Sherlock-Star Benedict Cumberbatch hat heimlich geheiratet

Was wir bereits wissen
Verwirrspiel am Valentinstag: Benedict Cumberbatch und Sophie Hunter gaben sich auf der Isle of Wight das Jawort. Schaulustige wurden ausgesperrt.

London.. „Sherlock“-Darsteller und Oscar-Aspirant Benedict Cumberbatch hat auch seine eigene Hochzeit zu einem Verwirrspiel für Fans gemacht. Am Valentinstag hat der 38-Jährige seine Verlobte, die Theaterregisseurin und Schauspielerin Sophie Hunter, geheiratet. „Das kann ich bestätigen“, sagte seine Sprecherin Karon Maskill am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Die Zeremonie fand auf einem romantischen Landsitz auf der südenglischen Isle of Wight statt.

Die Hochzeit war von Cumberbatch und Hunter bis zuletzt geheim gehalten geworden. Am Samstag wurden Gäste und Brautpaar vor Pressefotografen und Kamerateams abgeschirmt.

Kino Hochzeitsfeier im Herrenhaus

Benedict Cumberbatch war bereits am Vorabend des Ereignisses in einem noblen Yachtclub auf der im Ärmelkanal gelegenen Insel gesehen worden. Die 36 Jahre alte Braut, die im Sommer ein Kind von Cumberbatch erwartet, hat familiäre Bande zu den Bewohnern des von üppigen Gärten umgebenen Herrenhauses aus dem frühen 16. Jahrhundert, in dem die Hochzeitsfeier stattfand.

Der „Sunday Telegraph“ zeigte Bilder, wie Hochzeitsgäste in der Nähe der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirche St. Peter und Paul durch die Natur streifen, darunter Cumberbatchs enger Freund, der britische Schauspieler Tom Hiddleston. Zahlreiche Schaulustige, die sich im zeitweise strömenden Regen vor dem Anwesen versammelt hatten, konnten jedoch kaum etwas sehen.

Cumberbatch, der für seine Rolle als homosexuelles Mathe-Genie und Codeknacker Alan Turing in „The Imitation Game“ für einen Oscar nominiert ist, und die Theaterregisseurin Sophie Hunter kennen sich seit 2009. Damals spielten sie gemeinsam in dem Thriller „Burlesque Fairytales“. Anfang 2015 teilte der Pressesprecher Erfreuliches mit: „Mit Freude darf ich bestätigen, dass sie ihr erstes Kind erwarten. Sie sind beide ganz aus dem Häuschen.“ Die Hochzeit hatte bereits vor ihrer offiziellen Bestätigung für viel Wirbel in den Sozialen Netzwerken gesorgt. „Mein Valentinstag ist ruiniert“, schrieb ein weiblicher Fan auf Twitter. Cumberbatch hatte die Botschaft, dass er als einer der begehrtesten Junggesellen der Welt nicht mehr zu haben ist, in Häppchen präsentiert.

Im November gab das Paar per Zeitungsanzeige in der Zeitung „The Times“ seine Verlobung bekannt. Wenig später machte die Kunde von der Schwangerschaft Sophie Hunters die Runde. Die Hochzeit war nun eine nicht mehr überraschende Konsequenz.

Film Für einen Oscar nominiert

Den Oscar erhofft sich der Brite mit seiner Rolle als Alan Turing in der Kategorie „bester Schauspieler“. Bei der Preisverleihung der britischen Filmakademie Bafta am 8. Februar hatte sich Cumberbatch allerdings seinem Kumpel Eddie Redmayne geschlagen geben müssen. Redmayne, der die Rolle des Physikers Stephen Hawking in dem Film „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ spielt, wird von der Fachwelt auch als Oscar-Aspirant favorisiert.

Seit 2010 spielt Cumberbatch die Titelrolle in Sherlock, einer modernen Version von Arthur Conan Doyles Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Die Serie läuft in vielen Ländern und hat dem britischen Schauspieler auch schon einen Titel eingebracht. Er bekam 2014 den begehrten Fernsehpreis „Emmy“ in der Kategorie „bester Schauspieler in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm“ für seine Darbietung in der Sherlock-Episode „Der letzte Schwur“. (dpa/waz)