Unesco erwartet globale Trinkwasserprobleme
17.03.2009 | 13:45 Uhr 2009-03-17T13:45:00+0100Istanbul. Der Welt drohen durch Klimawandel und Bevölkerungswachstum massive Wasserengpässe, sagen UNESCO-Experten, die derzeit am Istanbuler Weltwasserforum teilnehmen. Die Menschen müssten viel effizienter mit Trinkwasser umgehen, um eine Krise zu verhindern.
Ohne rasche Gegenmaßnahmen wird es nach Einschätzung der UNESCO bis zum Jahr 2013 erhebliche Probleme bei der Trinkwasserversorgung von rund vier Milliarden Menschen geben. Es drohe eine globale Wasserkrise, sagte der Generaldirektor der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Koichiro Matsuura, beim Istanbuler Weltwasserforum. Das berichteten türkische Medien am Dienstag. Die Welt müsse ihren Umgang mit der Ressource Wasser ändern, um eine solche Krise zu verhindern. Mit einer effizienteren Wassernutzung sei es möglich, Versorgungsengpässe zu vermeiden.
Warnung vor Wasserverschwendung
Das fünfte Weltwasserforum, eine mehrtägige Konferenz mit mehr als 20.000 Fachleuten und Regierungsvertretern aus aller Welt, hatte am Montag in Istanbul begonnen. Zahlreiche Redner warnten vor den katastrophalen Folgen, die die Verschwendung von Wasserreserven sowie das Bevölkerungswachstum und der Klimawandel für die Trinkwasserversorgung der Menschheit haben könnten.
Der Chef der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Angel Gurria, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Rande des Wasserforums, in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise sei es schwieriger denn je, die Milliardensummen aufzutreiben, die für die Erhaltung und Modernisierung der Trinkwasserversorgung gebraucht werden. Ein Hoffnungsschimmer gehe jedoch von den Konjunkturprogrammen in den USA, Europa und China aus, die jeweils große Summen in Infrastrukturprojekte stecken wollten. (afp)
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13:33
Schließe mich meinem Vorredner an, das Problem ist seit vielen Jahren bekannt, aber die Politik weltweit verschloß die Augen.
Vielleicht sind wir in unseren begünstigten Gebieten in naher Zukunft diejenigen, was die Ölscheichs dann waren, nur wir verkaufen unser Wasser. Wer wird denn dann wohl die Gewinne einstreifen? Dreimal braucht man fragen. Und wo werden dann unsere Wasserpreise sein?
16:16
Wie beim Elektroauto. Das Problem ist schon seit Jahren bekannt. Nur gemacht wird nix, warum denn auch. Im Moment kommt ja noch Öl aus Arabien. Die beiden Probleme weden wohl erst wirklich angefasst wenn das Kind schon wieder unten aus dem Brunnen raus ist. Zu spät ist es jetzt schon.
Naja bis dahin kann man ja schön weiter Weltwirtschaftskrise spielen und Computerspieler zu Pädophilen erklären. Hauptsache keine Panik!