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Warnstreik

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks

18.02.2013 | 18:50 Uhr
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
Lehrer und Erzieher haben am Montag für bessere Bezahlung demonstriert. Mehr als 5000 hätten ihre Arbeit niedergelegt, erklärte die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW).Foto: dpa

Berlin.  Zum Auftakt einer bundesweiten Warnstreik-Welle sind in Berlin nach Gewerkschaftsangaben rund 5000 angestellte Lehrer und Erzieher für mehr Geld auf die Straße gegangen. An mehr als 200 der rund 800 Schulen beteiligten sich Pädagogen von 7.30 Uhr an einem ganztägigen Warnstreik.

Sie kamen mit Trillerpfeifen, Fahnen und Plakaten: Tausende angestellte Lehrer und Erzieher haben am Montag in Berlin für eine bessere Bezahlung gestreikt. Statt in den Klassenräumen zu unterrichten, gingen zum Auftakt der bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder in der Hauptstadt mehr als 5.000 Pädagogen auf die Straße, wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mitteilte. Tausende Schüler in mehr als 200 Schulen waren davon betroffen. Ab Dienstag sind Streiks in weiteren Bundesländern geplant.

Streikende Lehrer und Erzieher versammelten sich in Berlin vor ihren Schulen und Kitas und zogen am Vormittag zur Innenverwaltung im Bezirk Mitte. Dort fand eine Kundgebung statt. Auf Plakaten und Transparenten hieß es unter anderem "Bildungswüste Berlin" oder "Starke Schüler brauchen starke Lehrer". Vor allem die finanzielle Ungleichbehandlung mit den verbeamteten Kollegen prangerten die angestellten Pädagogen an. Mit der Beteiligung an dem Warnstreik sei man "voll zufrieden", sagte der GEW-Landessprecher Tom Erdmann.

Kritik an unterschiedlicher Bezahlung

"Wir sehen einfach nicht ein, dass Kollegen unterschiedlich bezahlt werden", sagte eine Teilnehmerin der Nachrichtenagentur dapd. Grundsätzlich verdienten Lehrer nicht schlecht. Es sei aber zum Beispiel nicht fair, dass aus anderen Ländern neue Lehrer als Beamte abgeworben würden und dann mehr Gehalt bekämen als gleichaltrige Kollegen, die in Berlin als Angestellte angefangen hätten.

Lesen Sie auch:
Warnstreiks werden auch Schulen in NRW treffen

Der zugespitzte Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst der Länder wird bald für die Bürger spürbar sein: Nach dem Scheitern einer zweiten Runde kommt es nächste Woche unter den 170. 000 angestellten Landesbeschäftigten in NRW zu „Aktionen und Warnstreiks“, kündigt die Gewerkschaft Verdi an.

Nach GEW-Angaben erhält ein angestellter Lehrer in 40 Berufsjahren insgesamt 150.000 Euro netto weniger als ein Beamter. In Berlin werden Lehrer seit 2004 nicht mehr verbeamtet. Mittlerweile gibt es 8.000 Angestellte in diesem Bereich. Bereits Mitte Januar hatten Pädagogen an mehr als 100 Schulen für ihre Forderungen zeitweise die Arbeit niedergelegt.

In der vergangenen Woche waren die Tarifverhandlungen zwischen ver.di, GEW und der Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf der einen Seite sowie den Bundesländern ohne Hessen auf der anderen Seite in Potsdam ergebnislos vertagt worden. "Die Arbeitgeber haben keine Bereitschaft erkennen lassen, in der zweiten Runde ein Angebot vorzulegen. Das ist nicht akzeptabel", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske damals.

Verhandlungsatmosphäre soll "ein bisschen aufgeheizt" werden

"Ohne Angebot kein Kompromiss", betonte am Montag die GEW-Landesvorsitzende Doreen Siebernik. Deshalb werde man die Verhandlungsatmosphäre nun "ein bisschen aufheizen". Die große Zahl der Streikenden zeige, dass die Gewerkschaft dazu die Kraft habe.

Die Gewerkschaften fordern für die rund 800.000 Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent sowie für Auszubildende eine Übernahmegarantie und 100 Euro mehr pro Monat. Am 7. und 8. März ist in Potsdam die dritte Verhandlungsrunde geplant. Für den 6. März kündigte ver.di weitere Streiks in Berlin und Brandenburg an. (dapd)



Kommentare
19.02.2013
13:26
melr | #5
von schRuessler | #10

Auch wenn mein Name über Ihrem Beitrag steht, geht ja wohl nur der erste Satz an mich, oder?

19.02.2013
11:36
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von Juelicher | #9

Vergessen möchte ich natürlich nicht zu erwähnen, dass der Lehrerberuf heutzutage weit herausfordernder ist als in früheren Zeiten. Dass liegt an zunehmenden sozialen Verwerfungen, höherem Migrantenanteil, Schulexperimenten, Erziehungsmängeln im Elternhaus etc.
In allen anderen Berufen wachsen allerdings die Anforderungen ebenso. Oftmals mit bedeutend weniger Gehalt bzw. sozialer Absicherung.

19.02.2013
11:26
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von Juelicher | #8

Ich erinnere mich an einen Austauschlehrer aus Kalifornien an meinem Gymnasium, der uns in den 70ern bereits erzählte, dass dt. Lehrer vergleichsweise im Paradies leben würden.
Später erklärte uns unser Klassenlehrer in der Berufsschule, ursprünglich Ingenieur, wie zufrieden er mit den Arbeits- u. Gehaltsbedingungen als Lehrer sei. Als Ingenieur würde er es weitaus schlechter haben. Um ein ähnliches Salär wie er zu erhalten, müsse er an einem Finanzamt zumindest selbstvertretender Leiter sein.
Meines Wissens gibt es weltweit lediglich höhere Lehrergehälter in den reichen Ländern Schweiz u. Luxemburg sowie in Südkorea, wo Lehrer ein sehr hohes Ansehen genießen. Selbst in Skandinavien verdienen Lehrer bis zu einem Drittel weniger. Andererseits verdienen dort Erzieher ähnlich wie Lehrer.

19.02.2013
10:00
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von wkah | #7

Nachtrag

Wenn das Gehalt eines Lehrers -da ja Akademiker - für einen Witz gehalten wird.

Einfach mal in die freie Wirtschaft schauen

2 Antworten
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von KritischeBuergerin | #7-1

Immer wieder. Das Lehrergehalt wird im Freundeskreis immer wieder schön veralbert. Juristen, Ärzte, Ingenieure,...haben da doch ein paar Cent mehr.

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von wkah | #7-2

Ingenieure in der freien Wirtschaft haben nicht zwingend mehr
Bei Juristen ebenfalls

19.02.2013
09:58
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von wkah | #6

1 . seit wann ist Lehrer ein 24 - Stunden - Job , bei solchen Aussagen wundert es mich nicht, daß man nicht (sagen wir es vorsichtig) ganz ernst genommen wird.
2. ist es einfach nur pauschal zu behaupten, die Kinder kommen immer unerzogener in die Schule - bei solchen Aussagen - siehe oben.
3. glaube ich ebenfalls nicht, ohne Beamte geht in Deutschland die Welt unter
4. gleiches Geld - für gleiche Arbeit

11 Antworten
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von KritischeBuergerin | #6-1

Was glauben Sie eigentlich, wann und wie oft Eltern privat anrufen und Belanglosigkeiten bereden wollen?? Wochentag und Uhrzeit egal. Dass unsere Gesellschaft sich in einem erschreckenden Wandel befindet dürfte auch Ihnen nicht entgangen sein. Proportional dazu nehmen die von Eltern vermittelten Werte in vielen Familien ab. Diese Kombination führt zu einer immer größeren Verrohung und Medienfixierung vieler Schüler.

Vielleicht nähern Sie sich ein Stück weit den Realitäten an.

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von Nixlos | #6-2

von wkah | #6
Volle Zustimmung. Es täte den Lehrern auch mal gut, kritisch auf sich selber zu schauen und nicht immer gleich eingeschnappt zu reagieren. Ja, es gibt gute und engagierte Lehrer, es gibt aber leider auch Die, die keinen grossen Bock haben, arrogant auftreten (spielen sich als Ärzte oder Psychologen auf) und permanent auf hohem Niveau jammern. Einigen wir uns doch darauf, dass die Wahrheit in der Mitte zwischen Kritikern und Lehrern liegt.

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von wkah | #6-3

Kritische Buergerin

Das rechtfertigt die Aussage "24 Std Tag - dann habe ich auch einen - ohne Beamter oder Lehrer zu sein

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von KritischeBuergerin | #6-4

Dann sind wir uns doch einig.

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von wkah | #6-5

Sind wir nicht - weil ich bei meinem Job NIE von einem 24 Std Job reden würde - ganz einfach

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von Nixlos | #6-6

von KritischeBuergerin | #6-1
Ob ein Anliegen von Eltern belanglos ist haben Sie wohl kaum zu beurteilen sondern die Eltern. Dass Sie privat angerufen werden liegt wohl daran, dass am Arbeitsplatz nur halbtags Jemand erreichbar ist. Insgesamt sollten Sie Ihre Einstellung mal überprüfen und vielleicht mal nach Alternativen suchen. so wie Sie über Ihre Arbeit reden darf man sich über das schlechte Image von Lehrern kaum wundern. Und ja, seinen Beruf hat man 24 Stunden am Tag.

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von KritischeBuergerin | #6-7

NIxlos, wenn Eltern mich sonntags morgens um 8.30h anrufen um zu erfahren, welche Hausaufgaben der Sprössling zu erledigen hat, da er zum x-ten Mal versäumt hat, diese zu notieren, empfinde ich das schon als Frechheit. Sie natürlich nicht, aber es ist halt auch nicht jeder so toll wie Sie es anscheinend sind.
Da ich ebenfalls Kinder habe, bin ich auch in der Lage, ein Anliegen als belanglos einzuschätzen.
Das peinlichste Klischee ist das immer wieder aus Hilflosigkeit angeführte des Halbtagsjobs...
Die Stundentafel sieht mittlerweile an fast allen Schulen Unterricht bis mindestens zur 9. Stunde vor. Sie hörten vielleicht von G8? Wer rechnen könnte wüsste, dass diese nicht bis 15 Uhr ableistbar sind.

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von Nixlos | #6-8

von KritischeBuergerin | #6-7
Na klar, alle Erfahrungen die man macht stimmen natürlich nicht. Sollten Sie einmal, nur einmal kritsich sich selber beäugen zolle ich Ihnen Respekt. Trotz G8 etc. hat nicht jeder Lehrer an 5 Tagen die Woche bis 15:00 Unterricht, das stimmt einfach nicht.
Und was das Rechen betrifft: Tipp für Sie, auch bis 15:00 kommt man nicht auf 24 Std. täglich, der grosse Zeiger zählt nicht die Sunden.,

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von KritischeBuergerin | #6-9

Oh je, Sie verstehen wenig. Fängt mit Lesen an: Man kommt bis 15h NICHT hin. Im letzten Halbjahr war ich an drei Nachmittagen bis 16.05 h anwesend. Danach Korrekturen, Elterngespräche etc. Egal, Diskussionen, wenn sich ein Beteiligter so augenscheinlich nicht mit der Materie auskennt, sind sehr überflüssig.
Für Sie: Lehrer sind um 13h zu Hause, dann Tennis, dann Füße hoch, am nächsten Tag Blau machen, endlich wieder Ferien haben, Klausuren unkorrigiert zurückgeben, Vorbereitung dem Haustier überlassen und dann nur 5000€ netto überwiesen bekommen...

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von Nixlos | #6-10

von KritischeBuergerin | #6-9
Sie waren im letzten Halbjahr 3mal bis 16:05 anwesend??? Das ist ja fast unmenschlich.

Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #6-11

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

19.02.2013
08:26
@ schRuessler | #2
von melr | #5

Natürlich ist das nicht das ausschlaggebende Argument für das Beamtentum bei den Lehrern.

Nur werden sich manche Leute noch umschauen, wenn sie in ihrer Beamten-Hetze solche Auswirkungen vergessen.

Aber es ist schon interessant. Auf der einen Seite beschwert man sich über niedrige Löhne, kleine Renten, dauernden Arbeitsplatzwechsel, fehlende Sicherheit im Berufsleben, und gesundheitliche Probleme durch die Chefs, die den Arbeitnehmer als Humankapital betrachten.

Und auf der anderen Seite fordert man deutliche finanzielle Einschnitte bei den Beamten. Wie hirnverbrannt ist das denn, deutsche Gehälter auf außerdeutsches Niveau senken zu wollen?

Da gibt es wenigstens Berufsgruppen, die ein sicheres Gehalt und eine ordentliche Rente haben, wofür die Gewerkschaften bei Angestellten seit Jahren kämpfen.

Wie kann man denn freiwillig (aus purem Neid?) fordern, dass wenn es einem selbst mies geht, die anderen bitteschön auch mies bezahlt werden sollen?

Wie pervers ist das denn?

19.02.2013
08:12
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von meterpeier | #4

Ja klar, gerade die Halbtagsberufsgruppe mit 3 Monaten Urlaub pro Jahr, die müssen die Eltern in Geiselhaft nehmen.

1 Antwort
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von Nixlos | #4-1

Von meterweiter
Vielleicht bedeutet ein Lehrerstreik ja dass sie mal engagiert ans Werk gehen, die Arbeit niederlegen dürfte für Einige, natürlich nicht Alle, schwer werden.

18.02.2013
23:59
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von Juelicher | #3

Gerecht wäre, wenn die Brutto-Saläre der beamteten Lehrer derart - nach unten - angepasst würden, dass sie Netto etwa die gleiche Höhe erreichten wie angestellte Lehrer. Es ist lange überfällig, die im internationalen Vergleich deutlich überdurchschnittlichen Lehrereinkünfte in Deutschland an eine normale Höhe wie in Nachbarländern ähnlichen Niveaus anzupassen.
Meines Wissens hat der Europäische Gerichtshof auch beamteten Lehrern ein Streikrecht eingeräumt, weil sie keine hoheitlichen Aufgaben wahrnehmen.

3 Antworten
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von KritischeBuergerin | #3-1

Total realistisch, Ihr Ansatz... Man findet doch so schon immer weniger Lehrer, da die Kinder immer unerzogener aus den Elternhäusern kommen und auch die Eltern Respektlosigkeit groß schreiben. Im Übrigen ist das Gehalt für das eines Akademikers schon ein absoluter Witz und das für einen 24 Stunden Job.
Aber da hat ja jeder wieder was zu sagen, hat ja jeder schon einmal eine Schule von innen gesehen oder kennt den Hund des Nachbarn eines Lehrers, der diesem täglich beim Golf zuschaut...

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von Nixlos | #3-2

Von kritische Bürgerin
Meinen Sie 24 std.amTag oder in der Woche?

5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von KritischeBuergerin | #3-3

Im Monat. Aber auch nur wenn gerade mal keine Ferien sind oder der Beamte bläut, weil das kann er ja auch unbegrenzt.

18.02.2013
23:25
melr | #1
von schRuessler | #2

Steiks sind immer mit Unannehmlichlkeiten verbunden.

Überquellende Mülltonnen, ausfallende Flüge, Nächte auf dem Flughafen etc. So ist das nun mal.

Da wird man auch den einen oder anderen Tag Lehrerstreik überleben.

Das als Argument für das Beamtentum ist ein bisschen schlapp.
Sonst müssten wir die Müllmänner, Fluglkotsen und Busfahrer auch verbeamten.

1 Antwort
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von KritischeBuergerin | #2-1

Hoffentlich dehnen die den Streik in der Abiturphase ordentlich aus. Dann sind wir mal aufs Geschrei gespannt...

18.02.2013
20:45
5000 Lehrer streiken in Berlin für bessere Bezahlung - Start bundesweiter Warnstreiks
von melr | #1

Es geht anscheinend langsam los mit den Streiks in Berufen, die früher wegen des fehlenden Streikrechts für Beamte, von Ausständen nicht betroffen waren.

Mal sehen, was die Beamtenhasser dazu sagen, wenn ihre Kinder 2-3 Wochen zuhause hucken und Papa zur Beaufsichtigung den Jahresurlaub verbraten muss.

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