Argentinien weist Holocaust-Leugner Williamson aus
20.02.2009 | 09:48 Uhr 2009-02-20T09:48:00+0100
Buenos Aires. Argeninien hat den katholischen Piusbruder und Holocaust-Leugner Richard Williamson ultimativ zum Verlassen des Landes aufgefordert. Der britische Geistliche müsse innerhalb von zehn Tagen das Land verlassen, sonst werde er ausgewiesen, teilte das Innenministerium in Buenos Aires mit.
Argentinien hat den Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson aufgefordert, das Land binnen zehn Tagen zu verlassen. Der britische Geistliche habe die wirklichen Gründe für seinen Aufenthalt verschwiegen und angegeben, er arbeite für eine Nichtregierungsorganisation, erklärte das Innenministerium am Donnerstag. Williamson hatte lange Zeit ein Priesterseminar in La Reja bei Buenos Aires geleitet, die Pius-Bruderschaft hat ihm diesen Posten allerdings vergangene Woche entzogen.
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Ein Mitglied der fundamentalistischen Bruderschaft sagte am Donnerstag telefonisch, der Geistliche halte sich noch immer in Argentinien auf. Williamson gehört zu vier Bischöfen der Pius-Bruderschaft, deren Exkommunikation Papst Benedikt XVI. Ende Januar aufgehoben hatte. Kurz zuvor hatte Williamson in einem Interview des schwedischen Fernsehens erklärt, es gebe Beweismaterial, das gegen die Vergasung von sechs Millionen Juden während des Zweiten Weltkriegs spreche. Es seien vielleicht 200.000 bis 300.000 Juden in Konzentrationslagern umgekommen, aber kein einziger sei vergast worden. Von seinen Äußerungen hat sich der Bischof trotz der ausdrücklichen Aufforderung des Papstes bislang nicht distanziert.
Der Vatikan hat erklärt, der Papst habe Williamsons Aussagen vor der Aufhebung von dessen Exkommunikation nicht gekannt. Rom bemühte sich lange, die Wogen im Streit über den Geistlichen zu glätten. Zu der Ankündigung Argentiniens äußerte sich der Vatikan zunächst nicht. (ap/afp)

15:36
Warum kann Argentinien das, was wir nicht können?
Warum werden bei uns nicht auch Holocaustleugner, Hassprediger und Antidemokraten ausgewiesen? wir haben jede Menge solcher Typen wie Williamson in Deutschland herumlaufen, aber weil die aus der islamischen und nicht aus der christlichen Welt kommen, knicken wir vor ihnen ein und füttern sie noch mit durch.
Bravo Argentinien, Schande über Deutschland (was davon noch übrig ist).
15:24
Sorry, sollte natürlich iranischen Staatschef lauten.
15:23
@21 Als neoliberaler Politclown auch hier nicht richtig informiert.Schröder fährt in den Iran.
15:19
Der könnte ja den Schröder jetzt zum irakischen Staatschef begleiten. Und wenn der kuba dann noch mitfährt, könnten se so richtig nett diskutieren.
15:01
Der Vatikan nimmt Ihn bestimmt auf.
14:57
Schmidtberger wird immernoch mit t geschrieben...
So wie Williamson aus Argentinien ausgewiesen wurde, sollten Leute, die, und das noch mit Hilfe von Steuergeldern finanziert, solche verfassungsfeindlichen Äusserungen in der Öffentlichkeit tätigen, freundlichst des Landes verwiesen werden. Denn dieser animalistische Glaube gehört irgendwo in eine Südseeinselregion (auf eine der unbewohnten Inseln), nicht aber in eine zivilisiete Demokratie.
11:37
Am besten sollte er in der Hölle um Asyl nachsuchen.
10:39
Da reagieren die Argentinier aber schnell. Kein Wunder, über die Ratten-Linie haben zehntausende reiche Juden, denen die Einreise in die USA verwehr war dort riesige Vermögen gebunkert.
10:11
Warum wird so einem eigentlich solch ein Gehör verschafft. In der katholischen Kirche herrschen doch nur senile alte Säcke. Eine schlimme Mafia ist das, nichts anderes.
09:40
Der Obere der Piusbruderschaft,Pater Franz Schmidberger,hat bei seinen Ausführungen völlig recht.Nur sein Kommentar über 9/11ist abzulehnen.Auch er verurteilt die Äußerungen Williamsons.