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Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?

21.12.2012 | 16:27 Uhr
Kurz vor Weihnachten hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) eine Geschlechterdebatte der etwas anderen Art ausgelöst.Foto: dapd

Essen.   Bundesfamilienministerin Schröder hat mit dem Vorschlag, auch "das liebe Gott" sagen zu können, für Unmut gesorgt. Aber ist die Causa wirklich so einfach, Schröders Bemerkung wirklich so abwegig? Schließlich sagte schon Papst Johannes Paul II.: „Gott ist Vater, mehr noch, er ist uns auch Mutter.“

Es gelingt Politikern nicht oft,  die Bild-Zeitung zu einer Kampagne zu reizen. Da muss man schon, wie einst die Grünen, einen Literpreis von fünf D-Mark fürs Benzin fordern. Oder, besser noch, man spricht dem Chefredakteur böse Drohungen auf die Mailbox. Kristina Schröder, unsere Familienministerin, hat es nun mit einem einzigen knappen Satz in einem Interview der „Zeit“ geschafft, die Empörungsorganisationsmaschine des Boulevardblatts auf Touren zu bringen.

Wie man denn einem kleinen Mädchen erkläre, „dass alle zu DEM lieben Gott beten, nicht zu DER Gott“, wollten die Journalisten von der frauenbewegten Christdemokratin wissen. „Ganz einfach“, so Schröder, selbst Mutter einer 18 Monate alten Tochter. Der Artikel habe nichts zu bedeuten: „Man könnte auch sagen: das liebe Gott.“

Ach, du liebes Gott!

Das war zuviel. „Bild“ witterte sofort einen „Aufstand in der Union“ gegen Schröder und fuhr Heerscharen von konservativen Kronzeugen gegen die Ministerin auf: „Verkopfter Quatsch“, hieß es etwa voller Abscheu, „unpassend“ und „traurig“ lauteten andere Urteile aus der Union. Katherina Reiche (CDU), Staatssekretärin im Umweltministerium und bekennende Konservative, verkündete: „Der liebe Gott bleibt der liebe Gott!“ Basta.

Kristina Schröder

Aber ist die Causa wirklich so einfach, Schröders Bemerkung wirklich so abwegig?

Auf den ersten Blick schon. Immerhin sprechen Christen in aller Welt das „Vaterunser“, das laut Bibel Jesus selbst seine Jünger zu beten gelehrt hat. Dazu passen die ungezählten Darstellung in der Kunst von Gottvater als mal gütigem, mal zornigem alten Mann mit Rauschebart. Das Bild von Gott, das sich über Jahrtausende in den Köpfen der Christen geformt hat, ist eindeutig männlich.

Aber ein Blick in die Bibel zeigt: So einfach ist die Sache auch wieder nicht. Im Buch Jesaja lässt der Prophet den Herrn (!) sagen: „Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.“

„Wenn Gott männlich ist, dann ist das Männliche Gott“

Und: Schon im ersten Buch der Bibel, der Genesis, heißt es: „Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn, männlich und weiblich schuf er sie.“

Und dann ist da noch der ehemalige Papst Johannes Paul II., bald selbst ein Heiliger, der 1978 sagte: „Gott ist Vater, mehr noch, er ist uns auch Mutter.“

Vor allem die Stellen aus der Bibel wurden in den 70er- und 80er-Jahren von der feministischen Theologie betont und erörtert. „Wenn Gott männlich ist, dann ist das Männliche Gott“, formulierte die 2010 verstorbene Amerikanin Mary Daly, eine der führenden Frauenfiguren der feministischen Theologie. Sie vertrat die Ansicht, dass die Verehrung ausschließlich männlicher Gottesbilder einer Verehrung des Mannes gleichkomme – und damit die Vormachtsstellung des Mannes zementiere. Die humorvollere Variante dieser Denkrichtung lautete: „Als Gott den Mann erschuf, übte sie nur.“

Nachricht vom 17. Oktober
Schröder streitet mit Ländern über Kita-Ausbau

Um den Kita-Ausbau tobt weiter ein Streit zwischen Bund und Ländern. Einem Zeitungsbericht zufolge wollen die Länder die 580 Millionen Euro nicht annehmen, die der Bund ihnen zur Förderung des Ausbaus geben will. Die Bedingungen passten ihnen nicht. Der Ausbau könnte sich deshalb weiter verzögern.

Andere gingen noch weiter. Etwa die Macher der „Bibel in gerechter Sprache“, eine Art politisch korrekte Variante der Heiligen Schrift, die aus der evangelischen Kirchentagsbewegung entstand. In dem Werk beginnt das „Vaterunser“ so: „Du, Gott, bist uns Vater und Mutter im Himmel...“. In dem Werk, das 2006 erschien, wird der „Herr“ auch mal „die Heilige“ genannt. Zudem ist darin von „Jüngerinnen“ und „Prophetinnen“ die Rede.

Sogar der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) befasste sich intensiv mit dem Buch, an dem 42 Frauen und zehn Männer mehrere Jahre gearbeitet hatten. Letztlich kam man dort aber zu dem Schluss: „Die ,Bibel in gerechter Sprache“ eignet sich nach ihrem Charakter und ihrer sprachlichen Gestalt generell nicht für die Verwendung im Gottesdienst.“

Andere Theologen glauben, letztlich sei es zweirangig, ob das althergebrachte männliche Gottesbild, die mütterliche Variante der feministischen Theologie oder gar Schröders Neutrum-Gott zutreffe. „Ob es grammatikalisch richtig ,lieber’ oder ,liebe’ Gott heißen muss, wird man erst dann erfahren, wenn man ihn oder sie persönlich kennenlernt“, so ein Sprecher des Ruhr-Bistums Essen.  „Ich bin aber davon überzeugt, dass es Gott nicht auf die Grammatik ankommt.“

Walter Bau


Kommentare
27.12.2012
15:27
Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?
von Elfentraum | #113

Natürlich hat Gott kein Geschlecht, er ist weder männlich noch weiblich. Allein schon die Vorstellung von Gott als einem Vater widerspricht doch der biblischen Lehre nach der man sich von Gott kein "Bildnis" machen soll.

1 Antwort
Vater unser im Himmel,
von Catman55 | #113-1

geheiligt werde dein Name....

26.12.2012
15:26
Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?
von 1980yann | #112

Frau Schröder wurde in einem Interview gefragt, wie sie gewisse Dinge in der Erziehung ihrer Tochter handhabt - und sie hat die Fragen beantwortet. Das heißt aber nicht, dass sie sich in ihrer Funktion als Ministerin mit solchen Fragen beschäftigt.

@PressefreiheitistVerantwortung
Widerlegen ist die eine Sache, aber widerlegt sind auch nicht die nicht minder wirren Geschichten, die die Brüder Grimm gesammelt haben. Ob Lebkuchenhaus oder Speisung der 5000, beide Bücher weisen Merkwürdigkeiten rund um Lebensmittel auf; hier wird ein Aussätziger geheilt, dort der herzkranke Diener des Froschkönigs.
Widerlegt ist ebensowenig die Existenz des Fliegenden Spaghettimonsters.

Wer sich jeder unwiderlegten Geschichte unterwirft, dem explodiert doch irgendwann der Schädel.

5 Antworten
Bitte um Aufklärung
von PressefreiheitistVerantwortung | #112-1

auf welchen meiner Beiträge beziehen Sie sich?

Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?
von 1980yann | #112-2

Es geht um den Wortwechsel #107/108 ...

Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?
von PressefreiheitistVerantwortung | #112-3

Dachte ich es mir. In dem Wortwechsel weise ich 107 darauf hin, dass seine / ihre Behauptung, die Wissenschaft hätte im Wesentlichen die Bibel widerlegt, als fehlerhat zurückgewiesen, weil man erstens, um das ganz allgemeinwissenschaftlich tun zu können, nicht pars pro toto einzelne, widerlegte Apekte als Beweis für die gänzliche Fehlerhaftigkeit und Ungültigkeit einer Sache nehmen kann.
2. Weil jeder, der im Religionsunterricht oder im Philosophieunterricht aufgepasst hat, was eine Exegese ist. USW.USF. Bedauerlich ist, dass das Lesen und angemessene Rezipieren von Texten, Berichten oder Kommentaren ungeheuer vielen Menschen Schwierigkeiten bereitet und dass irgendwann auch mal Leuten wie mir einfach die Puste vom vielen Wiederholen ausgeht. Insbesondere dann, bei infantilen Argumenten wie "ich will das jetzt aber so daraus lesen und ich verstehe das einfach so. Und wehe, Sie beantworten dann nicht meine daraus resultierenden Fragen." Das ist nicht nur anstrengend, das ist niveaulos

Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?
von 1980yann | #112-4

@PressefreiheitistVerantwortung
Danzel hat sich vergaloppiert. Er ist davon ausgegangen, die Bibel sei etwas, was man widerlegen müsse ... aber das gibt dieser seltsamen Geschichtensammlung eine Autorität, die weder ihr noch Grimms Märchen noch anderen Erzählungen zusteht. Sie sind lediglich literarische Werte. Und wenn man jedes Buch widerlegen müsste, hätte man ganz schön viel zu tun.
Ich hatte in der Schule Religionsunterricht, aber eine neutrale Methode der Exegese. Der ganze Unterricht beruhte auf der Annahme, die Frage nach der Existenz Gottes sei bereits beantwortet - und zwar positiv.

Ich stimme Ihnen hier in der Kernaussage völlig zu
von PressefreiheitistVerantwortung | #112-5

und räume auch ein, dass mein Text unter 108 durch die fehlerhafte Auslassung, die ich unter Antwort korrigiert habe, natürlich auch nicht zum leichten Lesen beigetragen hat.
Ich habe eine private, andere Meinung zum Thema "ausschließlich literarischer Charakter" - aber wenn Sie meine Argumentation verfolgt haben und vielleicht auch die Glosse, dann geht es mir hier nicht um Glauben, sondern um sauberes Argumentieren - wie in unserem heftigen Disput an anderer Stelle.

25.12.2012
12:26
#110 Warum sorgen Sie dann für eine Verlängerung hier und halten Ihre maßgebliche Meinung nicht einfach zurück?
von PressefreiheitistVerantwortung | #111

Weil Sie es für wichtig halten, die Ministerin für die Verschwendung ihrer durch uns finanzierten Arbeitszeit abzumahnen? Das Argument zöge nur dann, wenn die Dame diese Thema initiiert oder ausgeschlachtet hätte. Hat sie aber nicht. Sie hat ungefähr einen einzigen Satz dazu gesagt. Einen gescheiten dazu. Als spontane Antwort auf eine Journalistenfrage. Lesen Sie den Artikel.

4 Antworten
Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?
von Karl-Napp | #111-1

Einen gescheiten Satz????
Den einzigen gescheiten Satz lese ich hier:
Katherina Reiche (CDU), Staatssekretärin im Umweltministerium und bekennende Konservative, verkündete: „Der liebe Gott bleibt der liebe Gott!“

Sie haben den Artikel schon wieder nicht richtig gelesen
von PressefreiheitistVerantwortung | #111-2

Schauen Sie mal, was die beiden Päpste dazu sagen. Oder sind deren Ansichten qualitativ unter der CDU-Frau anzusiedeln? Stichwort mosaisches Bilderverbot etc.
Aber ich kann Sie beruhigen - ich bin kein Fan der Ministerin. Ich bin ein Objektivitätsfan.

Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?
von Karl-Napp | #111-3

Zu den Päpsten äußere ich mich hier nicht, denn wenn ich schreiben würde, was ich von den scheinheiligen, die vom Geld der arbeitenden Bevölkerung zehren und in Saus und Braus leben, dann würde sicher der Kommentar hier gelöscht.

Sie weichen aus, weil Ihnen die rechten Argumente fehlen
von PressefreiheitistVerantwortung | #111-4

Ich habe Sie nicht gefragt, welche sperrungswürdigen Ansichten Sie über die Päpste haben, sondern warum Sie die theologisch eher laienhaften Aussagen der guten Frau Reiche über die expertenmeinungen erheben. Ihre mangelhafte Antwort ist somit zu werten als "schuldig im Sinne der Anklage". Frohe Weihnachten

25.12.2012
11:48
Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?
von Karl-Napp | #110

Hurra hurra das Weihnachtsloch ist da.
Früher gab´s nur ein Sommerloch, heutzutage gibt´s anscheinend ein Ganzjahresloch.
Gibt´s keine wichtigeren Themen als solch eine schwa...innige Diskussion?
Was müssen doch einige heutzutage Langeweile haben, dass sie sich mit sowas beschäftigen können. Wahrscheinlich gibt´s demnächst auch noch wissenschaftliche Studien wo unsere Steuergelder dann in einem Fass ohne Boden für solch einen Quatsch verpulvert werden.
Die Familienbildungsministerin sollte sich mal um die wirklichen Probleme in Deutschland kümmern und wenn sie die nicht sieht, dann ist sie fehl am Platz und sollte zurücktreten.

24.12.2012
14:28
Männlich
von feuerundflamme | #109

Man muss sich wundern, was für eine Christianisierungswelle derzeit durch Deutschland zieht. Wer die heutige (24.12.) NRZ liest, wähnt sich in den Vatikan versetzt. Papstordensträger Oppers, Chefredakteur, glänzt wieder mit mittelalterlichen Attidüden.
Wer von Goitt spricht oder über ihn schreibt, erinnert mich immer an einen Maulwurf, der blind unter der Erdoberläche lebend, uns erzählen will, wie das Leben in den Gipfeln der Bäume ist. Natürlich ist Gott männlich. Wer sonst würde die vielen sexuellen Übergriffe der (männlichen) Seelsorger auf Kinder dulden?

1 Antwort
Soll ich mich jetzt auch als Maulwurf angesprochen fühlen ,
von PressefreiheitistVerantwortung | #109-1

weil ich über Gott schrieb?

24.12.2012
10:47
@ Danzel - ich habe einen anderen Ansatz
von PressefreiheitistVerantwortung | #108

Die Philosophie ist die Mutter aller Wissenschaften - weil nur sie es vermag, ansatzweise transzentent zu denken. Die Fragen, die sich dabei auftun, sind das Movens für Forschung und Antworten, die nicht immer - oder vielleicht meistens - keine endgültigen sind. Viele wissenschaftliche Antworten sind temporär, weshalb ich Ihre Aussage, die Wissenschaft habe "eigentlich alles was in der bibel geschrieben wurde wiederlegt wurde." (sic!).
Unterhalb der Philosophie finden sich - um Antworten bemüht - alle Arten von Wissenschaften, darunter auch die Theologie.
In der Lehre des Philosophen Kant finden sich Begründungen dafür, warum wir Menschen nicht ohne konstruierte Antworten und ohne klare, oft auf Axiomen basierenden Anweisungen leben können. Die Überlegungen münden im kategorischen Imperativ. Kant erkennt dabei klar und fordert dazu auf, dass "Erkenntnisse", Werte und Normen einer ständigen Überprüfung unterzogen und ggf. geändert werden müssen. Schröders Kritiker können das nicht!

1 Antwort
Fehlerkorrektur
von PressefreiheitistVerantwortung | #108-1

Zitat letztes Wort "wurde" streichen
Nach dem Zitat einfügen: in seiner Totalität widersprechen möchte.

24.12.2012
07:07
Ach, du liebes Gott! - Hat der Schöpfer ein Geschlecht?
von Danzel | #107

ach ja wieder schön diese diskussionen um nichts.

die idee ist der glaube, da durch die forschunge eigentlich alles was in der bibel geschrieben wurde wiederlegt wurde.

und jedem sein glaube wer an das Gott, der Gott, die Gott, Allah oder sonst einen Gott glaubt.

23.12.2012
19:10
Und als Gott Adam und Eva aus dem Paradies vertreiben musste, weil sie nach dem Genuss verbotener Früchte mit klaren Augen sahen, was Gott angerichtet hatte,
von PressefreiheitistVerantwortung | #106

da gewährte die göttliche Existenz den beiden gnädig und barmherzig einen letzten Wunsch und fragte: "Was soll ich euch noch mitgeben auf die Reise?" Und die beiden antworteten: "Wir wissen, dass wir Schuld auf uns geladen haben und dass wir nicht vollkommen sind. Aber wir sind nicht an ALLEM Schuld in dieser Welt. Deshalb brauchen wir eine Anlaufstelle, bei der wir uns beschweren können, wenn Du mal nicht da bist. Und noch ein paar Sündenböcke." Also schuf Gott als Kompaktlösung noch den Öffentlichen Dienst. Die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes gerieten aber so sehr in Bedrängnis, dass Gott Mitleid mit ihnen hatte. "Also gut", sagte das göttliche Wesen, als ein Personalratsmitglied ihm die psychisch unerträgliche Situation schilderte. "EINEN letzten Wunsch erfülle ich. Was wollt ihr?" "Wir wollen nicht der letzte Dreck sein." Und so erschuf Gott die Lehrer und trug ihnen auf, für Rache selbst zu sorgen.
Und seit dem gibt es auch die Ungerechtigkeiten in dieser Welt. Forts.unten

3 Antworten
Und daran wollte später auch Jesus Christus nichts mehr ändern, als er als göttlicher Legat auf die Erde kam.
von PressefreiheitistVerantwortung | #106-1

Schließlich war er selbst Rabbi (Lehrer), dieses Wirken war Voraussetzung, bevor er als erster wieder ins paradies zurück durfte.

Verbesserung des Nachtrags
von PressefreiheitistVerantwortung | #106-2

Und daran wollte später auch Jesus Christus nichts mehr ändern, als er als göttlicher Legat auf die Erde kam.
Schließlich war er selbst Rabbi (Lehrer). er eckte aber naturgemäß wegen seiner klaren und weisen Standpunkte bei so vielen Leuten, die sich für maßgeblicher als er selbst hielten, derart an, dass er als erster wieder ins Paradies zurück durfte.

Verbesserungsvorschläge willkommen

Fortsetzung
von PressefreiheitistVerantwortung | #106-3

Und seit dem gibt es auch die Ungerechtigkeiten in dieser Welt.
Daran wollte später auch Jesus Christus nichts mehr ändern, als er als göttlicher Legat auf die Erde kam.
Schließlich war er selbst Rabbi (Lehrer). er eckte aber naturgemäß wegen seiner klaren und weisen Standpunkte bei so vielen Leuten, die sich für maßgeblicher als er selbst hielten, derart an, dass er als erster wieder ins Paradies zurück durfte

23.12.2012
18:48
@ Schücke.N #81
von PressefreiheitistVerantwortung | #105

Ich habe mal eine Glosse hinterlegt - unter 102 -2

23.12.2012
18:33
PhantasieRaum-Sabine | #101
von schRuessler | #104

Es handelte sich um ein Interview der ZEIT, bei dem Frau Schröder zu dem Thema befragt wurde.

Politiker und andere öffentliche Personen werden immer wieder zu allem möglichen befragt, zum Lieblingssportverein, welche Musik sie hören, was sie Weihnachten machen oder eben auch mal zum Thema Religion.

Wo ist das Problem?

Und warum werfen wir den Politikern angeblich falsche Prioritäten vor, haben aber hier zu dem doch so unwichtigen Thema schon über 100 Leser-Kommentare, während wirkliche Aufreger oft weitgehend unbeachtet bleiben?

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