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So können WAZ-Leser helfen

17.01.2010 | 11:11 Uhr
So können WAZ-Leser helfen

Duisburg.In Haiti engagiert sich die Kindernothilfe bereits seit fast 30 Jahren. Nach dem verheerenden Erdbeben unterstützen die Spender nun die medizinische Notfallhilfe. In den kommenden Tagen will die Organisation Anlaufstellen für unbegleitete und traumatisierte Kinder errichten, wo sie Wasser, Nahrung, Begleitung, Schutz und psychologische Betreuung finden.

Bereits heute startet ein Flieger in Düsseldorf, in Kooperation mit der Organisation humedia. Infusionen sind an Bord, Kindernahrung, Hygieneartikel, Medizin, insgesamt 30 Tonnen Hilfsgüter. Zudem sind 15 weitere Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger unterwegs, um vor Ort zu helfen. Die Wiederaufbau wird viel Zeit kosten. Fünf der sechs Projekte der Kindernothilfe sind stark zerstört.

Die Zusammenarbeit zwischen WAZ und der Kindernothilfe hat eine jahrelange Tradition. Bereits vier Mal riefen die Hilfsorganisation und die Ruhrgebietszeitung Leser in der Weihnachtszeit zu Spenden für Kinder auf, die ohne Unterstützung keine Chance auf eine menschenwürdige Zukunft haben.

Die WAZ hat sich zur Zusammenarbeit mit der Kindernothilfe entschieden, weil die Organisation mit Sitz in Duisburg besonders transparent mit Spendengeldern umgeht. Die Kindernothilfe erhält jährlich seit 1992 das Gütesiegel des Zentralinstituts für soziale Fragen; 2008 gewann sie sogar den Transparenz-Preis von PriceWaterhouseCoopers.

Spendenkonto 45 45 40
Bank: KD-Bank eG
BLZ: 350 601 90
Stichwort Z57372, Erdbeben Haiti.

Birgitta Stauber-Klein

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Kommentare
24.01.2010
22:25
So können WAZ-Leser helfen
von SanniMami | #3

Wir haben seit Jahren ein Patenkind von der Organisation World Vision.
Unser Patenkind schickt uns immer mal wieder Briefe und gemalte Bilder.
Ansonsten werden wir telefonisch sowie auch brieflich über neues informiert.
Wir haben über World Vision auch für Haiti einen Betrag gespendet, denn da kommt die Hilfe bestimmt an.
Ganz ohne Reklame gehts halt nicht, denn wir vergessen oft durch den Alltag die Dringlichkeit dieser armen Menschen.
Wir haben aufjedenfall ein gutes Gefühl und werden weiterhin diese Arbeit unterstützen.

Danke, für alle Spender - auch wenn es ein etwas kleinerer Betrag ist!

(Danke an meine Tochter Angelina (8 Jahre)
Ersparniss 8 € ,
die sie unbedingt nach Haiti spenden wollte.

Danke- an alle,
die ihr Herz am rechten Fleck tragen!

20.01.2010
17:39
So können WAZ-Leser helfen
von Marla | #2

Leider haben zu viele Hilfsorganisationen ihre Finger im Spiel, die nach erfolgte Spender immer wieder Werbung per Post versenden (heute noch von der Welthungerhilfe erhalten, jedes Jahr zu Weinachten erhalte unaufgeforder Kalender von SOS-Konderdorf und vom Friedensdorf, mit der bitte um eine Spende). Und auch Werbung kostet Geld. Warum kommt dieses Geld, was die Organisationen erhalten nicht in voller Höhe den Bedürftigen zugute? Warum wird Geld für Bettelei ausgegeben?

20.01.2010
17:25
So können WAZ-Leser helfen
von kimku54 | #1

Aber erst muß von den spenden der Präsidentenpalast aufgebaut werden.Ist genau das was nach den Spenden für die Tsunamiopfer passiert ist ,es wurden doch mit dem Geld erst die Hotels und die Infrastruktur wieder hergestellt.Die Fischer hatten 1 Jahr danach immer noch kein Geld gesehen.

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