Hunde kriegen nie Sonnenbrand? Zehn tierische Sommer-Irrtümer
19.08.2012 | 07:55 Uhr 2012-08-19T07:55:00+0200
Dortmund. Haustiere gehören zur Familie, keine Frage. Doch so sehr die meisten Halter ihren flauschigen Freund lieben, so hartnäckig halten sich manche Irrtümer über Vierbeiner im Sommer. Tiere leiden ebenso unter extremer Hitze wie Menschen. Ein paar Tipps tun ihnen gut.
Jedes Jahr sterben unzählige Tiere, weil Tierhalter nicht bedenken, wie gefährlich die Sommerhitze für ihre Tiere werden kann. Deshalb rät der deutsche Tierschutzbund allen Besitzern, ihre vierbeinigen Lieblinge in diesen Tagen besonders im Auge zu behalten. Schließlich können Hund, Katze und Co. nicht durch Schwitzen abkühlen , sind also auf aufmerksame Herrchen und Frauchen angewiesen. Karola Gaidies vom Tierschutzverein Groß-Dortmund räumt mit den größten Irrtümern auf, damit Mensch und Tier für die heißen Tage gewappnet sind.
Irrtum Nummer 1: Wenn mein Haustier kurz im Auto wartet, bekommt es durchs offene Fenster ausreichend Luft.
Karola Gaidies: "Selbst wenn das Auto im Schatten abgestellt wird, sollte niemals ein Tier darin warten müssen. Denn die Sonne wandert. Da muss man nur mal Frau Müller beim Bäcker treffen, sich etwas länger verquatschen - und schon fängt das Leiden für das Tier an. Das tun nämlich auch Tiere, wenn ihnen zu heiß wird. Man muss sich nur mal vor Augen führen, dass sich ein Auto ums Doppelte aufheizen kann. Bei 30 Grad Außentemperatur sind das im Innenraum schon 60 Grad."
Irrtum Nummer 2: Hitze macht Tieren weniger zu schaffen als Menschen.
"Das stimmt überhaupt nicht. Menschen können schwitzen, trinken, wann immer sie wollen. Hunde etwa schwitzen über die Pfoten und hecheln verstärkt, um sich abzukühlen. Tiere brauchen Schatten, den sie eigenständig aufsuchen können, und ausreichend Wasser, das aber nicht eiskalt sein sollte. Merkt man dem Tier an, dass ihm trotzdem zu warm wird, sollte man es mit Wasser kühlen. Beim Hund beginnt man an den Pfoten, wo die Schweißdrüsen sitzen, und arbeitet sich hoch. Einfach ein nasses Tuch über das Tier legen - das ist weniger effektiv."
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Seite 2: Irrtum Nummer 3: Zugluft und Klimaanlage sind für Menschen ungesund, für Tiere aber sinnvoll -
Seite 3: Irrtum Nummer 5: Hunde müssen sich viel bewegen - auch an heißen Tagen. -
Seite 4: Irrtum Nummer 7: Den Fellwuchs müssen Tierhalter nicht überwachen - das hat die Natur im Griff. -
Seite 5: Irrtum Nummer 9: Vögel können im Sommer auch draußen im Käfig sitzen.
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Zitat: "Man muss sich nur mal vor Augen führen, dass sich ein Auto ums Doppelte aufheizen kann. Bei 30 Grad Außentemperatur sind das im Innenraum schon 60 Grad."
Ums Doppelte aufheizen würde bedeuten auf das Dreifache.
Aber selbst auf das Doppelte ist Quatsch 60 Grad ist nicht das Doppelte von 30 Grad (ich gehe mal von Grad Celsius, der üblichen Temperatureinheit in unserer Gegend aus.
Auch wenn es zugegebenermassen im Auto deutlich heisser und für Hunde definitiv zu heiss wird, so bleiben wir doch weit von der Verdopplung der Temperatur entfernt.
Das Doppelte von 30 ° C sind nicht 60 ° C sondern 333,15 ° C.
Hunde und auch kleine Kinder gehören bei solchen Temperaturen nicht ins Auto.