Tierschützer ziehen sich für Protest aus
16.03.2008 | 16:54 Uhr 2008-03-16T16:54:00+0100
Montreal. Trotz Eiseskälte haben sich Tierschützer in Kanada ausgezogen, um gegen die Jagd auf Robben zu protestieren.
Vier Mitglieder der Tierschutzorganisationen CARA und PETA entledigten sich am Samstag in Montreal ihrer Kleider und hielten ein Spruchband mit der Aufschrift «Die nackte Wahrheit: Kanada schlachtet Robben» hoch. «Ich stelle meine Haut gern zur Schau, wenn das den Robben die Haut rettet», sagte Protest-Teilnehmerin Melissa Galianos. Der Handel mit Tierfellen sei «eine der grausamsten Industrien auf dem Planeten», kritisierte sie.
Der kanadische Fischereiminister Loyola Hearn warf den Tierschützern eine «Desinformationskampagne» vor. Der Protest der Robbenjagd-Gegner stütze sich vor allem auf «fragwürdige Studien und emotionale Rhetorik», erklärte er. Die Jagd auf Robben sei nicht nur eine «wichtige kulturelle Tradition», sondern wirke sich auch positiv auf die Fischbestände aus. Die Regierung in Ottawa hatte am Montag für dieses Jahr den Abschuss von 275.000 Robben erlaubt. Zugleich führte sie neue Regeln ein, die die Robbenjagd weniger brutal machen sollen. (afp)
16:07
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12:10
Gut so. Aber es gibt so viel unnötiges Leid gegenüber den Tieren: Schächten, Viehtransporte, Mästen usw.
Der Mensch könnte auch gut leben, ohne Tiere zu quälen oder zu fressen.