Zum Jahreswechsel steigen die Temperaturen an

Nach den Schneefällen soll es in den kommenden Tagen wieder etwas milder werden.
Nach den Schneefällen soll es in den kommenden Tagen wieder etwas milder werden.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Auf den Schnee folgen mildere Temperaturen. Für die Nacht auf Dienstag hat der Deutsche Wetterdienst aber erneute Niederschläge angekündigt.

Düsseldorf.. Nach Schneefällen in der Nacht zu Montag und zahlreichen Glatteisunfällen am Wochenende hat sich die Wolkendecke in Nordrhein-Westfalen am frühen Montag an vielen Stellen aufgelockert. Die Temperaturen stiegen etwas über den Gefrierpunkt.

"Das ist auch der Trend für den restlichen Tag", sagte Malte Witt, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen. Die Höchsttemperaturen lägen landesweit bei 2 bis 4 Grad, im höheren Bergland bei 0 bis 3 Grad. Mit nennenswerten Niederschlägen sei zunächst nicht mehr zu rechnen.

Bernd Löchter, Sprecher des Landesbetrieb Straßen.NRW, sah am Montagvormittag eine sich entspannende Lage auf den Straßen. Zur Not sei man aber vorbereitet: "Die Lager mit Streusalz sind randvoll", sagte Löchter.

Im Ruhrgebiet fielen ein bis drei Zentimeter Schnee

In der Nacht zu Montag waren im Sieger- und Sauerland 5 bis 8 Zentimeter Neuschnee gefallen, in Köln um die 5 Zentimeter. Auch im übrigen NRW fielen, laut DWD, 1 bis 3 Zentimeter.

Winter Während sich die leichte Schneedecke vielerorts schnell in den Morgenstunden wieder verflüchtigte, rechnet der DWD jedoch für die Nacht zu Dienstag mit neuen Niederschlägen. Der könne in den Berglagen als Schnee fallen, an Rhein und Ruhr als Regen oder Schneeregen. Es sei in Nacht- und Morgenstunden deswegen wieder mit Glatteis zu rechnen. Am Wochenende hatten sich bereits Hunderte Unfälle aufgrund der Wetterlage in NRW ereignet.

Zum Jahreswechsel wird es milder

Für die kommenden Tage und den Jahreswechsel rechnet Witt mit etwas milderen Temperaturen. In der Neujahrsnacht könne es wieder etwas frostiger werden bei lockerer Bewölkung. "Es sieht nicht nach Schnee oder Regen aus - gute Bedingungen für Feuerwerk also", sagte Witt.

Schon jetzt sei abzusehen, dass das Jahr 2014 als sehr warmes Jahr in die Wetteraufzeichnungen eingehen werde - noch sei der Winter aber nicht vorüber. (dpa)