Trauerfeier für James Last am 8. Juli im Hamburger Michel

Der in Bremen geborene Musiker James Last ist am Dienstag, 9. Juni, im Alter von 86 Jahren in Florida verstorben.
Der in Bremen geborene Musiker James Last ist am Dienstag, 9. Juni, im Alter von 86 Jahren in Florida verstorben.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
James Last soll in Hamburg im engsten Familienkreis beigesetzt werden. Freunde und Fans können sich zuvor bei einer Trauerfeier verabschieden.

Hamburg.. In Gedenken an Bandleader James Last wird es am 8. Juli eine öffentliche Trauerfeier im Hamburger Michel geben. Das teilte die Konzertagentur Semmel Concerts am Mittwoch mit. Der Musiker war am 9. Juni im Alter von 86 Jahren in Florida (USA) gestorben.

James Last Last werde in den nächsten drei Wochen im Familiengrab auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf beigesetzt, sagte seine langjährige Tourmanagerin Silke Eckmann der Deutschen Presse-Agentur. Die Bestattung solle im engsten Familienkreis stattfinden. Das Programm der Trauerfeier stehe noch nicht. "Wahrscheinlich werden aber Mitglieder der Band spielen."

Lasts Witwe Christine sagte der "Bild"-Zeitung, als am Ende keine Hoffnung auf eine Besserung des Zustands bestand, habe sie die Beatmungsmaschine abstellen lassen. "Hansis größter Wunsch war es, nie von lebenserhaltenden Geräten abhängig zu sein." Er habe dann "unendlich entspannt und sehr tief in sich ruhend" gewirkt.

Mehr als 60 Jahre auf der Bühne

Als Erfinder des "Happy Party Sound" war Last der erfolgreichste deutsche Bandleader nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit weit mehr als 80 Millionen verkauften Tonträgern, 17 Platin-Schallplatten und 208 Goldenen gilt Last als einer der erfolgreichsten Musiker überhaupt.

Erst gut sechs Wochen vor seinem Tod hatte Last in Köln seine offizielle Abschiedstournee "Non Stop Music" beendet. Er stand weit über 60 Jahre auf der Bühne. "Musik ist einfach mein Leben." (dpa)