Whitney Houstons Tochter starb beinahe in der Badewanne

Washington..  Drei Jahre, nachdem Pop-Star Whitney Houston in einem Hotel in Los Angeles gefunden wurde, dahingerafft nach langer Drogenkarriere, entging jetzt ihre 21-jährige Tochter Bobbi Kristina Brown nur um Haaresbreite einem ähnlichen Schicksal: Tod in der Badewanne. Ihr Zustand wurde am Sonntagabend als kritisch beschrieben. Ihre Gehirntätigkeit sei „alarmierend schwach“, sagten Ärzte dem Internetportal tmz.

Ehemann Nick Gordon und ein Freund fanden sie in ihrer gemeinsamen Wohnung in Roswell im US-Bundesstaat Georgia im Wasser mit dem Gesicht nach unten. Sie atmete nicht mehr. War es ein Schwäche-Anfall oder Organ-Versagen? Oder das Resultat einer Überdosis? Wollte sie sich gar umbringen? Sollte sie umgebracht werden? Über die Hintergründe schweigen sich Polizei und Familie bislang aus.

Erste Hilfe durch Gordon und lebenserhaltende Maßnahmen durch Sanitäter bewahrten die junge Frau offenbar vor dem sicheren Tod. Die Ärzte versetzten sie in ein künstliches Koma. Hinweise auf Drogen oder Alkohol als mögliche Ursache wollten die Verantwortlichen in keiner Weise bestätigen. Trotz der bekannten Vorgeschichte.

Schon vor dem weltweit betrauerten Tod von Whitney Houston schrieb ihr Kind, hervorgegangen aus der im Drogensumpf untergegangenen Ehe mit Sänger Bobby Brown, Schlagzeilen der bedenklichen Sorte. Mutter und Tochter sollen lange beim selben Dealer „eingekauft“, später eine Entziehungskur gemacht haben, wussten Zeitungen. Sowohl am 18. Geburtstag wie nach der Beerdigung ihrer Mutter habe sich Bobbi Kristina mit Kokain zugedröhnt. Houstons Mutter Cissy zeigte sich schon 2013 sehr besorgt.