A 40 soll schöner werden
28.04.2008 | 14:14 Uhr 2008-04-28T14:14:00+0200Düsseldorf. Die Hauptverkehrsader des Ruhrgebiets als Prachtboulevard. Zwölf Städte arbeiten am Konzept. Vision für die Zeit nach 2010: Jedes Jahr mindestens ein großes Volksfest auf der Autobahn.
Die triste Hauptverkehrsader des Ruhrgebiets soll in einen "Prachtboulevard des Reviers" verwandelt werden: Karl-Heinz Petzinka, künstlerischer Direktor der Kulturhauptstadt Ruhr, möchte die A 40 von Duisburg bis Dortmund ab 2010 einmal pro Jahr als Volksfestmeile nutzen. "Zum Beispiel für die Love-Parade, den Ruhrgebiets-Marathon oder eine Olympiade für Gehandicapte", sagte Petzinka der WAZ.
NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke hegt "große Sympathien" für dieses "in Europa einzigartige Konzept", will aber "erst abwarten, wie die Premiere läuft". Die soll das Ruhrgebiet als Teil des Kulturhauptstadt-Programms an einem Sonntag im Juni 2010 erleben: Mit einem Fest am "längsten Tisch der Welt" mitten auf der A 40 (bestehend aus 78 000 Elementen, voraussichtlich von Moers bis Unna), das Bilder vom Ruhrgebiet liefern wird, für die sich die ganze Welt interessiert. "Auf einmal wird sich zeigen, dass diese Straße bespielbar ist", schwärmt Petzinka.
Zugleich arbeiten die zwölf Anliegerstädte unter Federführung des Bochumer Baudezernenten Ernst Kratzsch an einem Konzept, die A 40 dauerhaft zu einer Visitenkarte der Region aufzuwerten: Indem etwa jede Ausfahrt durch Kunstwerke markiert wird, Brücken durch neue Farbgestaltung die jeweilige Stadt erkennen lassen und Blicke auf Sehenswürdigkeiten am Rande wieder freigegeben werden. Kratzsch: "Jedes Jahr werden ohnehin rund 45 Millionen Euro für Instandhaltungsarbeiten auf der A 40 ausgegeben, da muss es doch möglich sein, mit einem Teil des Geldes neue Akzente zu setzen."
Für Karl-Heinz Petzinka ist die Aufwertung der A 40 "definitiv schon jetzt eines der schönsten Projekte im Rahmen der Kulturhauptstadt" - mit Symbolkraft in mehrfacher Hinsicht. "Dass sich zwölf Städte an einer Hauptstraße abbilden, gibt es an keiner anderen Stelle der Erde", sagt Petzinka. "Und wenn es zwölf von 53 Städten geschafft haben, darüber Einvernehmen zu erzielen, werden es bei anderen Projekten vielleicht bald 24 und dann 48 sein. Dann fehlen uns zur Einheit nur noch fünf." Als Geschäftsführer der Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten (THS) kümmert sich Petzinka um ein weiteres Symbolprojekt. Auf den 50 Meter hohen Turm der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen will die THS vier Etagen aus Glas bauen lassen, durch die das Wahrzeichen auf 78 Meter wächst. Als Clou soll oben eine Monumentalplastik thronen: Ein 18 Meter großer Herkules, "als Zeichen für Kraft und Mut".

12:05
Ich bin lieber ein realistischer Kleingeist, als ein abgehobener Kunstverständiger der in alles etwas hineininterpretieren muss.
Ich halte es wie in dem Lied der EAV des is kei Kunst und fürs WC ... darum NIE WIEDER KUNST
So ein Blödsinn, wieder Millionen verballern und die Anwohner und Pendler damit nerven. Bedeutet in sowas Kunst zu sehen das man vorher ne Lobotomie über sich ergehen lassen muss, um das gut zu finden und verteidigen zu können? Armes Ruhrgebiet.
Ich würde die Geschichte mit der A40 nicht in den gleichen Topf werfen wie das mit den Zechengebeuden, oder Industriedenkmäler ... man man
11:18
Wie sagte schon Helmut Schmidt: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.
Gegen bunte Farben wird hier niemand was haben, die kosten genausoviel wie graue.
Wer allerdings von Volksfesten auf einer Autobahn und von Herkulessen visioniert, der sollte sich möglichst bald um einen Termin bei den Ärzten bemühen, die weisse Jäckchen zum zubinden benutzen.
20:02
Prachtboulevard A 40 - eine tolle Idee! Unbedingt realisieren! Nur: die A 40 braucht Visionen über den eine Tag im Jahr hinaus. Die A 40 ist Schneise und Verkehrsband, sie soll Wohnen, Gewerbe, Kunst, Natur verbinden. Das geht mit archetektonisch anspruchsvollen Brücken, auf denen Kunstwerke, Hotels o.ä. stehen; dazu braucht man abschnittsweise Gestaltung von Gewerbe, Grünflächen, (lärm-)geschützte Wohnbereichen, u.a.m. Ohne mutige Visionen ändert sich hier nichts.
19:56
Also zuerst habe ich geglaubt, ich hätte mich verlesen, aber muss wohl stimmen…
Kann es sein, das diese Leute, die sich so etwas ausdenken, entweder Langeweile haben, verbotene Substanzen zu sich genommen haben, sich der Einnahme von berauschenden Flüssigkeiten unterzogen oder ihr Gesundheitszustand steht nicht mehr zum besten.
Party auf der A 40, klasse Idee!! Kann man nicht auch zwischen DO und DU nicht einen großen Zirkus aufbauen (haben wir ja so oder so in NRW) oder eine Shoppingmeile. Oder wir pinseln die A 40 bunt an!!!!
Also, mit verlaub, unser Verkehrsminister hat wirklich klasse Ideen. Und vor allem, er bringt sie wöchentlich raus. Das gibt dann immer viel Spass und Kurzweil. Kann man nicht aus diesen Werken einen Film drehen, gäb bestimmt einen Brüller!!!!
17:11
ha,ha, ha die komentare sind echt klasse!!!
versteh auch nicht was de Schwachsinn soll, sollen die A 40 doch lieber ausbauen, das wäre sinnvoller als Partys zu veranstallten, ausserdem versteh ich nicht was der Unsinn mit Verschönerung zu tun haben soll..... ich musste zweimal lesen, hab erst gedacht das ich da iregndwas nicht ganz verstanden habe!
Ich stelle auch die Frage: GEHTS NOCH IHR IDIOTEN???!!!
Un ich sage auch : SCHMEISST HIRN VOM HIMMEL, ABER GANZ SCHNELL!!!
HÖRT ENDLICH MAL AUF DAS WAS DIE BÜRGER WOLLEN!!!!
16:21
Wenn ich mir die Kommentare so ansehe, bin ich anscheinend umgeben von kleingeistigen und spießigen Gartenzwergen. (siehe Kommentar #12) Und ich bin auch einer von denen...
Ja hallo, gehts noch?
Mit welchem Recht glaubt so ein Kultur-********* eigentlich, was Besseres zu sein?
Die Gartenzwerge müssen letztendlich den Unsinn bezahlen!
15:24
Jetzt drehen die völlig am Rad: nicht nur, dass die ach so tolle Kulturhauptstadt dem ordinären Bürger nichts, aber auch gar nichts bringt und einzig dazu dienlich ist, ein paar Hinfurzern/ Prifilneurothiker wieder ins Gespräch zu bringen, nein, der ganze Schxxx verschlingt Millionen und Abermillionen.
Das Geld könnte sinnvoller verbraten werden.
....ausserdem: wer räumt den Dreck wieder von der A40 weg?
14:56
Was soll der Quatsch denn wieder kosten?? Haben wir keine anderen Sorgen?? Wieder ein Beweis dafür, dass unsere Politiker und Verwaltungsleute nicht ausgelastet sind, sonst kämen sie nicht auf solch einen Blödsinn. Autobahn ist Autobahn und keine Flaniermeile für künstlerische Direktoren nebst Anhang
14:30
Die Idee ist gar nicht so schlecht,vieleicht sollte man die A40 irgendwie durch,über oder unter den Langemeiersee führen.
14:27
Vielleicht sollten wir die A40 einfach mal mit einem künstlichen See unterbrechen, damit eine weitere künstlerische Brücke darüber gebaut werden kann.
GEHT ES NOCH?????
Den Herren Initiatoren gehört mal kräftig in den ***** getreten, vielleicht bemerken Sie dann, das es keinen Interessiert.