Wowereit wirft Wessis Ignoranz vor
14.08.2010 | 13:59 Uhr 2010-08-14T13:59:00+0200
Berlin.Auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es noch tiefe Gräben zwischen Wessis und Ossis, so Berlins Bürgermeister Wowereit. Er wirft den Westdeutschen Ignoranz vor. Wowereit ist gegen eine Quotierung von Führungspositionen.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat den Westdeutschen vorgeworfen, den Ostdeutschen nicht aufgeschlossen genug zu begegnen. „Im alten Westen wollen manche nicht wahrhaben, wie das Befinden ist“, sagte Wowereit der „Berliner Zeitung“. Das gelte selbst für Berlin, wo die Bevölkerung sich in den 20 Jahren seit der Wiedervereinigung am stärksten gemischt habe. In West-Berlin gebe es „Leute, die immer noch keinen Fuß in den Ostteil setzen und die Linkspartei für böse Kommunisten halten“, sagte der SPD-Politiker.
Er habe auch nie verstanden, wenn West-Berliner sich durch den rot-roten Senat vernachlässigt gefühlt hätten. In Ost-Berlin sei der Investitionsbedarf in den vergangenen Jahren nun mal deutlich größer gewesen. „Viele haben das akzeptiert, manche können es bis heute nicht“, sagte Wowereit. In diesem Zusammenhang nannte er auch die Debatten um das Schulpflichtfach Ethik. Die Initiatoren von Pro Reli hätten nicht verstanden, „wie diese Stadt tickt“. Umgekehrt gebe es aber auch immer noch Ostberliner, die „denken, in der DDR war alles schön“. Er finde beide Position furchtbar, sagte Wowereit.
Probleme durch spezielle Biografie
Der Bürgermeister hat sich, obwohl nur wenige Ostdeutsche Führungspositionen inne haben, gegen eine Quotierung bei der Vergabe von Spitzenposten ausgesprochen. „Ich finde wichtig, dass man 20 Jahre nach der Einheit nicht danach fragt, wo jemand herkommt, sondern dass sich das in der Weise normalisiert, dass in Führungspositionen Menschen mit ehemaliger Ostbiografie und welche mit Westbiografie vertreten sind“, sagte Wowereit der „Berliner Zeitung“. „Das zu quotieren und zu quantifizieren, ist schwierig.“
Die Ursache dafür, dass Ostdeutsche in Führungspositionen unterrepräsentiert sind, sieht Wowereit in ihrer speziellen Biografie. Ihnen fehlten Jahre, „in denen andere im Westen die Chance hatten, beruflich in bestimmte Positionen zu kommen“. Zugleich konstatierte Wowereit, dass es bei Ostdeutschen heutzutage -anders als in den Jahren nach dem Mauerfall - keine Scheu mehr vor Führungspositionen gebe. Ein Beispiel sei der neue Präsident der Humboldt-Universität Jan-Hendrik Olbertz. Niemand sei auf die Idee gekommen, ihn wegen seiner Ost-Biografie nicht zu nehmen. Studien zu Ost-West-Befindlichkeiten hält Wowereit für überflüssig. „Man kann solche Untersuchungen ja machen, aber wozu? Wir können auch wissenschaftlich nachweisen, dass die meisten Deutschen keine Türken heiraten. Aber was sagt uns das?“, so Wowereit. (ddp)
17:18
Ich bin nicht bereit Schei.. nach Geschmack zu sortiern, da bin ich dann lieber ein Ignorant, Herr Wowereit !
16:02
Na Herr Regierender, in Berlin gibt es doch im Augenblick ein anderes großes Problem :
In der Hauptstadt sind offenbar Tausende Autofahrer unterwegs, die keinen gültigen Führerschein haben. Sie haben zwar eine sogenannte Fahrerlaubnis in der Tasche, doch die haben sie nur mithilfe bestechlicher Fahrlehrer und korrupter Prüfer erlangt. Das Problem ist inzwischen so groß, dass das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (Labo) eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet hat, die versucht, den Betrügereien auf die Spur zu kommen. Seit dem 1. Januar 2007 wurden bereits 3655 sogenannte Begutachtungen wegen des Verdachts von Manipulationen bei der Vergabe von Fahrerlaubnissen angeordnet. Die erschreckende Bilanz: Mehr als die Hälfte der überprüften Fahrer hatten nicht die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten, um ihr Auto sicher durch den Verkehr zu steuern. Nur rund 40 Prozent bestanden. 948 Fahrer verzichteten gleich freiwillig auf den Führerschein, 1156 weiteren wurde die Erlaubnis entzogen, und 145 verloren den Führerschein, weil sie in der Zwischenzeit wegen anderer Delikte im Straßenverkehr auffällig geworden waren. Laut Mathias Gille, Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung, haben bislang 2249 der 3655 zur Begutachtung vorgeladenen Autofahrer ihre Fahrerlaubnis verloren – 62 Prozent. Interessant ist das für all jene,deren Deutsch für eine Prüfungsteilnahme zu schlecht ist. Quelle (Auszug) : Berliner Morgenpost
16:02
Na Herr Regierender, in Berlin gibt es doch im Augenblick ein anderes großes Problem :
In der Hauptstadt sind offenbar Tausende Autofahrer unterwegs, die keinen gültigen Führerschein haben. Sie haben zwar eine sogenannte Fahrerlaubnis in der Tasche, doch die haben sie nur mithilfe bestechlicher Fahrlehrer und korrupter Prüfer erlangt. Das Problem ist inzwischen so groß, dass das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (Labo) eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet hat, die versucht, den Betrügereien auf die Spur zu kommen. Seit dem 1. Januar 2007 wurden bereits 3655 sogenannte Begutachtungen wegen des Verdachts von Manipulationen bei der Vergabe von Fahrerlaubnissen angeordnet. Die erschreckende Bilanz: Mehr als die Hälfte der überprüften Fahrer hatten nicht die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten, um ihr Auto sicher durch den Verkehr zu steuern. Nur rund 40 Prozent bestanden. 948 Fahrer verzichteten gleich freiwillig auf den Führerschein, 1156 weiteren wurde die Erlaubnis entzogen, und 145 verloren den Führerschein, weil sie in der Zwischenzeit wegen anderer Delikte im Straßenverkehr auffällig geworden waren. Laut Mathias Gille, Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung, haben bislang 2249 der 3655 zur Begutachtung vorgeladenen Autofahrer ihre Fahrerlaubnis verloren – 62 Prozent. Interessant ist das für all jene,deren Deutsch für eine Prüfungsteilnahme zu schlecht ist. Quelle (Auszug) : Berliner Morgenpost
21:24
Was für ein Dummschwätzer !
20:41
aha? ignoranz.
nicht genug das ich seit jahren den soli-zuschlag zahlen kann,
nicht genug das die von mir bisher einbezahlten renten-beiträge sich langsam in luft auflösen,
nicht genug das meine krankenversicherung langsam astronomische höhen erreicht,
(für mich liegt der hauptgrund dafür im aufbau-ost),
jetzt bin ich also ignorant ...
hmmm ...
19:25
#9 Du vergisst leider, dass die ganzen Luxusrenovierungen und auch Protzbauten, vernehmlich in den östlichen Innenstandgebieten, am wenigsten den Ossis zu Gute kommen. Die vorwiegend weniger gut betuchten werden durch bemerkenswert hohe Mieten in solchen Gebäuden verdrängt. Neue Bewohner und Eigentümer stammen dann eher aus dem Westen.
19:24
Mit Helmut Kohl hat der Ausverkauf der früheren BRD zug. der völlig unsinnigen EU und der ach so dankbaren früheren DDR angefangen. Der Soli hat mittlerweile auch schon den 20. Geburtstag gefeiert, das sind wohl mehr jahre als der Banause aus Oggersheim uns versprochen hat, aber mit dem Geld der Bürger kann man ja die Kumpels gut bedienen. Jetzt fordert Wowereit noch mehr Kohle für seine von Faulheit und Dekadenz geschwängerte Stadt. Nirgendwo ist die soziale Hängematte so ausgeprägt wie in Berlin und das auf Kosten der Geberländer wie Bayern und Bd.-Württemberg. Auf Kosten anderer leben, aber da steht Wowi nicht alleine.
Aus Steuergeldern läßt Herr Wulff die Brötchen von hannover nach Berlin liefern, warum zapft er dafür nicht seinen Freund, den Finanzhai C. Marschmeyer an, bei dem er ja auch schon kostenfreien Urlaub genießen darf. Welche Abhängigkeit, oder Kl. Ernst von den Linken, der zu dubiosen und illegalen Tricks greift, damit sein eigener Sozialismus nicht so karg ausfällt. Zum Schluß die Tante aus der Uckermark, sie finanziert aus Steuergeldern die Geburtstagsfete des Bankenmagnaten Ackermann, weiß der zuviel über die bevorstehende Pleite der öff. Hand und muß besänftigt werden? Alles in allem ist Wowi kein Einzelfall im Kartell der Selbstbediener und ihrer Steigbügelhalter in den Lobbygruppen. Demokratie ist das schon lange nicht mehr!
19:24
Ich bin auch sehr Intolerant, wenn ich sehe, wieviele Milliarden Steuergeld jedes jedes Jahr heute noch in den Osten geschaufelt wird.
Am Besten, die Mauer wieder hochziehen und aus Glas, damit die Ossis sehen, wie schnell wir uns im Westen wieder erholen.
18:21
Nachdem die Menschen in Ost und West von der Regierung Kohl zum Thema Wiedervereinigung mehr belogen und betrogen worden sind, als es die SED in ihrer ganzen Geschichte geschafft hat, darf man sich über Verdruss in Ost und West nicht wundern. Und Herr Wowereit von der Psydo-sPD sollte sich lieber mal mit seiner eigenen Partei befassen. Gegen deren Kader Müntefering, Schröder und Co waren Honnecker und Konsorten Chorknaben.
17:42
Bordon, es sollde nodürlisch Bodsdam heißen.