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Arbeitgeberpräsident Hundt fordert mehr Kooperation in der Eurokrise

12.08.2012 | 14:05 Uhr

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die EU-Staaten davor gewarnt, sich angesichts der anhaltenden Schuldenkrise ins eigene Schneckenhaus zurückzuziehen. Viel mehr sei eine gegenseitige Unterstützung nötig, etwa bei der Belebung des europäischen Arbeitsmarkts, schreibt Hundt in einem Gastbeitrag für die "Welt" (Montagausgabe).

Berlin (dapd). Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die EU-Staaten davor gewarnt, sich angesichts der anhaltenden Schuldenkrise ins eigene Schneckenhaus zurückzuziehen. Viel mehr sei eine gegenseitige Unterstützung nötig, etwa bei der Belebung des europäischen Arbeitsmarkts, schreibt Hundt in einem Gastbeitrag für die "Welt" (Montagausgabe). Zudem müssten dem Euro die Institutionen und Regeln gegeben werden, "welche die Währungsunion zu einer Stabilitätsunion weiterentwickeln", forderte er.

Dabei sprach sich Hundt für besondere Rückendeckung für Spanien aus. Die Entschlossenheit, mit der das Land seine Konsolidierungs- und Reformaufgaben angepackt habe, beeindrucke ihn. Deshalb habe Madrid auch Beistand bei der Rettung seiner notleidenden Banken verdient. Wer hier von "reformunwilligen Südstaaten" spreche, führe die Menschen in die Irre, schreibt Hundt.

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