Wenn das Auge beleidigt wird

Was wir bereits wissen
Mein kleiner privater Sehtest verlief erschreckend! Ich habe ganz viel Dschungel gesehen - furchtbar. Da widme ich mich lieber meinen Bällen

Wuff wuff allerseits! Nachdem die Tauglichkeit meines Gehörs in der vergangenen Woche zufriedenstellend abgehandelt worden ist, möchte ich mich heute gerne dem Sehsinn widmen. Denn was meine Augen da manchmal erblicken müssen, ist wirklich erschreckend: Neulich ist die Menschenfamilie wieder abends auf der Couch eingeschlafen. Das ist nichts Neues, aber für mich immer wieder ein Freifahrtschein, mal ungestört durchs Programm zu zappen. Hängen geblieben bin ich auf einem Sender, bei dem fremde Leute im Dschungel sitzen und leckere Sachen zu essen bekommen, die sie aber eigentlich gar nicht mögen. Ich als Border Collie, nachgewiesenermaßen die klügste Hunderasse, habe natürlich sofort abgeschaltet. Diese Sendung hat nicht nur meinen Intellekt beleidigt, sondern auch meine Augen!

Widmen wir uns also lieber den ästhetisch schönen Dingen des Lebens: den Bällen! Ich liebe Bälle! Mein Sammelsurium an Bällen ist schier unerschöpflich. Diese Sucht – ja, man muss es so in aller Deutlichkeit formulieren! – ging einmal sogar so weit, dass ich in einem Fußballstadion auf den Platz gelaufen bin, mich vor den Ersatzball am Mittelkreis gelegt und gewartet habe, dass der Linienrichter den endlich schießt. Wie das ausgegangen ist, erzähle ich Euch nächste Woche.


Eure Paula