„YouTube agiert zunehmend aggressiv", sagt ProSieben
2012-08-14T18:17:00+0200
Dennoch sind RTL und die ProSieben/Sat1-Gruppe bereits auf die Barrikaden gegangen. Nicht nur, weil Google auch hierzulande sein Angebot wohl weiter ausweiten wird. Sondern vor allem, weil ihnen ein ähnliches Angebot erst vor kurzem vom Bundeskartellamt untersagt wurde.
Das verbot in der vergangenen Woche eine geplante gemeinsame Plattform der großen Privatsender, auf der sich Filme und Reportagen gegen Bezahlung abrufen lassen sollten. Damit, so die Furcht der Kartellwächter, würden die Privaten ihre „marktbeherrschende Stellung weiter ausbauen“.
„YouTube agiert zunehmend aggressiv und bewegt sich dabei außerhalb unseres Regulierungsrahmens“, sagte Conrad Albert, Vorstand bei ProSieben/Sat.1, dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ Und bei RTL nennt man die Situation „absurd“.
Von ARD und ZDF dagegen ist nichts zu hören zur aufziehenden Konkurrenz. Ihr geplantes Videoportal wurde allerdings von den Aufsichtsbehörden jüngst auch durchgewunken.
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11:29
die Leute noch länger vor der Glotze hocken sollen?
Dass die privaten Sender sich auch nur über Werbung finanzieren ist doch nichts Neues.
Neu an dieser Geschichte ist, dass ein jeder der Youtube TV nutzen möchte, einen Internetzugang haben muss.
Und Kostenpflichtige Kanäle laufen in Deutschland eh selten so gut wie im Ausland (Siehe Sky / Premiere, die seit Jahren eher als Verlustgeschäft läuft).