Sex-Party bei Hamburg-Mannheimer kostete 83.000 Euro
22.05.2011 | 14:35 Uhr 2011-05-22T14:35:00+0200
Hamburg. Die Sex-Party, mit der die in der Ergo-Versicherungsgruppe aufgegangene Hamburg-Mannheimer für Aufsehen gesorgt hat, hat Medienberichten zufolge 83.000 Euro gekostet. Ergo-Chef Torsten Oletzky nannte die Veranstaltung einen „groben Fehler“.
Die aufsehenerregende Sex-Party für Mitarbeiter der Versicherung Hamburg-Mannheimer in Budapest hat 83.000 Euro gekostet. Das sagte Torsten Oletzky, der Chef der Ergo-Versicherungsgruppe, in der das Unternehmen mittlerweile aufgegangen ist, dem „Spiegel“. Damit ging er auf die Vorwürfe im Zusammenhang mit einer dreitägigen Reise 2007 zur Belohnung von Vertriebsmitarbeitern ein, über die in der vergangenen Woche pikante Details an die Öffentlichkeit geraten waren. Er bezeichnete die Veranstaltung als einen „groben Fehler“.
Nach bisherigen Erkenntnissen seien für die Party in einer Budapester Therme 20 Prostituierte engagiert worden, sagte Oletzky dem Nachrichtenmagazin. Zu den Details wollte er sich aber wegen der laufenden Untersuchung nicht äußern. Der Ergo-Chef räumte ein, dass viele der damals eingeladenen selbstständigen Vertreter noch immer für den Konzern tätig seien. Die „Teilnahme an einer solchen Veranstaltung allein“ sei „kein Grund, personelle Konsequenzen zu ziehen“, sagte Oletzky.
Verantwortliche haben das Unternehmen verlassen
Die damals Verantwortlichen hätten das Unternehmen mittlerweile aus anderen Gründen verlassen, erklärte der Versicherungschef. Ob der Konzern nun gegen sie vorgehen wolle, werde geprüft. Die Feier sei bereits damals ein „krasser Verstoß gegen unsere Regeln“ gewesen, mittlerweile seien diese nochmals verschärft worden.
Oletzky wies den Vorwurf zurück, der Umgang mit dem Skandal verstoße gegen den Ergo-Slogan „Klartext sprechen“. „Ich hielt es für richtig, uns nach außen zu schützen“, sagte er dem „Spiegel“. (dapd)

03:13
Verbrecherisch anmutende Versicherungskonzerne mit Ethik in Verbindung zu bringen: Das kann ja ernsthaft nicht gelingen.
21:19
Was wird ein Versicherungsverkäufer alles getan haben, um dergestalt begünstigt zu werden, und was wird er wieder tun, um erneut in diesen Genuss zu kommen! Wieviele Kunden werden dafür über den Leisten gezogen und bekommen - mit der Angst vor drohendem Unheil - Versicherungen aufgeschwatzt, die kein Mensch braucht!
20:38
Hat die Versicherungsbranche mal wieder ihrem schlechten Ruf alle Ehre gemacht. Weiter so und weiterhin schön die Kunden verarschen damit man auch weiterhin auf dicke Hose machen kann.
19:48
Gut, dass diese Versicherung kein Geld von mir bekommt... das verprasste Geld wird ja bei den Leistungsberechtigten wieder eingespart
ergo ist ja Lateinisch und bedeutet also... also mal sehen, ob es Konsequenzen gibt
19:18
Lieber Vetragsnnehmer bei der Hamburg-Mannheimer (ERGO):
Aufgrund der teuren Party, und das die Hamburg-Mannheimer jetzt weniger Geld hat, werden ihre Vesicherungsbeiträge demnächst GERINGFÜGIG erhöht werden...
17:51
@#2: Mag sein, aber Ungarn ist auch etwas preiswerter. Hier wurde wohl schon auf günstige Preise geachtet :-).
17:17
Sex-Party bei Hamburg-Mannheimer kostete 83.000 Euro
Bei 100 teilnehmenden Vertriebsmitarbeitern macht das 830 Euro pro Teilnehmer.
Ob da die Kosten nicht etwas nach unten geschönt wurden....
17:11
Sex-Party bei Hamburg-Mannheimer kostete 83.000 Euro
Getragen durch den freundlichen Versicherungsnehmer (Versicherten)...
Und:
Vielen Dank für diese tolle Party, lieber Versicherter.
Ihre Hamburg-Mannheimer...