Verdächtigter gesteht Tötung von 18-jähriger Schülerin

Tatort im Fall Hanna: Zahlreiche Menschen legten Blumen und Kerzen nieder.
Tatort im Fall Hanna: Zahlreiche Menschen legten Blumen und Kerzen nieder.
Foto: imago
Der Verdächtige im Mordfall Hanna hat die Tat gestanden. Die Leiche der 18-jährigen Abiturientin war am Samstag in einem Gebüsch gefunden worden.

Berlin.. Der mutmaßliche Mörder der 18-jährigen Hanna aus Berlin ist gefunden. Der am Mittwoch festgenommene 30-jährige Verdächtige hat laut Polizei und Staatsanwaltschaft vom Donnerstag die Tat gestanden. Er hatte sich selbst gestellt, nachdem er sich auf Videobildern erkannt hatte. Laut Polizei handelt es sich um ein Sexualdelikt. Der Mann sollte noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Leiche der Schülerin war am vergangenen Samstagmorgen in einem Gebüsch nahe dem S- und U-Bahnhof Wuhletal entdeckt worden. Sie lag neben dem Verbindungsweg zu einer Wohnsiedlung am östlichen Stadtrand Berlins. Laut Staatsanwaltschaft starb Hanna durch Gewalt gegen den Oberkörper. Nach Informationen der Zeitungen "Bild" und "B.Z." soll sie erdrosselt worden sein.

Videoaufnahmen zeigen mutmaßlichen Täter in der U-Bahn

Die Videoaufzeichnungen zeigten zudem, dass der mutmaßliche Täter wie die Schülerin in der Nacht zum Samstag bereits an der Station Frankfurter Allee in die U-Bahn stieg. Schon dort habe sich der Mann, der eine dunkle Jacke und eine helle Jeans trug, auffällig für die 18-Jährige interessiert und sich dann im Zug in ihre Nähe begeben. Hanna war auf dem Rückweg von einer Party und wollte nach Hause. Die Schülerin stieg laut Ermittlungen um 01.37 Uhr - ebenso wie der Mann - aus der U-Bahn. Die 1. Mordkommission sucht nun nach Zeugen.

Bislang gingen bei der Polizei rund 70 Hinweise ein. Am Fundort der Leiche lagen auch am Dienstag frische Blumen und Kerzen. (dpa)

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