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704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?

08.03.2013 | 16:21 Uhr
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
Lehrer gibt es ja – aber kaum einer will den Hut aufhaben. Im Bild: ein Lehrerzimmer in Wesel.Foto: WAZ-Archiv, Heiko Kempken

Düsseldorf.   In NRW ist jede achte Schulleiterstelle nicht besetzt. Viele Schulleiter müssen inzwischen sogar zwei Schulen leiten. Wer tut sich das auch an für 500 Euro mehr im Monat. Der Verband VBE fordert mehr Geld für die Männer und Frauen, die er „Dreh- und Angelpunkte“ der Schulen nennt.

Zu wenig Zeit, zu wenig Geld, zu wenig Bewerber: Das ist der Befund. „Schulleiter“, sagt Udo Beckmann, „sind der Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, Schule am Laufen zu halten.“ Doch der Mangel an qualifizierten Anwärtern, die sich an die Spitze eines Kollegiums setzen wollen, ist in NRW ein Dauerproblem. Jeder achte Chefposten an den 5780 Schulen ist unbesetzt, am stärksten trifft es Grundschulen. Nicht selten müssten Stellen mehrfach ausgeschrieben werden, berichtet der Vorsitzende des Lehrerverbands VBE – und auch dann nicht immer mit Erfolg.

Insgesamt 704 Rektoren und Direktoren fehlten Ende Februar im Land, davon allein 386 in der Primarstufe. Auch die Hauptschule, die mangels Schülerzulauf in NRW einen Tod auf Raten stirbt, wirkt auf Führungspersonal kaum attraktiv. An den 568 Hauptschulen bleiben nach offiziellen Zahlen des Schulministeriums 142 Leiterstellen frei – immerhin jede vierte. Über die Ursachen, aber auch über Strategien für eine Trendumkehr berät der Schulleiterkongress in Düsseldorf.

Mancherorts gibt es auch keine Sekretärinnen und Hausmeister mehr

Der Alltag an einer Grundschule schreckt viele Lehrer ab. Häufig gibt es keine Hausmeister- oder Sekretariatsstellen mehr, die Kommune hat sie eingespart. Die Arbeit bleibt an den Schulleitern hängen. Ihre Bezahlung, klagt der Gewerkschafter Beckmann, „hinkt hinterher“. 400 bis 500 Euro brutto mehr als seine Kollegen erhalte ein Grundschulrektor im Monat. Konrektoren müssten sich mit einem Gehaltszuwachs von 157 Euro zufrieden geben.

Lesen Sie auch:
Essener Rektorin muss zwei Schulen gleichzeitig betreuen

Die Essenerin Karin Führmann leitet seit einem Jahr zwei benachbarte Grundschulen. Das ist keine Ausnahme in einem Land, in dem bald 400 Stellen unbesetzt sind. Die Schulleiter-Stellen gelten unter Lehrern als schlecht bezahlt. Der Arbeitsaufwand jedoch ist groß.

Auch deshalb sei jede vierte Stellvertreter-Stelle an den Grundschulen verwaist. Wer über längere Zeit aus dem Kollegium einspringen muss, weil ein Rektor oder Konrektor fehlt, verdiene für die zusätzliche Verantwortung nicht einen Euro dazu. Die Pädagogen an den Grundschulen – zu über 90 Prozent Lehrerinnen – kritisieren außerdem, dass ihnen bei Übernahme einer Rektorenstelle neben dem Unterricht zu wenig Zeit bleibe, um ihre Leitungsaufgaben zu erfüllen zu können.

Immer mehr Rektoren leiten zwei Schulen

In NRW gibt es zudem immer mehr „doppelte Rektoren“, die kommissarisch eine zweite Schule leiten. Dabei sind Qualitätsentwicklung, Planung und Organisation nicht im Vorbeigehen zu erledigen. Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hält dagegen: trotz knapper Finanzen seien seit 2011 zusätzlich 564 Lehrerstellen geschaffen worden, um die Leitungszeit für Rektoren um drei Wochenstunden aufzustocken. In diesem Haushaltsjahr sollen die Schulen mit weiteren 197 Stellen entlastet werden.

Bildung
Fast jede vierte Grundschule ohne Schulleiter

20 der knapp 90 Grundschulen in Essen suchen einen Rektor oder eine Rektorin. Zudem sind zudem 18 Stellvertreter-Positionen unbesetzt. Damit steht die Stadt schlechter da als der Landesschnitt. Die Lage hat sich in den vergangenen zwei Jahren weiter zugespitzt.

Beckmann beteuert, es gehe ihm nicht nur ums Geld. Er fordert auch mehr Fortbildungen für Schulleiter. „Eltern und Politik erwarten offenbar, dass ihr Wissen einfach so vom Himmel fällt, sobald die Tinte auf dem Arbeitsvertrag trocken ist“, grollt er. Diese Lücke soll auf dem Kongress ein Stück geschlossen werden. Ideen und Denkanstöße für die Schule von morgen holen sich die Lehrer auch bei Kollegen aus Finnland, Österreich und der Schweiz.

Schulen sollen mit Unternehmen zusammenarbeiten

Viel Wert wird in dem prall gefüllten Programm auf wissenschaftliche Erkenntnisse gelegt – etwa jüngste Hinweise aus der Gehirnforschung zu der Frage, wie Kinder lernen oder wie Wissen, das „hängen bleiben“ soll, vermittelt werden muss. Impulse erhoffen sich die 2000 Teilnehmer auch aus der Wirtschaft. Schulen sollen verstärkt mit Unternehmen kooperieren, um die Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten.

Theo Schumacher



Kommentare
10.03.2013
19:40
Wenn sich die reale Wochenarbeitszeit um bis zu 50 % erhöht
von meigustu | #16

bringt uns Geld nicht weiter. Dann sind einfach zusätzliche Jobs notwendig.

Eine Verwaltungsleitung für mehrere Schulen ebenso wie spezielle Pädagogen die mehrere Schulen im produktiven Bereich - der Wissensvermittlung - leiten.

1 Antwort
Wollen wir die Lernfabrik Schule?
von Zecke | #16-1

Zusätzliche Jobs in der Verwaltung sind tatsächlich nötig, vielleicht sollte man zunächst mal damit anfangen, dass jeden Tag eine Sekretärin da ist und nicht nur 2 oder 3 x pro Woche für ein paar Stunden.

Die Schule nur als Produktionsstätte von Wissen zu sehen und für die Konzepterstellung mehrerer Schulen spezielle Pädagogen zu beschäftigen widerspricht den Erfordernissen von schulischer Erziehungsarbeit sowie der ministeriellen Vorgabe, dass jede Schule ihr eigenes Leitbild und Schulprofil entwickeln soll. Dieses Profil richtet sich u. a. nach den Bedürfnissen der vorhandenen Schüler, der Schulumgebung, den personellen und räumlichen Voraussetzungen, den Wünschen der Eltern usw. Es muss von der Schulleitung und allen Kollegen mitgetragen, weiterentwickelt und veränderten Bedingungen angepasst werden.
Das kann kein Außenstehender leisten, sondern nur diejenigen, die im Erfahrungsaustausch bei der Umsetzung ihres Konzepts stehen - das Kollegium unter Federführung der Schulleitung.

10.03.2013
19:11
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von lyx7 | #15

@ xxyz #13
Zitat: "Vermutlich ist das Gehalt ausreichend, Freizeit ist wichtiger als Karriere."

Wer offensichtlich nicht die geringste Kenntnis von den tatsächlichen Verhältnissen hat, sollte sich besser in Schweigen hüllen.

3 Antworten
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von Duisburgwest | #15-1

Mein Reden

704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von Ergonomy | #15-2

xxyz hatt den Nagel leider auf den Kopf getroffen.

704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von Vatta | #15-3

also den Einwand von xxyz fand ich gar nicht so verkehrt. Wenn man immer wieder zu lesen bekommt, dass Frauen in Führungspositionen noch unterbesetzt sind, liegt es m.E. nahe an den Schulen mit gutem Beispiel voran zu gehen und aus der zahlenmäßig deutlich weiblichen Überzahl geeignete Persönlichkeiten für die Schulleiter-Position auszuwählen.

Wenn Sie, lieber lyx7 bessere Kenntnis von den tatsächlichen Verhältnissen haben, wäre es schön, Sie würden uns diese mitteilen.

10.03.2013
17:18
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von Okling | #14

Natürlich ist es so, dass aufgrund der einem Job mit akademischer Hochschulausbildung angemessen hohen Vergütung, 300.- Euro netto kein adäquater Anreiz dafür sind, die reale Wochenarbeitszeit um 30-50% zu erhöhen.

Welcher Geringverdiener würde bei 1.000.- Bruttoverdienst und 50 Stundenwoche, nochmal 15-25 Stunden für zusätzlich 100-150.- Brutto drauf legen, also z.B. das Wochenende auch noch durcharbeiten?

Das würde auch nicht viele Büroangestellter machen, für 200.- Brutto im Monat, erst um 19.30 Uhr statt um 17.00 Uhr nach Hause zu gehen.

Wenn es finanziell so eng ist, dass ein Lehrer das Geld braucht, kann er auch lieber einen pädagogischen Nebenjob annehmen. Das bringt mehr als die Rektorstelle.

Nicht vergessen: das ist ein recht frei definiertes Amt, keine festgelegte zusätzliche Stundenzahl wie in der freien Wirtschaft.

2 Antworten
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von xxyz | #14-1

In der freien Wirtschaft sind Beförderungen, die zu mehr Verantwortung etc. führen nicht unbedingt mit mehr Geld verknüpft. 500 EUR Brutto sind schon sehr viel Geld

xxyz
von Zecke | #14-2

Ich kenne niemanden in der freien Wirtschaft, der in eine verantwortliche Führungspositionen befördert worden wäre, ohne dafür mehr Gehalt auszuhandeln und zu bekommen.

10.03.2013
15:45
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von xxyz | #13

Vermutlich ist das Gehalt ausreichend, Freizeit ist wichtiger als Karriere. Sind an der Grundschule nicht hauptsachlich Frauen beschaftigt?
Dann muss man sich nicht wundern, dass Frauen weniger verdienen, wenn sie insbesondere an Grundschulen Zusatzaufwand scheuen.

10.03.2013
15:34
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10.03.2013
14:30
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von wombat555 | #11

an meigustu

Der Vorschlag mit Verwaltungsfachkräften ist an sich nicht schlecht. Allerdings müssen Rektoren auch pädagogisch mit Schülern arbeiten, Unterricht beurteilen und Gutachten über Referendare schreiben. Ob das eine reine Verwaltungskraft kann? Aber vielleicht könnte man den Aufgabenbereich eines Rektors verkleinern.

10.03.2013
13:57
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von meinemeinung47 | #10

Ich weiß ja nicht genau, wie hoch so ein Lehrergehalt ist. Hatte mal einen Bekannten der war Lehrer in der Sekundarstufe einer Gesamtschule. Gesprochen hat er über sein Gehalt nie, ich schätze es aber mal auf ca. 3 1/2 - 4000 Euro.
Da sind 500 € mehr schon immerhin 12,5 - 14%!

3 Antworten
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Name von Moderation entfernt | #10-2

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"immerzudiensten" verbreitet falsche Zahlen
von Zecke | #10-3

Richtig ist:

Grund-/ Hauptschullehrer A 12 (2878, - bis 3946,- BRUTTO).
Realschule, Gesamtschule, Gymnasium i. d. R. A 13 (3234,- bis 4387, BRUTTO).
SCHULLEITER Grundschule: A 13, Konrektor A 12 mit Zulage.
Beförderungsstellen Gesamtschule u. Gymnasium (z. B. Stufenkoordinator) A 14 (s.Link)

Allenfalls der Direktor einer Schule mit gymnasialer Oberstufe bekommt bei A 15 (evtl. A 16) das von Ihnen gepostete Nettogehalt, allerdings auch erst, wenn er schon ca. 20 Jahre im Dienst ist. Für das Geld ist er auch Vorgesetzter von ca. 100 Lehrern und verantwortlich für 800-1000 Schüler. Für Schulleiterstellen an Gymnasien gibt es auch genug Bewerber.

Die o. g. Besoldungsendstufen werden erst mit über 50 Jahren erreicht.

http://www.dbb.de/fileadmin/pdfs/einkommenstabellen/besoldungsteile/gg_NW_120101.pdf

10.03.2013
13:39
#8 Richtig
von meigustu | #9

deshalb gehört die Verwaltung in die Hände von ausgebildeten Verwaltungsleuten und nicht in die Hände von Pädagogen.

3 Antworten
Entscheidungen sind meistens pädagogisch begründet
von Zecke | #9-1

Gemäß ADO ist die Schulleiterin oder der Schulleiter verantwortlich für die ordnungs-
gemäße Wahrnehmung
1.der Unterrichts- und sonstigen Dienstpflichten der Lehrerinnen und Lehrer,
2.der Bildungs- und Erziehungsarbeit,
3.der Verwaltungsarbeit (einschließlich der vom Personal des Schulträgers zu erfüllenden Aufgaben),
4.der Aufgaben der Schule im Rahmen der Lehrerausbildung.

Einen Teil dieser Aufgaben können von Verwaltungsfachkräften durchaus erledigt werden, insbesondere Punkt 3. Andere Bereiche setzen voraus, dass sie von Pädagogen erledigt werden, insbesondere die oben unter 2 und 3 aufgeführten Bereiche. Die meisten organisatorisachen Entscheidungen in der Schule sind pädagogisch begründet.

Die Frage stellt sich, warum viele Schulleiter noch so viel selber unterrichten müssen.


Das was sie da als unmöglich darstellen
von meigustu | #9-2

geht in anderen Betrieben. Dienstpflichteinüberwachung braucht keine schulpädagogische Ausbildung sondern Leitungskompetenz. Bildungs- und Erziehungsarbeit kann vollständig von den Fachkonferenzen geleistet werden. Die Nachwuchsausbildung braucht tatsächlich Fachwissen - nur in diesem Bereich ist nicht der Rektor der die Detailarbeit macht, sondern entsprechend geschultes Personal und die Seminare.

Bevor das Ministerium und alle Gewerkschaften jammern, bitte erst einmal die Hausaufgaben machen und die Rektorenaufgaben realistisch betrachten und knallhart realistisch definieren.

704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von KritischeBuergerin | #9-3

Da das Gutachten des Schulleiters zu 25 Prozent in die Abschlussnote einfließt, ist es für diesen Bereich schon extrem benklich, einen Nicht-Päagogen einzusetzen.
@meigusto, es scheint, als würden Sie doch sehr unreflektiert andere Branchen mit einer Schule vergleichen. Nur wird hier weder etwas produziert noch veräußert o.Ä., es geht um unser aller Kinder. Was as Beste für sie ist, sollte im Vordergrund stehen und nicht die günstigste Lösung für das Land, wie leider schon viel zu häufig.

10.03.2013
13:26
Selbstausbeutung
von Zecke | #8

In der ADO (Allgemeine Dienstordnung) sind die Aufgaben von Rektor und Konrektor in 32 Paragraphen festgelegt (§ 20-32).

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Dienstrecht/ADO.pdf

Neben den wenigen dafür vorhandenen Verwaltungsstunden ist die Unterrichtsverpflichtung insbesondere an Grundschulen so hoch, dass viele Schulleiter(innen) gleichzeitig eine Klasse leiten müssen.
Wenn sich bei der geringen Mehrbezahlung jemand freiwillig dafür zur Verfügung stellt, grenzt das an Selbstausbeutung der eigenen Ressourcen.

1 Antwort
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von Duisburgwest | #8-1

Genauso sieht`s aus.

10.03.2013
13:21
Wer Pädagogen als Rektor sucht
von meigustu | #7

muss sich nicht wundern, dass er kein Personal findet.

Für ein Lehrergehalt + 500 € Zuschlag würden sich reichlich geeignete Leute finden, die eine Schule managen. Für ähnliche Job in anderen Branchen gibt es oft deutlich weniger.

Aber so ist das nun mal wenn ein Ministerium Pädagogeninzucht betreibt. Ein Pädagoge, erst recht ein guter, hat nun mal andere Fähigkeiten als ein cleverer Verwaltungsfachmann sonst wäre er ja nicht Lehrer geworden.

4 Antworten
704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von immerzudiensten | #7-1

Der Anfang richtig, aber der Schluß ist falsch: ein Lehrer wird Lehrer, weil es ein sattes und sicheres Gehalt einschl. Pension gibt, nicht weil er gut ist. Die menschenverachtende Sozialauswahl an deutschen Schule beweist dies täglich.

704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von wombat555 | #7-2

Welche menschenverachtende Sozialauswahl findet denn statt?
Natürlich wird man Lehrer wegen des Gehalts. Weshalb denn sonst? Etwa weil man Wissen vermitteln möchte und auf die Erziehung der Kinder positiv einwirken will?
Was sind Sie eigentlich von Beruf und tun Sie das nicht wegen des Geldes?

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Name von Moderation entfernt | #7-3

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704 Rektoren fehlen in NRW – wo sollen sie herkommen?
von KritischeBuergerin | #7-4

@immerzudiensten

Wissen Sie, welches eine sehr positive Eigenschaft ist? Wenn man überhaupt gar nicht weiß, wie es in der Realität aussieht und ansonsten nur begrenzt Ahnung hat, sich einfach mal zurückzuhalten. Das ist unerträglich und völlig realitätsfern. Aber das Thema Lehrer zieht ja ausschließlich Experten an, da jeder einen kennt, dessen Gärtner auf dem Golfplatz mäht, wo der gutbetuchte Lehrer täglich spätestens um 13 Uhr seine Freizeit beginnt.
Schlimm.

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