Ärztekammer fordert Abschaffung der Praxisgebühr
26.06.2009 | 14:11 Uhr 2009-06-26T14:11:00+0200Osnabrück. Die Bundesärztekammer hat die Abschaffung der Praxisgebühr gefordert. Die Zuzahlung sei «gesundheitspolitischer Unsinn», sagte der Vizepräsident der Ärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, laut Medienberichten.
Die Bundesärztekammer hat die Abschaffung der Praxisgebühr gefordert. Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» sagte Ärztekammer-Vizepräsident Frank-Ulrich Montgomery, die Zuzahlung sei «gesundheitspolitischer Unsinn», auch wenn das Bundessozialgericht die Praxisgebühr für verfassungsrechtlich zulässig halte. Dies hatte das Gericht in einem am Donnerstag veröffentlichten Grundsatzurteil entschieden.
"Riesige Verwaltungskosten"
Montgomery kritisierte, die Praxisgebühr verursache «riesige Verwaltungskosten» und belaste das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt. Gesteuert werde durch die Zuzahlung nichts. Bei den Patienten werde «nur abkassiert».
Der Ärztevizepräsident verlangte eine grundsätzliche Renovierung der Gesundheitsreform. «Eine solche verlogene Reform, wie wir sie jetzt haben, darf es nie wieder geben», forderte Montgomery. Die Ärzte würden daher alles tun, damit die Gesundheitspolitik ein Thema im Bundestagswahlkampf werde. (ddp)

07:56
Na, eure Euphorie wird noch einen schönen Dämpfer kriegen. Habt ihr auch gelesen, was dann statt der Praxisgebühr kommen soll? Eine Gebühr pro Arztbesuch. Und das wird garantiert teurer. Dann wirds wirklich so sein, das die Leute gar nicht mehr zum Arzt gehen, oder erst wenn es sich wirklich nicht mehr vermeiden lässt. Und die ganzen Heilkosten, die dann noch die Krankenkasse übernimmt vervielfachen sich.
00:10
reiner Populismus, eher werden noch die Abgaben erhöht um reelle Gewinne zu erzielen..leider!
20:37
Endlich mal ein guter Vorschlag von Seiten der Ärztekammer. Der Verwaltungsaufwand ist auch viel zu groß!
19:10
Unsere Ullala erst rein in die Kartoffel, dann wieder raus. Was nun und wirklich?
14:11
Diebe lockt die Praxisgebühr auch an. In der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März wurde in die Arztpraxis eingebruchen, in die ich immer gehe. Ich wohne auf der anderen Straßenseite. Leider habe ich überhaupt nichts mitbekommen vom Einbruch.
Der Verwaltunsaufwand mit Versicherung Polizei etc. ist nicht auszumalen. Und man hat ja schon öfters von solchen Quartalseinbrüchen gehört.
Ich muss auch regelmäßig zu verschiedenen Ärzten. Ich fan das Hausarztmodell gut. Leider hat die Kasse das wieder abgschafft.
13:10
Wahltag ist Zahltag.
12:15
Politische Entscheidungen sind meistens Schrott. Wer hat einmal den Verwaltungsaufwand der Praxisgebühr errechnet? In einem wettbewerbsorientierten Industriebetrieb hätte man als Sachbearbeiter sofort die Kündigung bekommen, weil der Aufwand zu groß ist. Wer straft die Politik ab? Leider gibt es nur die Möglichkeit bei den Wahlen. Millionen Kranke, Schwache, Rentner dürfen auf keinen Fall mehr die CDU/CSU/SPD und Grüne wählen. Das sind die Verräter.
11:47
Das ist doch was sinnvolles.
Bei mir sieht es so aus:
Weil ich die 10€ Praxisgebühr sparen wollte bin ich NICHT zum Arzt gegangen,und das ende vom Lied jetzt muß ich für 165€ am Tag Medikamente nehmen.
Das sind 4950€ im Monat und 60225€ im Jahr.
Aber die Politiker meinen ja das wir Deutsche zu viel zum Arzt gehen.
09:42
Endlich hat mal einer einen guten Vorschlag gemacht. Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Die Praxisgebühr ist Schwachsinn.
09:34
dass ich das noch erleben darf ... ;-))
ich bin mal mit einem vorschlag, seitens der ärztekammer einverstanden ...
daccord !!!