Unwetter: Schon 31 Todesopfer

Saltillo/Houston..  Menschen in Mexiko und im Süden der USA kämpfen mit den Folgen der schweren Unwetter und Überschwemmungen. Wie der Sender CNN in der Nacht zum Mittwoch meldete, wurde in Texas ein weiterer Toter geborgen – damit stieg die Zahl der Opfer auf insgesamt 31.

Nach wie vor werden US-Medienberichten zufolge etwa ein Dutzend Menschen vermisst. In den USA sind die Bundesstaaten Texas und Oklahoma besonders betroffen. In Houston, der viertgrößten Stadt der USA, standen Straßen unter Wasser, Autos wurden weggespült. Unter den Toten seien viele Autofahrer, die sich leichtsinnig in Gefahr begeben hätten, sagte der Gouverneur von Texas, Greg Abbott. Er rief die Autofahrer auf: „Fahren Sie nicht in ansteigende Flüsse. Ihre Kraft ist unglaublich.“ Teilweise seien Flüsse im „Tsunami-Stil“ angeschwollen.

In Mexiko, wo 13 Todesopfer gemeldet wurden, scheint das Schlimmste vorüber. Über 200 Menschen wurden verletzt. Präsident Enrique Peña Nieto inspizierte am Dienstag die Aufräumarbeiten. „Ich habe mit den Anwohnern gesprochen und ihnen versprochen, dass wir die Normalität in ihrem Viertel wieder herstellen“, sagte der Staatschef.