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AfD-Pressemann darf nicht mehr für Frauke Petry sprechen

25.03.2016 | 19:33 Uhr
AfD-Pressemann darf nicht mehr für Frauke Petry sprechen
Ab sofort nimmt Frauke Petry ihre Pressearbeit selbst in die Hand. Foto: dpa

Frankfurt/Main.  Frauke Petry will sich nicht länger von AfD-Pressesprecher Christian Lüth beraten lassen. Der übrige Bundesvorstand hält an Lüth fest.

Die Parteispitze der Alternative für Deutschland (AfD) spricht nicht mehr mit einer Stimme. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry habe ihre Zusammenarbeit mit dem Pressesprecher Christian Lüth aufgekündigt, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Samstag. Die übrigen Mitglieder des Bundesvorstands seien dieser Entscheidung nicht gefolgt.

Lüth sagte der Zeitung: „Ich spreche nun als Bundespressesprecher für die zwölf anderen Bundesvorstandsmitglieder.“ Petry habe sich entschieden, die Pressearbeit für ihre Person selbst in die Hand zu nehmen.

Derweil sorgt ein Interview der Deutschen Welle mit Petry für Aufsehen: Der britische Journalist Tim Sebastian konfrontiert Petry in dem 26-minütigen Gespräch mit ihren Thesen. Petry verstrickt sich in Widersprüche, auf viele Frage weiß sie keine Antwort.

Warum er nicht andere Fragen stelle, kritisiert sie. Und bekommt von ihm zu hören, dass er die Fragen stelle, die ihm passten – weil das bei freier Presse so sei. (dpa/she)

Kommentare
26.03.2016
19:06
AfD-Pressemann darf nicht mehr für Frauke Petry sprechen
von DoJo | #19

Offenbar erhofft sich die Saar-AfD in diesem Durcheinander der Parteiführung in Berlin nun eine Möglichkeit, die Auflösung des dortigen...
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2016-03-25 19:33
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