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Zwischenfall im Condor-Ferienflieger nach Gran Canaria

23.03.2013 | 19:19 Uhr
Foto: /AP/Matthias Schrader

An Bord eines Urlaubsfliegers von Hamburg nach Gran Canaria ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Nachdem ein "unbekannter Geruch" aufgetreten sei, habe die Cockpit-Besatzung zur Landung Sauerstoffmasken angelegt, teilte das Unternehmen Condor am Samstag mit. Das Flugzeug sei sicher am Zielflughafen Las Palmas angekommen. Allerdings hätten drei Flugbegleiter über Unwohlsein geklagt.

Las Palmas/Berlin (dapd). An Bord eines Urlaubsfliegers von Hamburg nach Gran Canaria ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Nachdem ein "unbekannter Geruch" aufgetreten sei, habe die Cockpit-Besatzung zur Landung Sauerstoffmasken angelegt, teilte das Unternehmen Condor am Samstag mit. Das Flugzeug sei sicher am Zielflughafen Las Palmas angekommen. Allerdings hätten drei Flugbegleiter über Unwohlsein geklagt.

Der Vorfall mit der Maschine, an deren Bord sich 242 Passagieren befanden, habe sich bereits am Freitag ereignet. Bei den Reisenden sowie den weiteren fünf Besatzungsmitgliedern seien keine Beschwerden aufgetreten, hieß es weiter.

Demgegenüber hatte "Spiegel-Online" einen Passagier mit den Worten zitiert, er habe während des gesamten Flugs Kopfschmerzen gehabt und ihm sei leicht übel gewesen. Der Passagier sagte: "Es roch nach verbranntem Plastik oder wie verdampftes Öl, auf jeden Fall ein chemischer Geruch".

Nach dem Aussteigen der Passagiere habe die Besatzung nach den Ursachen für den Geruch gesucht. Dabei sei dieser erneut aufgetreten und zwei Flugbegleiter hätten "für kurze Zeit das Bewusstsein verloren", teilte Condor mit. Sie seien ins Krankenhaus gekommen, hätten es aber inzwischen wieder verlassen.

dapd

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