Ärzte verweigern teure Behandlung
13.06.2009 | 13:18 Uhr 2009-06-13T13:18:00+0200
Tübingen. Viele Klinikärzte behandeln ihre Patienten auch schon einmal nicht so optimal, wie sie es könnten. Der Grund sind die Kosten. Das ergab eine Studie unter über 1000 Klinikärzten.
Wenn sie Leistungen nicht komplett verweigern, ersetzen sie diese zumindest durch eine billigere und weniger wirksamere Behandlung. Dies geht aus einer bundesweiten Erhebung unter 1137 zufällig ausgewählten Klinikärzten aus Intensivmedizin und Kardiologie hervor, so die Universität Tübingen.
Gut drei Viertel (77 Prozent) der Mediziner bestätigten demnach, mindestens einmal aus Kostengründen eine für den Patienten nützliche Maßnahme nicht durchgeführt oder durch eine preiswertere und zugleich weniger effektive Leistung ersetzt zu haben. 13 Prozent der Studienteilnehmer berichteten sogar, mehr als einmal pro Woche nützliche Leistungen der Kosten wegen vorenthalten zu müssen.
Diese Situation beeinträchtige nicht nur die Arbeitszufriedenheit der Mediziner, sondern auch das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Ärzten, hieß es in der Untersuchung, die in der "Deutschen Medizinischen Wochenschrift" veröffentlicht wurde. (ap)

12:53
Ein gutes (übles) Beispiel für : Wie mache ich gute Klientelpolitik.
Ärzte in den Hospitälern haben nach Diagnose zu behandeln,die Mitarbeiter der Verwaltung setzen sich mit den Kassen auseinander.
Oder?
09:37
Wir haben keine Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland!
Die Renten sind sicher!
ALG II bringt den Menschen neue Arbeitsplätze!
Ehrliche Arbeit lohnt sich!
Politker sind Ehrenleute!
Die deutschen Manager haben nichts zur Wirtschafts- und Finanzkrise beigetragen!
....Puuuuuh!
Bin gerade aufgewacht. Mensch, hatte ich einen Traum!
Schönes Wochenende!
08:26
Ulla will es so
08:12
Und,
kein Staatsanwalt der mit Polemik auf den Zug aufspringt? Ach so, falsches Parteibuch zur Zeit, schwarz-gelb ist da ja auch kein Partner der sozialen Gerechtigkeit..!!!