Schwule und Lesben feiern Legalisierung der Homo-Ehe in New York

300.000 New Yorker und Touristen zogen bei der Gay-Pride-Parade von der Fifth Avenue zum Schwulenviertel Greenwich Village und feierten die Legalisierung der Homo-Ehe im US-Bundesstaat New York. Foto: Getty
300.000 New Yorker und Touristen zogen bei der Gay-Pride-Parade von der Fifth Avenue zum Schwulenviertel Greenwich Village und feierten die Legalisierung der Homo-Ehe im US-Bundesstaat New York. Foto: Getty
Im Bundesstaat New York ist die Homo-Ehe legalisiert worden. Bei der jährlichen Gay-Pride-Parade feierten Schwule und Lesben das entsprechende Gesetz, welches der Senat von New York am Freitag verabschiedete.

New York.. In New York haben bei der jährlichen Homosexuellen-Parade Gay Pride zehntausende Schwule und Lesben die Legalisierung der Homosexuellen-Ehe in dem US-Bundesstaat gefeiert. Mit Regenbogenfahnen und lauter Musik zogen am Sonntag Schätzungen zufolge 300.000 New Yorker und Touristen von der Fifth Avenue in Manhattan zum Schwulenviertel Greenwich Village.

Auf Plakaten bedankten sie sich bei Gouverneur Andrew Cuomo, der mit einer kleinen Regenbogenfahne zusammen mit Bürgermeister Michael Bloomberg an der Spitze des Straßenumzugs mitlief, für das Gesetz. "Danke, Gouverneur Cuomo. Versprechen gehalten", stand auf einem Spruchband. In einer historischen Abstimmung hatte der Senat von New York am Freitag ein Gesetz zur Legalisierung der Homosexuellen-Ehe verabschiedet.

Der Bundesstaat im Nordosten des Landes ist damit der sechste und bei weitem bevölkerungsreichste US-Bundesstaat, der die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert. Bisher erlaubten nur Iowa, New Hampshire, Massachussetts, Connecticut und Vermont die Homo-Ehe. Mehrere andere Staaten erlauben eine zivile Partnerschaft aber keine Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. (AFP)

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