Sharon Osbourne: Peinliche Begegnung mit U2

Im Internet kann man leicht über andere Leute herziehen. Peinlich wird es dagegen, wenn man den Läster-Opfern dann in der realen Welt über den Weg läuft. So erging es etwa Sharon Osbourne nach einer Schimpftirade gegen U2.

Als U2 ihr Album "Songs of Innocence" gratis aber oftmals ungefragt an die Apple-User verteilten, hagelte es Kritik. Auch Sharon Osbourne (62) wetterte los: "Das ist ein Eingriff in meine Privatsphäre", twitterte die Ehefrau von Metal-Legende Ozzy Osbourne (66, "Mr. Crowley") etwa. "Kein Wunder, dass ihr eure mittelmäßige Musik verschenken müsst, kaufen will sie ja keiner." Doch als ihr Bono und Co. zwei Wochen später bei den MTV Awards über den Weg liefen, wurde sie ganz kleinlaut: "Ich wurde so oft beim Lästern erwischt, aber das war besonders peinlich", erklärte Osbourne in ihrer Sendung "The Talk".

"Ozzy hat einen Award bekommen und wir gingen zur Bühne. Unter der Bühne war dieser enge Tunnel, und da liefen uns U2 entgegen, alle vier", berichtete die Moderatorin. "Ich dachte mir 'Oh nein, jetzt gehen sie auf mich los', aber sie waren so reizend. Sie haben mich umarmt und geküsst, sie haben Ozzy umarmt." Danach habe Ozzy in seinem Umkleideraum noch einen Brief von U2 gefunden, den die ganze Band unterschrieben hatte. "Ich habe mich schrecklich gefühlt", sagte Osbourne. "Ich habe versucht, ihnen zu erklären, dass es mir nur um das Geschäftliche ging. Aber es war schwer." Vielleicht zügelt sie ihre spitze Zunge ja in Zukunft etwas...