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Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen

16.06.2009 | 15:40 Uhr
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen

Westerland. Nach einer spontanen Strandparty von rund 5000 Jugendlichen auf Sylt am vergangenen Wochenende sind die letzten Spuren auf der Insel beseitigt worden. Zur Abschreckung von Nachahmern erwägt die Gemeinde nun einen Prozess gegen den Initiator der Flashmob-Party.

Nach einer spontanen Strandparty von rund 5000 Jugendlichen auf Sylt am vergangenen Wochenende sind die letzten Spuren auf der Insel beseitigt worden. Reinigungskräfte haben am Strand und auf dem Westerländer Bahnhofsvorplatz mehrere Kubikmeter Müll aufgesammelt, darunter insbesondere leere Flaschen. «Wir waren gut aufgestellt und sind im Großen und Ganzen glimpflich davongekommen», sagte Petra Reiber, Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt, am Dienstag.

Mehrere Tausend Jugendliche hatten am 13. Juni den Strand der Insel Sylt in eine große Partyzone verwandelt. Nach einem Aufruf im Internet hat die bislang größte unorganisierte Beachparty als sogenannter Flashmob am Westerländer Strand stattgefunden. (Foto: ddp)

Sie sei bis Mitternacht am Rande der Party gewesen, «wobei ich Dinge sah, die ich eigentlich nicht gerne sehen wollte», sagte Reiber. Rund zwei Dutzend stark alkoholisierte Jugendliche mussten vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) behandelt werden.

20.000 Euro Schaden entstanden

Offen ist derzeit, ob die Strandparty für den Initiator Christoph Stüber Konsequenzen haben wird: «Für den Einsatz sind den beteiligten Institutionen erhebliche Kosten entstanden. Hierfür werden wir Herrn Stüber zur Verantwortung ziehen», kündigte Reiber an. So seien allein bei der Gemeinde Sylt rund 20.000 Euro für entstandene Schäden und die Aufräumarbeiten angefallen.

«Darüber kann ich nur grinsen. Es war keine offizielle Veranstaltung und ich war nicht der Veranstalter», erklärte Stüber. Der 26-jährige Schleswiger hatte im Internet zu der Party aufgerufen und wollte eigentlich nur ein paar Dutzend Freunde zum Strand von Westerland locken. Die Idee zog jedoch in einem Internetportal so große Kreise, dass sich im Vorfeld sogar rund 13.500 Partygänger angemeldet hatten.

Bereits andere Küstenorte für Flashmob „im Gespräch“

Nach Angaben von Hans-Wilhelm Hansen, Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Sylt, wird ein Prozess auch mit Blick auf mögliche Nachahmer angestrebt. Eine Sprecherin der Gemeinde Sylt unterstrich, dass eine rechtliche Handhabe vonnöten sei, um solche Veranstaltungen künftig zu verhindern. «Ich denke aber, dass der Reiz einer Party auf Sylt nun erstmal ohnehin weg ist, zumal bereits andere, zentraler gelegene Küstenorte für eine neuerliche Flashmob-Party im Gespräch sind», sagte die Sprecherin. (ddp)

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Kommentare
25.04.2010
18:00
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen
von Timtrav12 | #10

20.000 Euro? Dafür bekommt man allein schon keine bessere Werbung für die Insel!

Anstatt was draus zu machen, nein, es wird mit der Juristenkeule gedroht! Lächerlich!

Willkommen in einer neuen Zeit!

18.06.2009
11:24
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen
von Flo | #9

5.000 Leute und flippen direkt aus? Anstatt man froh ist und was draus macht...neiiiin lieber irrwitzig versuchen jemand für das partymachen zu verklagen :-D

Ab schließe mich #1 an. Die Loveparade hat doch keinen Ort für dieses Jahr. Nehmt Sylt. 1Mio. Raver...dann wird die Insel mal richtig gerockt. Würde dafür auch gerne in den hohen Norden fahren ;)

17.06.2009
00:12
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen
von Judge Dread | #8

HeHe , den Richter will ich sehen !

16.06.2009
22:59
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen
von dasKollektiv | #7

Ihre Befindlichkeit Petra Reiber (Bürgermeisterin) fühlt sich gestöööööhrt? *LOL*
Was eine Spassbremse hat da die Bevölkerung gewählt??

16.06.2009
15:48
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen
von MoepMoep | #6

Flashmob-Treffen haben definitiv einen initiator. Oder sind die 5000 Leute gerade zufällig auf Sylt an dem Strand vorbeiflaniert? Wohl eher nicht.

Ich stimme #3 da zu. Polizei rein und Auflösen.
ist dasselbe Problem wie mit dem Dosenpfand. Die Leute sind, neben einem Mülleimer stehend, immernoch zu faul, ihren Abfall in selbigem zu entsorgen.

Hier muss Sylt wirklich hart durchgreifen, ich finde das unmöglich, das Sylt für den Spass von ein paar Flashmobbern aufkommen soll. Wer ne Party machen will, muss die auch bezahlen. Was meint ihr sonst warum die Loveparader wie irre nach Investoren suchen?

16.06.2009
15:19
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen
von J R | #5

Die Sylter-Deppen können ja auch Petrus für das schlechte Wetter verklagen: Dauerregen, das geht aber wirklich nicht.
Und da die Sylter-Deppen einmal dabei sind, können sie auch den Blanken Hans verklagen. Denn dieser klaut ihnen jährlich viele Quadratmeter kostbaren Starnd.
Wie - Adresse nicht bekannt? Einfach mal aus dem Rathausfenster schauen meine Damen und Herren. Das was immwer kommt und geht ist der Blanke Hans.

16.06.2009
15:09
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen
von Sebinthweb | #4

Wie siehts mit dem Versammlungsrecht aus?
Nur, weil jemand sagt Kommt doch dann und dann an den Strand ist er doch nicht der Veranstalter, da das Ganze doch keine offizielle Veranstaltung ist?

16.06.2009
15:03
Blockierter Kommentar.
von daniel.otto | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

16.06.2009
15:00
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen
von dasdasdasdasdsa | #2

Wie blöd kann man denn sein, Da kommen mal Tausende unter der magischen Sylter Altersgrenze von 85 Jahren und dann wollen die klagen weil einer mal sagt man müsste mal eine Party machen.

Von Griechenland bis Gomera, kommen die nun vermögenden ehemaligen Chaoten und füttern die Einheimischen durch. Da könnte Sylt was von lernen.

16.06.2009
14:34
Sylt will gegen Initiator der Flashmob-Party klagen
von Eierbrot | #1

Zur Strafe kommt die Liebesparade nach Sylt. hehe

Ich rufe alle Raver auf die Insel zu beglücken.

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