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Aigner: Pferdefleischskandal könnte sich ausweiten

19.02.2013 | 05:59 Uhr
Foto: /dapd/Axel Schmidt

Der Pferdefleischskandal könnte sich nach Meinung von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) noch weiter ausdehnen. "Wir gehen davon aus, dass es noch weitere Erkenntnisse gibt, weil die Behörden gerade mit ihren Untersuchungen anfangen", sagte sie am Montag in der Fernsehsendung "2+Leif". Insofern gehe sie nicht davon aus, dass es bereits jetzt zu Ende sei.

Berlin (dapd). Der Pferdefleischskandal könnte sich nach Meinung von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) noch weiter ausdehnen. "Wir gehen davon aus, dass es noch weitere Erkenntnisse gibt, weil die Behörden gerade mit ihren Untersuchungen anfangen", sagte sie am Montag in der Fernsehsendung "2+Leif". Insofern gehe sie nicht davon aus, dass es bereits jetzt zu Ende sei.

Kritik musste die Ministerin von der Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt einstecken. Ihr zufolge hätte die Ministerin bereits vor zwei Jahren darauf dringen müssen, dass die europäischen Transparenzkriterien verändert würden. "Da war Frau Aigner persönlich dagegen", sagte Göring-Eckardt.

Aigner verteidigte sich in der Sendung gegen den Vorwurf der Untätigkeit. "Ich muss mir da nichts vorwerfen lassen. Sie können nicht hinter jedem einzelnen Produkt einen Kontrolleur aufstellen, das funktioniert nicht, sagte sie.

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