Terra-Ruhr findet trotz angedrohter Proteste statt
04.01.2009 | 20:12 Uhr 2009-01-04T20:12:00+0100
Recklinghausen. Die zehnte Terraristik-Börse beginnt heute in der Vestlandhalle. Mehr als 100 Aussteller aus ganz Europa haben sich angemeldet und wollen ihre Nachzuchten präsentieren - trotz angekündigter Proteste von Tierschutzorganisationen.
Trotz angekündigter Proteste von Tierschutzorganisationen findet sie statt, die zehnte „Terra-Ruhr” in der Vestlandhalle. Und zwar heute, 3. Januar, ab 11 Uhr. Das teilten die Veranstalter, Frank Izaber und Michael Grünberg, mit. Sie meinen: „Wir sehen es weiterhin als nötig an, eine solche Veranstaltung als Treffpunkt für Tierfreunde und Züchter von Reptilen, Amphibien und an deren Terrarientieren anzubieten.” Denn nur durch Hingabe zum Tier, hätten bereits viele Arten, die in der Natur vom Aussterben bedroht gewesen wären, erfolgreich nachgezüchtet werden können.
„Um nachhaltig das Aussterben bedrohter Tiere zu verhindern, ist die Nachzucht privater Halter zwingend notwendig. Nicht nur, um die nachgezogenen Tiere, sondern auch das damit erworbene Wissen und die Erfahrungen weiterzugeben, werden wir weiterhin an unserem Konzept für Terraristik Börsen festhalten”, so das Veranstalter-Duo.
Vereine wie die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) unterstützen Einsteiger wie erfahre Terrarianer bei der Haltung der Tiere. Die DGHT wird heute ebenfalls mit einem Infostand in der Vestlandhalle sein.
Über 100 Aussteller aus ganz Europa haben sich für dieses Treffen gemeldet, um die Nachzuchten ihrer Tiere – Königspython, Nattern, Chamäleons, Frösche, Vogelspinnen aber auch exotische Nager – anzubieten und ihr Fachwissen weiter zu geben.
13:46
service@terra-ruhr.de
Wie der Mensch sein Tier haben will, wird es produziert. In Zoogeschäften werden Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen hinter den Ladenscheiben angeboten, wie in anderen Geschäften tote Gegenstände wie Staubsauger oder Kühlschränke. Für die Zoogeschäfts-Betreiber ist das Tier ein rein materieller Gegenstand, nur der Profit zählt. Die Bedürfnisse der Tiere spielen keine Rolle. Damit die Menschen mit ihrer vermeintlichen Tierliebe unsere Mitgeschöpfe in ihre Wohnzimmer oder Käfige sperren können, treibt die gigantische Heimtierbranche den Markt an. Jährlich macht sie Umsätze von 2 - 3 Mrd. Euro. Davon entfallen etwa 180 Mill. Euro auf den Kauf neuer Tiere. In heimischen Wohnzimmern leiden aber nicht nur Hunde, Katzen und Nager, sondern mehr und mehr auch exotische Tiere. Die Gier nach dem besonderen Haustier macht auch vor Schlangen, Echsen, Spinnen, Schildkröten, Krokodilen, Raubkatzen und Wüstenfüchsen nicht halt.
19:37
Dieselben Leute die Schuld sind das Tiere vor dem Aussterben sind wollen jetzt weismachen sie würden das Aussterben verhinden.
13:33
Umweltzonen meide ich grundsätzlich. Da gebe ich auch kein Geld mehr aus.