Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Politik

Abe in Fukushima

29.12.2012 | 08:53 Uhr
Foto: /AP POOL/Itsuo Inouye

Der neue japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hat am Samstag die von einem Tsunami zerstörte Atomanlage Fukushima Daiichi besucht. Bekleidet mit einem Schutzanzug fuhr der Regierungschef in einem Bus über das Gelände, den Schauplatz des schwersten Atomunglücks seit Tschernobyl 1986. Er begrüßte auch Mitarbeiter des Krisenzentrums in der Ortschaft Okuma.

Tokio (dapd). Der neue japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hat am Samstag die von einem Tsunami zerstörte Atomanlage Fukushima Daiichi besucht. Bekleidet mit einem Schutzanzug fuhr der Regierungschef in einem Bus über das Gelände, den Schauplatz des schwersten Atomunglücks seit Tschernobyl 1986. Er begrüßte auch Mitarbeiter des Krisenzentrums in der Ortschaft Okuma.

Nach dem Unglück wurden alle Atomanlagen in Japan auf ihre Sicherheit geprüft. Derzeit sind nur zwei der 50 japanischen Reaktoren am Netz. Die frühere Regierung der Demokratischen Partei hatte zugesagt, bis 2040 auf Atomenergie zu verzichten. Abes Liberaldemokraten wollen dagegen innerhalb von zehn Jahren über den besten Energiemix für das Land entscheiden. Abe hat außerdem angekündigt, auch ein Neubau von Reaktoren sein möglich.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Die Messpunkte sind bekannt , die Autofahrer alle gewarnt. Trotzdem werden beim Blitzmarathon wieder die Kassen klingeln. Alles Abzocke?

Die Messpunkte sind bekannt , die Autofahrer alle gewarnt. Trotzdem werden beim Blitzmarathon wieder die Kassen klingeln. Alles Abzocke?

 
Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Das passiert, wenn die Schotten "Yes" zur Abspaltung sagen
Abspaltung
Der Donnerstag ist für die Schotten der Tag der Entscheidung: Sie bestimmen, ob ihre Heimat Teil von Großbritannien bleibt, oder unabhängig wird. Was passiert, wenn sich die fünf Millionen Einwohner des Landes in die Unabhängigkeit verabschieden? Eine Bestandsaufnahme.
133 Kinderpornografie-Ermittlungen in NRW nach Fall Edathy
Kinderpornografie
Als Reaktion auf den Fall Edathy ermittelt die Staatsanwaltschaft in Nordrhein-Westfalen in 133 Fällen gegen mutmaßliche Besteller von Kinderpornos. Zu den Schwerpunkten zählt das Ruhrgebiet. Der Besitz von Kinderpornografie soll künftig härter bestraft werden.
Justizminister verschärft Gesetze gegen Kinderpornografie
Kinderpornografie
Die Bundesregierung geht mit einem Entwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) härter gegen Kinderpornografie und Cybermobbing vor, doch die Pläne werfen bei vielen Eltern Fragen auf. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.
Emir von Katar bestreitet Unterstützung für IS
Staatsbesuch
Der Emir von Katar besucht erstmals Deutschland. Das freut die Wirtschaft, weil die Scheichs verlässliche Investoren sind. Vorwürfe, sein Land helfe der mörderischen Terrormiliz IS, weist der Scheich zurück.
Wittgensteinerin beendet Karriere als Bildungsminsterin
Politik
Der Rücktritt der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud Wende ist auch Gesprächsstoff im Wittgensteiner Land. Die 56-jährige Literaturwissenschaftlerin hat ihre Kindheit und Schulzeit in Wittgenstein verbracht. Ihre politische Karriere endet nach nur 27 Monaten Amtszeit.