 2009-11-11T15:26:00+0100
München. Homosexuelle Beamte in einer Lebenspartnerschaft sollen in Bayern bald gleiche Rechte erhalten wie verheiratete Kollegen. Das plant Landesfinanzminister Georg Fahrenschon (CSU). Dadurch können Mehrkosten von bis zu 34,1 Millionen Euro entstehen.
Homosexuelle Staatsdiener sollen in Bayern einem Zeitungsbericht zufolge mit ihren verheirateten Kollegen umfassend gleichgestellt werden. Landesfinanzminister Georg Fahrenschon (CSU) plane eine flächendeckende Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit Ehen, berichtete der «Münchner Merkur» unter Berufung auf eine Kabinettsvorlage. Dazu solle das Beamtenrecht weit umfassender geändert werden als bisher bekannt: So wolle Fahrenschon mit dem neuen Dienstrecht 2010 auch entsprechende Passagen im Besoldungs-, Versorgungs-, Reisekosten-, Umzugs-, Richter- und Disziplinargesetz sowie in der Trennungsgeldverordnung ändern.
Linke fordern auch Gleichstellung im Bund
Sogar das Ministergesetz soll dem Bericht zufolge geändert werden, um in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften lebende Kabinettsmitglieder nicht zu benachteiligen. «Eine Gleichstellung ist zwar nach meiner Auffassung verfassungsrechtlich nicht zwingend notwendig, mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen aber angezeigt», zitierte die Zeitung aus Fahrenschons Kabinettsvorlage. Das Ministerium schätzt demnach die Mehrkosten auf 6,8 bis 34,1 Millionen Euro pro Jahr, kalkuliert werde hierbei mit einem Anteil von einem bis fünf Prozent an Beamten mit eingetragenen Lebenspartnerschaften. Aus der Kabinettsvorlage geht laut dem Bericht hervor, dass bisher kein Ministerium gegen den Plan Einwände erhob.
Die Linken-Bundestagsfraktion forderte angesichts der bayerischen Pläne eine entsprechende Gleichstellung auch im Beamtenrecht des Bundes. «Es ist schon erstaunlich, dass im Kernland des Konservatismus die Bereitschaft zur Gleichstellung von Schwulen und Lesben größer ist als im Bund», erklärte Höll in Berlin. Bayern folge mit seinen Plänen damit unter anderem der rot-roten Koalition in Berlin, in der Hauptstadt sei die Gleichstellung bereits 2008 umfassend und rückwirkend verwirklicht worden. «Nun ist die Bundesregierung gefordert. Die Konservativen im Bund sollten sich Berlin und Bayern als Vorbild nehmen.» (afp)

12:29
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11:43
Nix als Anspruchsdenken, auch bei den Schwulen und Lesben. Wer soll das alles bezahlen ?
10:00
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09:01
#9 Das Homosexuelle mit Frauen die keine Kinder bekommen können verteidigt werden Oo.
So wollte man auch durchsetzen das homosexuelle vor Gott heiraten dürfen, obwohls verboten ist. Also bitte...
zum Beitrag: Dachte die wären schon längst gleichberechtigt? Und von wegen wir brauchen mehr Ehen wo Kinder rauskommen. Ich mein, man entschließt sich ja nicht schwul zu sein, weil man dann Steuererleichterungen bekommt.
08:34
@ karop(u)fer:
Wo hat denn Homosexuallität was mit Moral zu tun???
Zum Text:
Hätte nicht gedacht das so eine Nachricht aus Bayern kommt.
07:49
#8
Das hiesse ja, das Frauen die keine Kinder bekommen können, benachteiligt würden ?
07:34
Nichts gegen Homosexuelle...nur was soll das?
Wir brauchen um der Überalterung unserer Gesellschaft zu begegnen Kinder. Und dazu braucht es halt Mann und Frau... insofern sollten wir jeden Euro den wir haben oder nicht haben, in Familienförderung stecken.
22:09
Ja ja die Beamten sind eben ein besonderes Völkchen!
20:32
Na prima.Wenn dann noch die restlichen 15 Bundesländer mitziehen,sieht die Rechnung doch noch stattlcher aus.
20:20
Und das in dem streng katholischen Bayern???