Sex-Skandal um Prinz Andrew? Das sagt der Buckingham-Palast dazu

Der britische Palast hat Vorwürfe entschieden zurückgewiesen, wonach Prinz Charles' jüngerer Bruder Prinz Andrew in einen Sexskandal verwickelt sein soll.

Der Buckingham-Palast hat Behauptungen, die im Zuge eines Gerichtsverfahrens in Florida aufkamen, mit Nachdruck zurückgewiesen: Angeblich soll der Name von Prinz Andrew (54) im Zusammenhang mit Sex mit einer Minderjährigen genannt worden sein. Hintergrund ist eine Klage gegen den Investmentbanker und Multimillionär Jeffrey Epstein.

Epstein, der 2008 zu 18 Monaten Haft wegen bezahltem Sex mit einer Minderjährigen verurteilt worden war, soll mit Prinz Andrew befreundet gewesen sein. In einem Zivilprozess behauptet eine Frau jetzt, Epstein haben sie zu Sex mit anderen Männern gezwungen, als sie noch minderjährig war - in diesem Zusammenhang fiel laut dem "Guardian" angeblich auch der Name des Duke of York. Dies sei "komplett unwahr", zitiert "bbc.com" ein Statement des Palastes. "Das bezieht sich auf einen langjährigen, anhaltenden Zivilprozess in den USA, der Duke of York ist kein Beteiligter."

Prinz Andrew ist das dritte Kind von Elisabeth II. und Prinz Philip. In die Schlagzeilen geriet er vor allem durch die Ehe mit Sarah Ferguson. Die beiden hatten 1986 geheiratet, 1992 trennte sich das Paar. In der Boulevardpresse tauchten Bilder auf, welche die spärlich bekleidete Duchess of York mit einem US-Finanzmanager bei frivolen Handlungen zeigten. Die Scheidung folgte 1996.