Von bunt bis dezent - Die Trends der Berliner Modewoche

Die sorbische Designerin Sarah Gwiszcz setzt bei ihrer Kollektion auf starke Farben.
Die sorbische Designerin Sarah Gwiszcz setzt bei ihrer Kollektion auf starke Farben.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Auffallen um jeden Preis. Bei der Berliner Fashion Week wetteifern die Designer mit immer neuen Ideen für ihre Laufstegschau.

Berlin.. Die Prominenz macht sich rar, dafür sorgt die Mode selbst für Aufsehen: Am zweiten Tag der Berliner Fashion Week schickte der serbische Designer Sasa Kovacevic ein Model komplett schwarz verschleiert über den Laufsteg, nur die tätowierten Arme frei. Die leichtere Variante mit Augenschlitz gab es in zart schimmerndem Hellblau. Der in Berlin lebende Designer arbeitet auch als Kostümbildner für Filme.

Viele Models, wenig Promis

Hingucker bietet am Mittwoch auch die Show der Mainzer Designerin Anja Gockel, die auf fließende und transparente Stoffe setzt. Manches Teil ist so durchsichtig, dass es Po und Brust mehr zeigt als verhüllt. Modewochen-Liebling Hien Le bleibt mit seiner Kollektion dagegen dezent-klassisch. Neben Weiß und Nude überrascht ein kräftiges Grasgrün.

Starköchin Sarah Wiener (52) und Moderatorin Dunja Hayali (41) gehörten zu den wenigen Promis, die sich bis zum Nachmittag im Modezelt am Brandenburger Tor zeigten.

Mode Am Montagabend hatte Marc Cain mit dem tschechischen Supermodel Eva Herzigová (42) in der ersten Reihe punkten können. Bei Riani liefen die Kolleginnen Franziska Knuppe und Rebecca Mir über den Laufsteg. Besondere Zugabe: Die 23-jährige Mir legte mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Massimo Sinato ein Tänzchen aufs Parkett.

Insgesamt zeigen bei der bis Freitag dauernden Fashion Week mehr als 3000 Marken ihre Frühjahrs- und Sommerkollektionen für das kommende Jahr. Neben den Laufstegschauen gibt es rund ein Dutzend Einzelmessen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. (dpa)