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Kühe trampeln in Panik über Polizeiauto hinweg

11.06.2012 | 10:51 Uhr
Foto: Dirk Hackenberg

Altmittweida.  Politisch unkorrekt könnte man von einer Konfrontation zwischen Kühen und Bullen reden. Tatsächlich waren es natürlich Polizisten, die sich in Sachsen plötzlich acht rabiaten Kühen gegenüber sahen. Am Ende standen ein zerdötschtes Auto und 8000 Euro Sachschaden.

Acht Kühe sind in Altmittweida (Sachsen) über ein Polizeiauto hinweggetrampelt und haben dabei Schaden in Höhe von rund 8.000 Euro angerichtet. Die Tiere gehörten zu einer Herde von etwa 30 Kühen, die am Freitagnachmittag in der mittelsächsischen Gemeinde entlaufen waren, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Zwei 38 und 45 Jahre alte Polizisten waren der Herde zur Absicherung hinterhergefahren. Als sie sich mit ihrem Streifenwagen in einer Unterführung befanden, drehte ein Teil der Tiere um. Da es in der Unterführung zu eng war, um an dem Polizeiwagen vorbeizulaufen, gerieten die Tiere in Panik und trampelten über das Auto hinweg. Die Polizisten kamen mit dem Schrecken davon. (dapd)

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