Barack Obama und Mitt Romney im Kandidaten-Check
06.11.2012 | 14:58 Uhr 2012-11-06T14:58:00+0100
Washington. Am Dienstag wählen die USA ihren Präsidenten. Wird es der Methodist oder der Mormone? Der Mädchenvater oder der Jungenvater? Das Herrchen von Bo oder das von Seamus? „Mister Cool“ oder „Mister Rätselhaft“? Barack Obama und Mitt Romney im Vergleich jenseits der Politik.
Obama oder Romney? Am Dienstag endet nach fast anderthalb Jahren ein Wahlkampf der Superlative. Drei Milliarden Dollar wurden ausgegeben, die Gegner verunglimpften sich wie noch nie. Wofür eigentlich? Letzte Umfragen sagen ein Herzschlag-Finale voraus.
Methodist gegen Mormone, eingefleischter Basketball-Fan gegen passionierten Wassersportler, „Mister Cool“ gegen „Mister Rätselhaft“ – mit Mit Barack Obama und Mitt Romney treten an diesem Dienstag zwei sehr unterschiedliche Charaktere im Rennen um die US-Präsidentschaft gegeneinander an, die zwei nicht minder unterschiedliche Politikstile pflegen.
Auch ihre Ehefrauen Michelle Obama und Ann Romney spielen verschiedene Rollen im politischen Leben der Kandidaten. Doch lassen sich in den Lebensläufen der beiden Kontrahenten um das Weiße Haus auch Parallelen erkennen – etwa das Studium an der amerikanischen Elite-Universität Harvard, das beide Männer absolvierten. Aber auch der unbedingte Wille zur Macht gehört zu den Gemeinsamkeiten.
In fünf Punkten hat die WAZ Mediengruppe den Amtsinhaber Barack Obama und seinen Herausforderer Mitt Romney unter die Lupe genommen – mit überraschenden Ergebnissen.
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Seite 1: Barack Obama und Mitt Romney im Kandidaten-Check -
Seite 2: Lebenslauf - der erste Schwarze im Weißen Haus und der Gouverneur von Massachusetts -
Seite 3: Familie - Anwältin Michelle und Grundschulliebe Ann -
Seite 4: Lebensstil und Hobbys - Basketball-Fan gegen Wassersportler -
Seite 5: Glaube - Methodist gegen Mormone -
Seite 6: Charakter - Mr. Cool gegen Mr. Rätselhaft
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20:29
20:28 MEZ: Mitt Romney besucht die Toilette. Der stressige Wahlkampf hat seinen Verbrauch an Laxatien in nie geahnte Ausmaße getrieben. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Nach der Wahl hofft er auf Entspannung. Währenddessen stehen Millionen von Amerikanern stundenlang an, um wählen zu dürfen. Viele sind noch unentschlossen.
18:34
Ein bisschen möchte ich gegen die Schwarzmaler unter den anderen Kommentatoren setzen. Ich halte sowohl Obama als auch Romney geeignet für die Präsidentschaft. Beide sind keine Radikalen, beide sind besonnen und klug. Das hat z.B. Romney als Gouverneur in Massachusetts gezeigt, als er mit den oppositionellen Demokraten eine Gesundheitsreform durchsetzte. Wenn der Wahlkampfdonner erst einmal vorbei ist, wird sich das Land an seine Hausaufgaben machen. Amerika mit europäischen Maßstäben zu messen, wird dem Land nicht gerecht. Wer (wie ich) das Land häufiger bereist hat, versteht, warum es für viele immer noch so anziehend ist, und nicht nur für arme Wirtschaftsflüchtlinge. Die Macht der Wirtschaft und der Politik wird in Europa überschätzt und die Selbstheilungskraft dieser Nation wird unterschätzt. Egal, wer von beiden nach dem vermutlich knappen Ergebnis gewählt wird: Die wichtigste Aufgabe wird es sein, das Land wieder zu einen. Das traue ich beiden zu.
Tja....
http://www.youtube.com/watch?v=ltCIEbLMaQg
Bitte informieren Sie sich, der Mann ist ein Lobbyist der schlmmsten Sorte, für die Armen des Landes ein schweres Kreuz, und für die Aussenpolitik eine wandelnde Zeitbombe.
18:18
Wenn die Amerikaner ein wenig Verstand besitzen, dann wählen bzw. wählten sie heute und in den letzten Tagen Obama. Eines sollten sich wirklich alle mal fragen:" Hätte Barack Obama denn innerhalb von 4 Jahren noch mehr verändern können?" Mitt Romney kann das!!! Zum Negativen hin. Wird er Präsident der U.S.A verschwindet die hart errungene Gesundheitsreformen, die freie Entscheidungsfähigkeit der Frauen für - aber auch gegen - die Abtreibung, die Truppenreduzierung im Nahen Osten, die Kontrolle über die Großkapitalisten und Großbanken, die Nachsicht für den Geringverdiener und es verschwindet die Mittelschicht. Kommen wird dann der extensive Turbokapitlalismus, der die U.S.A dann restlos zerstören wird; aber nicht nur die...sondern die ganze , freie Welt! Ohne ein geordnetes, soziales Miteinander ist die globalisierte Ordnung nicht mehr händelbar!Was kommt denn dann wohl....Krieg und Verderben!!!
Stefan Soppe
Das sehe ich aehnlich. Leider vergessen, dass Wahlversprechen nicht auch automatisch durchsetzbar sind. Beispiel Guantanamo. Da hatte Obama den Großteil der Republikaner und auch viele Demokraten gegen sich.
"Lustig" fand ich, dass ausgerechnet Charlton Heston ihm in den letzten Monaten mal vorgeworfen hat, dieses Versprechen gebrochen zu haben.
Ich denke Obama ist dann doch die bessere Loesung fuer die USA, auch wenn er garantiert keine Wunder vollbringen wird.
16:47
Die Medien haben mich schon ganz spitz auf diese Wahl gemacht.
16:30
Bin froh wenn dieses Spektakel dieser beiden Scheindemokraten vorüber ist.
Unglaublich was den Amerikanern und dem Rest der Welt hier als Demokratie verkauft wird.
Da bin ich froh in Deutschland wenigstens noch ein paar kleine Parteien wählen zu können die noch nicht der Finanzdiktatur unterlegen sind.
Der letzte Satz stimmt leider (nicht mehr) so ganz.