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Winter

Winter ist wieder da - Temperatursturz stresst den Körper

09.03.2013 | 14:47 Uhr
Der Winter kommt zurück - und bringt Eis und Schnee nach Deutschland.Foto: Foto: Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool

Essen.  Nach einem kurzen Frühlingsintermezzo sind die Temperaturen auch in NRW um 20 Grad gefallen - und es fällt Schnee. Zwar dürfte der sich Grenzen halten. Dennoch bringt die Rückkehr des Winters gesundheitlichen Stress; die Erkältungsgefahr ist jetzt besonders hoch.

Nach einem leichten Frühlingsaufgalopp hat sich der Winter in Deutschland gebietsweise mit Schnee, Eis und Kälte zurückgemeldet. Am Sonntag werden die kühle Luft und Schneefälle bis zum Abend die Mainlinie erreichen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilt. Vor allem in der Norddeutschen Tiefebene und im Mittelgebirgsraum schneite bereits auch länger. Von Westen werden die Schneefälle allmählich schwächer. Vor allem im Norden verwandelten Schnee und Eis am Wochenende Straßen in Rutschbahnen, es gab zahlreiche Unfälle mit mehreren Leichtverletzten.

In Hamburg und Schleswig-Holstein lag am Sonntag eine bis zu 16 Zentimeter dicke Schneedecke. In der Hansestadt krachte es rund 50 Mal - es blieb aber meist bei Blechschäden, teilte die Polizei mit. In Schleswig-Holstein hatten die Autofahrer wegen des starken Windes auch mit Schneeverwehungen zu kämpfen.

In Mecklenburg-Vorpommern reichte die Schneedecke bis zu 14 Zentimeter. Im Westen des Bundeslandes krachte es nach Angaben der Polizei in Rostock bis zum Sonntagvormittag rund 60 Mal. Es gab einige Leichtverletzte.

In Niedersachsen blieb es meist bei Blechschäden. "Wir haben hier etwa zehn Zentimeter Schnee", sagte ein Polizeisprecher in Lüneburg. Das befürchtete Chaos blieb zunächst aus. Im Raum Oldenburg krachte es rund 30 Mal, dabei wurden vier Menschen leicht verletzt.

Im Süden hingegen regnet es gebietsweise noch, die Niederschläge lassen aber im Tagesverlauf nach.  Bis zum Ausklang des Wochenendes können regional 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee fallen.

Temperaturen fallen auf bis zu -8 Grad

In der Nacht zum Montag schneit es noch gebietsweise, südlich der Donau fällt meist Regen. Die Temperatur sinkt auf 5 bis 0 Grad im Süden und ansonsten auf -1 bis -8 Grad in der Nacht - nachdem in der vergangenen Woche im Ruhrgebiet zum Teil bis zu 20 Grad gemessen wurden.

Plötzlich ganz viel Schnee

Tief "Yorick" schwächt sich zwar am Sonntag deutlich ab, aber für Nachschub ist gesorgt. Vom Atlantik rückt Tief "Xaver" heran. "Neue Schneefälle sind also auch in den nächsten Tagen im Programm", erklärte Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst. Nach Angaben von Rebekka Krampitz, Meteorologin des Wetterdienstes Meteomedia, dürften sich die Beeinträchtigungen für den Verkehr in NRW jedoch in Grenzen halten: Höchstens im Weserbergland und in der Eifel sowie in Teilen des Sauerlandes seien einige Zentimeter Neuschnee zu erwarten. In den Tieflagen bleibe es meist bei Schneeregen. Auf Nebenstrecken in NRW könnte es vor allem in der Nacht zu Montag glatt werden. Die Haupstrecken und Autobahnen sollten am Montag jedoch schnee- und eisfrei sein. Und so grau in grau bleibt es dann wohl auch in der übrigen Woche, prognostiziert Krampitz.  Die Temperaturen pendelbn um die Nullgradgrenze. Immer mal wieder werde es leichten Schneefall geben - am Dienstag auch ein bisschen mehr. Die weiteren Aussichten also: trübe. 

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Kommentare
10.03.2013
21:20
Winter ist wieder da - Temperatursturz stresst den Körper
von Juelicher | #4

"Wir haben im Hinterkopf, es wird Frühling - dann wird es aber wieder kalt, und schwupp hat man eine Erkältung."
Es bedeutet vor allem Stress, wenn man solchen Unfug - zumal von einem Mediziner - lesen muss!
Wenn man permanent nur in überheizten Buden herumsitzt statt sich bei jedem Wind u. Wetter regelmäßig eine gewisse Zeit im Freien zu bewegen, sich ausgeglichen zu ernähren, ausreichend zu schlafen u. Stress in Grenzen zu halten, dürften kleine Wetterwechsel kaum Probleme bereiten. Auch tägliches Benutzen der Nasendusche oder ab und an Wechselduschen helfen ungemein.

10.03.2013
14:39
Winter ist wieder da - Temperatursturz stresst den Körper
von alias-king | #3

Wer erwartet die 20 cm denn? Ich nicht, ICH sehe noch nicht mal 2o cm nebeneinander.
Gruß aus BO.

10.03.2013
12:36
Bis zu 20 Zentimeter Schnee erwartet - Stress für den Körper
von Rabatzliese | #2

Da werden wir uns dran gewöhnen müssen. Und das wird von Jahr zu Jahr doller werden.
Der Mensch kriegt die Erde schon irgendwie kaputt...

09.03.2013
20:26
Bis zu 20 Zentimeter Schnee erwartet - Stress für den Körper
von buntspecht2 | #1

Schuld ist die Klimaerwärmung.

3 Antworten
Bis zu 20 Zentimeter Schnee erwartet - Stress für den Körper
von aminosaeure | #1-1

Ich erinnere mich an Winter von November bis April mit viel Schnee, dazu noch zugefrorene Seen und Flüsse.
So etwas sieht man heutzutage kaum noch.
Und es heißt Klimawandel und nicht Klimaerwärmung....

Bis zu 20 Zentimeter Schnee erwartet - Stress für den Körper
von KritischeMeinung | #1-2

Sowas gabs vor 2 Jahren noch.,..

Winter ist wieder da - Temperatursturz stresst den Körper
von suederlandfreund | #1-3

Gefühlt ist das ein normaler Winter, wie wir ihn früher (d.h. vor 20 Jahren) relativ regelmäßig erlebten. Klimaexperten rechnen mit Statistiken und überblicken einen relativ geringen Zeitraum. Allerdings wird auch geschrieben, dass die Abschmelzung des Eises vor allem im Bereich des Nordpols in den vergangenen Jahren eine zunehmende kältere Meeresströmung (u.a. des warmen Golfstroms) bewirken könnte. Das könnte als Erklärung für die Wetterextreme dieses und auch vergangener Winter dienen. Wie gesagt: Statistiken und Rechnermodelle. Allerdings schaut man sich an, was derzeit in China in punkto Schadstoffeintrag in die Atmosphäre passiert, lässt Böses ahnen. Nichts von alledem, was wir Menschen in unsere Atmosphäre pusten, verlässt diese ins All. Also vorsicht mit Aussagen wie: bei so einer Kälte wäre der Klimawandel eine Haluzination.

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