Als Wulff den Rücktritt des Bundespräsidenten forderte
14.12.2011 | 15:01 Uhr 2011-12-14T15:01:41+0100
Berlin. Die Kreditaffäre wird zur Belastung für Bundespräsident Christian Wulff. Als einst ein anderer Bundespräsident vor ihm ebenfalls wegen einer Vertuschung in Bedrängnis geriet, wusste Wulff genau, was zu tun ist.
Bundespräsident Christian Wulff gerät in der Kredit-Affäre unter Druck. Es geht dabei nicht darum, ob Wulff gelogen hat. Sondern es stellt sich die Frage nach der moralischen Integrität des ersten Mannes im Staate. Wie glaubhaft kann ein Bundespräsident sein, der einerseits moralische Tugenden einfordert, andererseits selbst zu vertuschen sucht?
Die Antwort darauf hat Wulff bereits selbst gegeben. Damals im Jahr 2000, als Johannes Rau Bundespräsident war und Wulff als junger Wilder in der CDU noch am Anfang seiner Politikerkarriere stand.
Damals holte Rau die Düsseldorfer Flugaffäre ein. Landespolitiker in NRW sollen in der Zeit von Raus Regierung auf Kosten der WestLB Privat- und Dienstflüge unternommen haben. Auch Rau selbst kam in die Schusslinie. Er bestritt zunächst jede Verfehlung, musste dann jedoch eingestehen, bei den Flügen doch dienstliche Termine „mit Terminen parteipolitischen Charakters“ verknüpft zu haben. Auch damals ging es um die Frage, ob Rau die Unwahrheit gesagt hatte oder eben nur die halbe Wahrheit.
"Ich leide physisch darunter"
Für den damaligen CDU-Vize Wulff stand jedoch fest: Die SPD müsse Rau zurückziehen. In einem Zeitungsinterview sagte Wulff wörtlich: „Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann. Es handelt sich in NRW offensichtlich um eine Verfilzung mit schwarzen Reisekassen jenseits der parlamentarischen Kontrolle. Dies stellt eine Belastung des Amtes und für Johannes Rau dar.“ Dem "Focus" sagte Wulff Anfang 2000: „Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“

Bundespräsident Christian Wulff hat dem Parlament einen Privatkredit verschwiegen. Hat er sich damit angreifbar gemacht?
Und wie belastet ist nun die Autorität des Bundespräsidenten Wulff? In Zeiten der Euro-Krise erlebt das Land einen Präsidenten, der nicht müde wird, den Bankern ihre Verantwortung vor Augen zu halten. Seine scharfen Worte auf dem Bankentag im März 2011 sind noch in wacher Erinnerung. Vor versammelter Manager-Riege sagte er: „Wer zur Elite eines Landes gehören will, muss auch Vorbildfunktion und Verantwortung übernehmen – ohne Wenn und Aber“. Ähnlich mahnende Worte fand er in seiner Rede vor Wirtschaftsnobelpreisträgern: „Das Versagen von Eliten bedroht langfristig den Zusammenhalt in der Gemeinschaft, in der Gesellschaft.“
Wulff gibt sich seit seinem Amtsantritt als glaubwürdiger und vertrauensvoller Staatsmann. Er selbst hängt in seinen Reden die Maßstäbe für Moral und Verantwortung hoch. Wie ernst ihm seine eigenen Worte sind, muss Wulff in der Aufklärung der Kreditaffäre nun beweisen. Die einzige Macht des Bundespräsidenten sind seine Worte. Doch diese Macht hat nun einen Kratzer.

13:55
Mit den Erinnerungswerten scheint es Wulff nicht so ernst zu nehmen. Aber, wer sich schlecht erinnern kann, kann auch ein BP-Amt bekleiden.
14:45
Wenn Christian Wulff; laut eigener Aussage, bei der Flugzeugaffäre des damaligen Bundespräsidenten Rau physisch gelitten hat, dann müsste er ja bei der jetzigen Debatte Höllenqualen leiden!!
12:27
Wulffs Äußerungen gelten auch für ihn selbst: Somit muss er zurücktreten.
15:26
Pensionszahlungen:
der Bundespräsident erhält Amtsbezüge von 10/9 des Amtsgehalts des Bundeskanzlers“, heißt es im Haushaltsplan. Es sind 213 000 Euro jährlich. Dazu kommt eine „freie Amtswohnung mit Ausstattung“. Die Bezüge werden in voller Höhe bis zum Lebensende auch nach dem Ausscheiden unter der Bezeichnung „Ehrensold“ gezahlt. (Aus: Spiegel, Jan. 2005)
Christian Wulff ist bereits unser ZEHNTE Bundespräsident…
Beispiel:
Walter Scheel (92) ist 1979 ausgeschieden und erhält schon 32 Jahre ca. 200.000.-€ im Jahr.
32 X 200.000.- = 6,4 Millionen…(Er möge noch lange Leben), nur diese Art einer Überversorgung sollte für nachgewiesene ausscheidende mit Amtsverletzung nicht bezahlt werden.
Ps.
(Millionenschwere Bonuszahlungen für Bankmanager werden dagegen scharf kritisiert)
Daraus sollte man einen Kettenbrief machen und in Facebook setzen. Wieviele gegällt mir würde man da wohl zusammenbekommen? Man müßte es einfach mal ausprobieren.
09:42
Es gibt andere Sorgen, als ein Privatkredit unseres Bundespräsidenten. Es soll doch nur von der Wirtschafts- und Finanzkrise in Deutschland und Europa abgelenkt werden. Zudem ist der von der Wirtschaft angekündigte Stellenabbau, Betriebsschließungen usw. nicht gerade schön. Pensionszahlungen haben wir schon genug. Es werden keine weiteren unnötigen benötigt. Eine Verdrossenheit der Politspitze gegenüber, schafft ein Rücktritt Wulffs auch nicht ab.
00:01
Rau ist doch aber geblieben, odr? Also. Wir haben kein geld, um järlich einen bundespräsidenten auf Rente zu schicken. Oder möchte jemand ganz unbedingt den trittin? der steht doch schon in den Startlöschern...
12:24
Ja, es ist leicht zu urteilen, wenn man nicht selbst am Pranger steht. Aber er brauch sich ja keine Sorgen machen, wenn er tatsächlich sein Amt verliert, bekommt er ja genug Geld um gut zu leben. Andere Menschen bekommen Hartz 4 wenn sie sich etwas zuschulde kommen lassen und dabei erwischt werden. Nur das diese Menschen dann auch dazu stehen, weil sie so erzogen wurden, dafür gerade zu stehen was sie gemacht haben.
12:20
Beispiel Rücktritte:…(“sind skrupellose Abkassier- Mentalitäten“)…
Strauß (SPIEGEL-Affäre), Biedenkopf (Ikea-Affäre), Späth (Traumschiff-Affäre),
Kanther (Spendenaffäre), Engholm (Schubladenaffäre), Graf Lambsdorff (Flick-Affäre),
Möllemann (Briefbogenaffäre),Scharping (Mallorca-Affäre),Gysi (Bonusmeilen-Affäre),
Özdemir (Bonus-Meilen), usw., usw…
10:25
Zu dem Thema Wulff ist schon längst alles gesagt, bloß die Medien wärmen die alte Suppe
immer wieder auf weil es wohl in der Bevölkerung schon genügend Leute gibt die im
wahrsten Sinn Big Brother kontaminiert sind und demnach es noch Nachfrage von diesem
Teil der Bevölkerung gibt !!
Der Bundes-Präsident Wulff bleibt hoffentlich im Amt und wiedersteht diesen, man kann
schon sagen Anfeindungen und Hetzereien !!
Ich würde hier auch das Wort Mobbing ins Spiel bringen, auch seitens der Medien-Verantwortlichen würde ich aufpassen das diese Wulff-Geschichte nicht aus dem Ruder
läuft und das Maß vollständig überschritten wird !!
Das Niveau der meisten Medien läßt zu wünschen übrig !!
Sollte sich ein Mensch der von so einer "Meute" gehetzt wird etwas antun, können sich
die Medien-Bediensteten voll diesen Schuh anziehen und die Verantwortung dafür
übernehmen, bloß für den Betroffenen ist es dann zu spät !!
In diesem Sinn würde ich als Medien-Verantwortlicher mal mein Gehirn einschalten !!
Wünsche Frohe Weihnachten und eine BESINNLICHE ZEIT !!
...und damit wird das Unrecht der Politiker zum Guten... und wenn sie nicht gestorben sind dann belügen und betrügen sie noch heute.
09:44
Was für eine Schmierenkommödie!
Zweitklassige ****e aus der redaktionellen Gefährdungszone der Zeitungsverlage wittern ihre Chance und treiben mit Vermutungen, Halbwahrheiten oder schlichtweg Phantasien nicht nur die Person Wulff vor sich her, sondern beschädigen das Amt des Bundespräsidenten irreparabel.
Sicher hätte der damalige Ministerpräsident Wulff dem Landtag in Hannover um fassender Bericht erstatten können (vielleicht auch müssen). Eine Kredit über 500.000,- Euro von einem befreundeten Ehepaar angenommen zu haben, war sicher unüberlegt, zumal der Zinsvorteil im Vergleich zu dem verfügbaren Einkommen eines Ministerpräsidenten nicht umwerfend war.
Wer oder besser warum diese Treibjagdt?
Hat die deutsche Politik im Moment keine wichtigeren Probleme?
Vielleicht erinnern sich die Grünen einen Moment daran, dass Ihr heutiger Vorsitzender Ötzemir vor wenigen Jahren wegen Betrug aus dem Verkehr gezogen wurde und heute wieder an der Sptize der Grünen steht, neben einem damals steienwerfenden Berufschaoten namens Jürgen Trittin.
ALs kommt mal wieder alle auf den Teppich.
Herr Wulff vetritt die Bundesrepublik sehr glaubhaft und profeassionell in aller Welt und sollte sich nicht von diesen kranken Wadenbeissern aus dem Konzept bringen lassen.