Weniger Tote und Sachschäden durch Naturkatastrophen

Viele Stein- und Lehmhäuser hielten dem Beben der Stärke 7,8 in Nepal nicht stand.
Viele Stein- und Lehmhäuser hielten dem Beben der Stärke 7,8 in Nepal nicht stand.
Foto:  Diego Azubel
Was wir bereits wissen
Die Schäden durch Naturkatastrophen gehen zurück. Unglücke, wie das Erdbeben in Nepal, forderten weniger Menschenleben als in den Jahrzehnten zuvor.

München.. Naturkatastrophen haben die Menschheit in diesem Jahr bislang deutlich weniger getroffen als in den vergangenen Jahrzehnten. Wie die Münchener Rückversicherung berichtete, sind im ersten Halbjahr annähernd 16.000 Menschen ums Leben gekommen - mehr als die Hälfte davon bei dem Erdbeben Ende April in Nepal. Aber im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre seien 27.000 Tote zu beklagen gewesen.

Langzeitstudie Auch die Sachschäden durch Naturkatastrophen lagen in diesem Jahr bisher halb so hoch wie im Durchschnitt - die Versicherung bezifferte sie auf insgesamt 32 Milliarden Euro.

Wintersturm Niklas war teuerster Sturm in Europa

Teuerste Naturkatastrophe in Europa war der Wintersturm Niklas gewesen, der Ende März auch über Deutschland hinwegfegte und viele Gebäude, Bahnstrecken und Fahrzeuge zerstörte. Der Gesamtschaden betrug laut Munich Re 1,3 Milliarden Euro. (dpa)