Adolf Sauerland kassiert üppiges Ruhegehalt
13.02.2012 | 14:38 Uhr 2012-02-13T14:38:00+0100
Duisburg. Die finanziellen Folgen seiner Abwahl halten sich für Duisburgs Noch-Oberbürgermeister Adolf Sauerland in Grenzen. Der CDU-Politiker bekommt noch bis zum Ende der Wahlperiode 2015 ein üppiges Ruhegehalt. Das hätte er nicht erhalten, wäre er zurückgetreten.
Nach seiner Abwahl kassiert der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) noch drei Jahre lang ein üppiges Ruhegehalt von mindestens rund 8.700 Euro pro Monat. Laut Besoldungstabelle bezieht Sauerland als B11-Beamter bislang ein Grundgehalt von 11.500 Euro plus Zulagen im Monat.
Nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums erhält Sauerland zunächst ein „Übergangsgeld“ bis einschließlich Mai in voller Höhe seiner Monatsbezüge. Von Juni 2012 bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2015 bekommt der CDU-Politiker danach ein monatliches Ruhegehalt in Höhe von 71,75 Prozent seiner Dienstbezüge.
Ab 2015 erhält der 56-jährige frühere Lehrer monatliche Bezüge entsprechend seiner Pensionsansprüche - als Beamter auf Lebenszeit 8268 Euro. Wäre Sauerland zurückgetreten, hätte er zumindest den Anspruch auf Übergangsgeld und Ruhegehalt verloren. (dapd/we)

17:23
Noch eine Bitte an die Redaktion:
Lasst die Berichte bitte online,
a b e r : Löschtwenigstens dieses dumme Grinsegesicht von den Seiten!
Die Betroffenen werden es danken.
17:20
Aus keinem anderen Grund hat dieser Mensch an seinem Posten geklebt. Es waren rein Materielle Dinge.
Man soll anderen Menschen nichts Böses wünschen, aber wie immer im Leben gibt es Ausnahmen...... , Herr S.......d
01:28
So pervers das auch ist, mit der Abwahl haben wir Sauerland den Gefallen seines Lebens getan. Er bezieht lebenslang eine Menge Euronen für sein Versagen und fürs Nichtstun. Besser gehts nicht. Dieses Versorgungssystem für Versager ist dringend abzuschaffen.
08:52
Man kann zu Übergangsgeldern stehen wie man will, aber die stehenja hir fast jedem POLITIKER zu, im Gegensatz zu uns "Normalos": Aber - jeder von uns hätte in die Politik gehen können!..................
Warum aber über seine "Rente" philosophiert" wir weiß ich nicht, denn die Rente die jeder von uns sich erarbeitet hat, bekommen wir auch wenn wir mal irgendwo, aus welchen Gründen auch immer, rausfliegen. Ja, weniger aber das liegt in der Natur der Dinge. Und diejenigen die in so einem Falle auf alles verzichten würden, und ggf. von Sozialhilfen gleich welcher Art leben wollten sind, denke ich auch eher selten.
Ihr Kommentar mit der Sozialhilfe , ich glaube das ein Grossteil der Rentner besser darstehen würden wenn sie anstatt ihrer Rente die Sozialhilfe bekommen würden , erstmal müßten sie nicht von ihrer Rente die Miete bezahlen ,würden Kleidergeld extra bekommen , Renovierung der Wohnung und neue Möbel und Haushaltsgeräte bei Bedarf bezahlt bekommen.
Nur die Rente ablehnen kann man ja nicht.
Ich Rede nicht von Rentnern ,die bei Stadt ,Land und Bund gearbeitet haben , ich ärgere mich auch persönlich ,das ich nicht dort angefangen habe zu arbeiten ,dann bekäme ich ja nach Eintritt in den Ruhestand zu meiner Rente noch den Versorgungsausgleich (Aufstockung des Rentenbetrages zum vorherigen Verdienst), der größentteils von dem Bund/Ländern also aus Steuermittel finanziert wird.
15:23
Wenn ich von meinem Arbeitgeber fristlos "abgewählt" werde, weil ich Sch... gebaut habe, dann bekomme ich kein "Ruhegeld", sondern 3 Monate Sperre vom Arbeitsamt...
Klar, warum Addi nicht von allein gegangen ist: lieber sämtliche Schmähungen ertragen und sich zum Gespött machen lassen, als auf Kohle zu verzichten. Welch gieriger Schmierlappen........
05:00
Frage: Wieviel Rente bekommt z.B. ein Stahlarbeiter, der 6 Jahre lang in seinem Beruf gearbeitet hat? Bin so schlecht im Rechnen. Vielleicht hilft mir da mal jemand. -
Harald Jochums / DU-Rheinhausen
Rechnen braucht man da nicht. Es kommt auf die Position an in dem er tätig war. Stellen Sie sich mal vor Wulf würde sein Amt niederlegen, er bekäme da ca. 100000Euro im Jahr plus Dienstwagen. Der Ackermann von der Deutschen Bank bekommt ein Millionen Bonus im Jahr, auch wenn seine Mitarbeiter ein paar hundertmillionen minus gemacht haben. Also ein Stahlarbeiter zum vergleich nehmen taugt da nicht. Nach Schröders Agenda 2010 fehlten mir glatt 500 Euro Rente, als ich aus dem Stahlbereich in Rente ging, selbst schuld war ja auch kein Betriebschef.
04:01
Was manche hier glauben... Man erhöht das Gehalt von Politikern massiv und schon kommt Qualität in die Politik. Wers glaubt, wird selig. Man kann nicht behaupten, Korruption und Lobbyismus komme bei Leuten, die mehr verdienen, weniger vor. Und die Entscheidungen eines superreichen Konzernchefs kommen mir aus volkswirtschaftlicher Sicht nicht besser vor als die eines durchschnittlichen Kleinstadt- Bürgermeisters. Und genau auf diese volkswirtschaftliche Sicht kommt es bei einem Politiker an. Natürlich, wenn man jemandem ein Gehalt zahlt, von dem er nur sehr ärmlich leben kann, er sich aber z. B. durch Korruption etwas dazu verdienen kann, dann wird die Gefahr, dass er es macht, recht groß sein. Aber bei Gehältern, von denen man sehr gut leben kann, kann man einen solchen Effekt überhaupt nicht mehr beobachten. Leute, die 5.000 Euro im Monat verdienen, sind nicht korrupter als solche, die 20.000 Euro im Monat verdienen. Im Ernst, warum sollte ich mit einem Monatsgehalt von 5.000 Euro kriminell werden, um über die Runden zu kommen? Nein, wenn ich es bei so einem Gehalt tue, tue ich es aus Profitgier, und die wird nicht kleiner, wenn ich 20.000 oder 100.000 kassiere. Ich würde mich jedenfalls alles andere als abgezockt fühlen, wenn ich für 10.000 Euro im Monat Bürgermeister einer großen Stadt wäre, auch wenn meine Leistung viel besser wäre als die eines Durchschnitts- Bürgermeisters. Es gibt eben Leute, die auf dem Boden geblieben sind und für die es noch etwas ist, wenn sie eine sechsstellige Summe jährlich nach Hause bringen.
Das Problem bei der Qualifikation der Politiker ist viel mehr, wie man sich in der Politik hocharbeitet. Das sind Leute, die fast immer das sagen, was innerhalb der Partei, beim Wähler und bei der Wirtschaft am meisten Unterstützung bringt. Es ist schon ein Sonderfall, wenn mal ein hoher Politiker etwas sagt, was offensichtlich in allen 3 Hinsichten (Wähler, Partei, Wirtschaft) nicht in seinem Interesse ist. Sehr gut kann man das z. B. bei der Rente beobachten. Habt ihr bei irgendeinem hohen Politiker das Gefühl, der sage über dieses Thema wirklich die Wahrheit, auch wenn ihn das Unterstützung in der Partei, beim Wähler, der Wirtschaft etc. kostet?
Zur Sache: Ich finde es gut, dass Sauerland abgewählt wurde. Die meisten, die das hier kritisieren, tun das doch nur aus parteipolitischen Gründen. Wäre einem Bürgermeister von den Grünen, der SPD oder gar der Linkspartei das Selbe passiert, würden die selben Leute gegen ihn hetzen, was das Zeug hält. Parteipolitische Erwägungen dürfen hier keine Rolle spielen.
Es ist völlig egal, ob er von der Linkspartei, den Grünen, der SPD oder der CDU kommt, wem sowas passiert, darf nicht mehr Bürgermeister einer solch großen Stadt sein.
12:08
Allein die Überschrift dokumentiert schon, was mit diesem Artikel bezweckt werden soll. Das er seit gestern im Internet steht, tut sein übriges.
Das Herr sauerland Bezüge bekommen würde, war vorher bekannt und daher keiner besonderen Meldung mit einer derartig reisserischen Überschrift bedurfte, dürfte klar sein. Soll hier wieder nur an die niedrigsten Instikte appelliert werden, um das Süppchenuund die eigene Auflage am Kochen zu halten?
Überhaupt der Neidkomplex über die ach so üppigen Politikergehälter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Unternhemer, der ein Unternhemen mit 6000 Mitarbeitern leitet, sich mit 10.000,00 € brutto im Monat zufrieden gibt, geschweige denn, abends und an Wochenden (also in seiner Freizeit an Veranstaltungen wie z.B. der des Kleintierzuchtvereines teilnimmt, um den Mitgliedern zu versichern, welch gesellschaftlich wichtgige Aufgabe sie wahrnehmen.
Diese ganze Art der "Berichterstattung", als solche kann sie ja gar nicht bezeichnet werden, ist mehr als widerlich.
Auch in anderen Bereichen wird dies deutlich, z.B. Rauchverbot und E-Zigarette. Hier plappern die Redakteure bedenkenlos nach, was Ihnen von offizieller Seite zugetragen wird. Eigene Recherechen oder gar ein Hinterfragen finden nicht statt.
Das in NRW und Deutschland immer mehr Verbote die bürgerlichen Freiheitsrechte immer mehr einschränken, scheint für die Medien nicht so interessant zu sein.
10:25
den zahn hätte ich dem s. und allen anderen unfähigen beamten längst gezogen.
00:45
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