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Interview

Warum Susan Sarandon sich gern vor der Kamera auszieht

14.06.2013 | 20:49 Uhr
Warum Susan Sarandon sich gern vor der Kamera auszieht
Susan Sarandon fühlt sich wohl bei Filmpremieren.Foto: rtr

Hollywood.   Die Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon ist in diesem Sommer gleich mit drei Hollywood-Filmen im Kino. Dabei ist nicht jeder Film oscarverdächtig. Sie sprach mit uns über Filmsex mit De Niro und ihre wachsende Lebenslust.

Die amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon („Thelma & Louise“) ist derzeit gleich mit mehreren Filmen im Kino: Die Komödie „The Big Wedding“ läuft schon seit ein paar Wochen, der Action-Thriller „Snitch“ mit Dwayne „The Rock“ Johnson ist gerade angelaufen – und im Juli folgt der neue Film von Robert Redford „The Company You Keep“. Wir sprachen mit der 66-Jährigen über ihre Rollenauswahl, das Überleben in Hollywood und Sexszenen mit Robert De Niro.

Mrs. Sarandon, wie passt denn die eher harmlose Hochzeits-Komödie „The Big Wedding“ zu Ihren Kultfilmen wie „The Rocky Horror Picture Show“ und „Die Hexen von Eastwick“, „Atlantic City“ und „Dead Man Walking – Sein letzter Gang“?

Sarandon: Leider kann man nicht immer nur Filmklassiker oder sehr außergewöhnliche Filme machen. Vor allem wenn man sich dazu entschlossen hat, seinen Lebensunterhalt als Schauspieler zu verdienen. Aber es gab schon einige Gründe, warum ich bei diesem Film mitmachen wollte. Er wurde in der Nähe von New York – also quasi vor meiner Haustür – gedreht. Dann stand ich noch nie mit Diane Keaton und Robert De Niro gemeinsam vor der Kamera. Und ich hatte ganz sicher noch nicht diese ganz besondere Küchen-Erfahrung.

Sie sprechen von der Sex-Szene mit Robert De Niro?

Sarandon: (Lacht) Richtig! Einen Film, bei dem ich „Küche“, „Robert De Niro“ und „Cunnilingus“ in einem Satz sagen kann, den wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.

Sie gehören zu den wenigen Hollywoodstars, die sich nie scheuten, im Film auch mal nackt zu sein.

Sarandon: Ich konnte mit dieser lebenslustfeindlichen Prüderie noch nie etwas anfangen – sei es vor oder abseits der Kamera. Das heißt allerdings nicht, dass ich mir bei jeder Gelegenheit die Kleider vom Leib reiße – im Gegenteil: Es muss schon dramaturgisch Sinn machen.

Sie gehören zu den ganz wenigen Frauen in Hollywood, die der branchenüblichen Stereotypisierung und dem Alters-Stigma ein Schnippchen geschlagen haben . . .

Sarandon: (Lacht) Zum Glück gibt es tatsächlich noch ein paar Frauen über 22, die in Hollywood beschäftigt werden! Aber glauben Sie jetzt bloß nicht, dass sich da in den Köpfen der Studio-Bosse etwas verändert hat. Die Filmindustrie ist nach wie vor auf Jugend getrimmt. Das ist einerseits verständlich, andererseits . . . Ach, ich will mich nicht beklagen. Auch Männer, die in die Jahre gekommen sind, haben es – von berühmten Ausnahmen abgesehen – in der Filmindustrie nicht gerade leicht, wirklich gute Rollen zu bekommen. Als Filmschauspielerin in Hollywood zu überleben ist hart!

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    Seite 2: Susan Sarandon - „Ich hatte unheimlich viel Glück“

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Kommentare
18.06.2013
16:55
Warum Susan Sarandon sich gern vor der Kamera auszieht
von buntspecht2 | #2

#1Spießer.

18.06.2013
00:50
Warum Susan Sarandon sich gern vor der Kamera auszieht
von nussknacker | #1

... ich möchte sie wirklich nicht so sehen ....

danke für die Warnungen!

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