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Tochter wollte sich für Leberspende umbringen

05.02.2009 | 19:16 Uhr

GESUNDHEIT. Die 13-Jährige überlebte. Ihr todkranker Vater sollte das Organ bekommen.

SHANGHAI. Weil sie ihre Leber ihrem todkranken Vater spenden wollte, hat ein 13-jähriges Mädchen in China versucht, sich umzubringen. Chen Jin habe 200 Schlaftabletten geschluckt, nachdem sie einen Arztbericht über ihren Vater gelesen habe, berichtete die Tageszeitung "Shanghai Daily".

In dem Bericht hieß es, dass ihr Vater nur noch drei Monate zu leben habe, wenn keine Spenderleber gefunden werde. Vor ihrer Tat schrieb die 13-jährige Tochter einen Abschiedsbrief: "Mama, es tut mir leid, dass ich nicht länger bei Dir bleiben kann. Bitte gib meine Leber an Papa und rette ihn."

Doch das Mädchen konnte gerettet werden. "Sie hat ihren Vater mehr geliebt als sich selbst", sagte Chens Mutter Cui Lan. Ihre Tochter wurde nach dem Selbstmordversuch ins gleiche Krankenhaus wie ihr Vater eingeliefert. Nach drei Tagen im Koma erwachte sie wieder, sie liegt derzeit auf der Intensivstation. Ihr Vater erfuhr den Angaben zufolge beim Zeitungslesen im Krankenhaus vom Selbstmordversuch seiner Tochter. (afp)


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