Sperma aus dem Labor: Werden Männer entbehrlich?
09.07.2009 | 06:39 Uhr 2009-07-09T06:39:00+0200
London. Erfolgsgeschichte oder Horrormeldung? Wissenschaftler aus Newcastle haben nach eigenen Angaben weltweit erstmals menschliches Sperma im Labor erzeugt.
Britische Medien prophezeien Männern jetzt bereits, dass sie in ihrer biologischen Funktion ausgedient haben. Ziel des Forscherteams rund um Professor Karim Nayernia vom NorthEast England Stem Cell Institute ist es vielmehr, Männern zu helfen: „Unsere Ergebnisse sind wichtig, denn durch sie verstehen wir die Spermienbildung besser und können so die Ursachen für männliche Unfruchtbarkeit ergründen.”
Nayernia hat für seinen wissenschaftlichen Durchbruch fünf Tage alte Stammzellen männlicher Embryonen genommen, die nach einer künstlichen Befruchtung gespendet worden waren. Stammzellen gelten als große Hoffnung der Medizinforschung, da sie, wenn sie mit Organzellen zusammengebracht werden, deren Funktion annehmen und sie reproduzieren können. Zum ersten Mal ist dies nun den Forschern in Newcastle mit Stamm- und menschlichen Spermazellen gelungen. Das Team um Nayernia erklärte, nach einem Monat Reifezeit mobile und voll entwickelte Kunst-Spermien gewonnen zu haben. Zum Beweis haben sie die Entwicklung auf Video dokumentiert.
Zweifel an der Qualität des Spermas
Die Ergebnisse müssen zwar noch überprüft werden. So haben einige Fortpflanzungsmediziner bereits Zweifel an der Qualität und Lebensfähigkeit des Laborspermas geäußert. Auch wird es nach Angaben der englischen Forscher noch mindestens fünf Jahre dauern, bis die „Produktionstechnik” perfektioniert sei. Doch die theoretischen Konsequenzen dieses Durchbruchs sind schon jetzt enorm.
Frauen, die eine künstliche Befruchtung mit Laborsperma wählen, könnten so beispielsweise ein britisches Gesetz umgehen, wonach es Kindern erlaubt ist, ihren biologischen Vater ausfindig zu machen. Eine Schwangerschaft ohne jede biologische oder juristische Beteiligung eines Mannes wäre auf diese Weise möglich.
„In der Theorie werden Männer entbehrlich”
Im Grunde reicht die Stammzell-Linie eines einzigen männlichen Embryos für die unbegrenzte Produktion von Spermazellen. „In der Theorie werden Männer damit entbehrlich”, so Prof. Nayernia. Genau diese Fragen überschatteten gestern auch die positiven Aspekte von Nayernias Ergebnissen. „Jetzt ist wissenschaftlich erwiesen: Männer überflüssig”, titelte eine Zeitung, andere sagen den Herren bereits ihren „Untergang” voraus.
13:51
Na dann nix wie ran an die Massenproduktion.
Und wir hatten, schon Angst, dass wir bald alle keine Rente mehr bekommen. Da bahnt sich doch ne Lösung an.......oder???
12:11
mattesderersteundletzte:
Ich würde Ihnen ja so gern Recht geben, junger Mann, aber dem ist nicht so, wie Sie sich`s wünschen.
Weibchen bilden im Gegensatz zu Männchen viel eher soziale Gemeinschaften, z.B. um zu jagen und den Nachwuchs zu versorgen und zu beschützen.
Und natürlich auch, um den Erzeuger der Neugeborenen vom Töten dieser abzuhalten.
Die These, dass Männer das überflüssige Geschlecht sind, gibt es seit mehr als zwanzig Jahren, wahrscheinlich liess sich der jetzige Versuch nicht mehr verschleiern ; )
03:23
Ich bin der Vater der 9 warmen Brüder und ich kann Ihnen sagen, dass es mir sehr schwer gefallen ist meinen Jungs begreiflich zu machen, dass Frauen kein Umgang für sie seien. Ich alte Sau !;-)))))))))))))))))))))))))
22:17
Männer werden wirklich immer entbehrlicher (leider!!)
Siehe auch:
http://video.search.yahoo.com/video/play?p=fucking+machine+video&ei=UTF-8&fr=moz2&fr2=tab-web&SpellState=n-3613770515_q-GoymmAEJOcz1g%2Fsos4p51QAAAA%40%40&tnr=21&vid=0001548647984
oder
http://video.search.yahoo.com/video/play?p=fucking+machine+video&ei=UTF-8&fr=moz2&fr2=tab-web&SpellState=n-3613770515_q-GoymmAEJOcz1g%2Fsos4p51QAAAA%40%40&tnr=21&vid=0001548647981
...und nun auch noch künstliches Sperma...
20:48
Das ist der Gotteskomplex des Menschen, zu meinen, er könne alles beherrschen. Das war schon gestern Quatsch, und ist heute noch quätscher!
13:31
aber carmen_2 will uns irgendetwas mitteilen, wenn ich das richtig sehe. Zweimal den wirklich sinnreichen Hinweis, dass Maenner entbehrlich sind. Da scheint jemand mit unausgegorenem Gedankengut seine Beziehungsvergangenheit nicht verarbeitet zu haben.
Das Weiber sich fuer den Nabel der Welt halten, habe ich schon hin und wieder feststellen koennen. Schaut man dann aber genauer hin, platzt die Schoeneweltblase recht schnell.
Natuerlich gibt es weitaus weniger Musterexemplare unter den Maennern als in der strahlend schoenen und reinen Weibschaft, aber womoeglich ist das ein Trick der Natur.
13:30
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13:01
@ 14 franjo:
Ich dachte, beim Klöppeln entstehn Spitzen?!?
Etwa ironische?
11:37
@#8:
Tja, lieber Bahnfahrer. Leider scheint Ihnen in Ihrer zügigen Bahn entgangen zu sein, dass der Vater von Prinz Charles, der Prinzgemahl, Phillip Mountbatten, Duke of Edinburgh, deutscher Herkunft ist. Mountbatten ist lediglich eine Übersetzung von Battenberg. Er ist ein Sproß derer von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Aus dem Grund waren die Briten ja auch zunächst gar nicht so angetan, als Elisabeth ihn 1947 heiratete...Ob seine deutsche Herkunft nur seinen fragwürdigen Humor oder auch die abstehenden Ohren seines Sohnes erklären - man weiß es nicht.
09:32
Herrlich der Kommentar von Isolde. Der bringt es auf den Punkt. Ich weiss auch incht, was Carmen_2 ueber die Leber gelaufen ist, dass sie so negativ auf den natuerlichen Produktionsprozess von Spermien reagiert. Fuer diese Damen wird wohl die Forschung am kuenstlichen Sperma vorangetrieben.