Schädliche Stoffe

Erste Orientierung bieten die Textilsiegel des Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN). Der IVN vergibt zwei eigene Qualitätszeichen für ökologisch hergestellte Produkte: „Naturtextil“ und „Naturleder“.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann über das Umweltbundesamt eine kostenlose Verbraucheranfrage stellen. Auf der Seite www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm gibt man Produktname und Strichcodenummer sowie Kontaktdaten an. Im Sinne der europäischen „Reach-Verordnung“ („Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals“) sind Anbieter, die sogenannte „besorgniserregende Stoffe“ verwenden, dazu verpflichtet, innerhalb von 45 Tagen Auskunft zu geben. Dies gilt nicht nur für den Hersteller, sondern auch für Importeure und Händler. Die Stoffe müssen allerdings von der Europäischen Chemikalienagentur als „besorgniserregend“ klassifiziert worden sein. Von der Auskunftspflicht erfasst sind nicht nur Textilien, sondern zum Beispiel Möbel, Elektrogeräte, Spielzeug und sogar Verpackungen.

Und unter www.greenpeace.de/node/14250 lässt sich schließlich auch der Greenpeace-Textilratgeber bestellen. Dieser gibt Auskunft darüber, welche Marken schadstofffreie Kleidung produzieren.