Satire-Magazin kündigt neue Mohammed-Karikaturen an
30.12.2012 | 21:29 Uhr 2012-12-30T21:29:43+0100
Paris. Frankreichs provokantes Satiremagazin "Charlie Hebdo" will erneut eine Mohammed-Karikatur veröffentlichen. Das Heft mit der Zeichnung soll am 2. Januar auf den Markt kommen. Im September hatte es nach einer Karikatur in der Zeitschrift weltweit Proteste gläubiger Muslime gegeben.
In Frankreich steht möglicherweise neuer Ärger um Mohammed-Karikaturen bevor. Das Satire-Blatt "Charlie Hebdo" kündigte für diesen Mittwoch ein Sonderheft mit einem Comic zum Leben des islamischen Propheten Mohammed an.
Im September hatte eine "Charlie Hebdo"-Ausgabe mit derben Mohammed-Karikaturen zu weltweiten Protesten von Muslimen geführt. Französische Einrichtungen wurden in einigen Ländern zeitweise aus Sicherheitsgründen geschlossen. Strenggläubige Muslime empfinden es bereits als anstößig, den Propheten Mohammed als Person zu zeigen.
"Wenn die Leute schockiert sein wollen, werden sie schockiert sein", sagte Stéphane Charbonnier, Herausgeber und Zeichner von "Charlie Hebdo" am Sonntag in Paris der französischen Nachrichtenagentur AFP. Es sei aber nichts Schockierendes dabei, ergänzte der unter dem Namen "Charb" arbeitende Satiriker.
Noch vor den Karikaturen hatte im Sommer ein Schmäh-Video über Mohammed zu Protesten von Muslimen gegen die westliche Welt geführt. Bei den wochenlang anhaltenden Unruhen starben etliche Menschen. Bei Protesten nach der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung 2006 kamen mehr als 150 Menschen ums Leben. (dpa)

10:25
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10:01
Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Aber hier scheint sie dazu benutzt zu werden, einen Mopp zu provozieren. Die Wirkung wird sein, dass ein paar radikale Muslime unschuldige Menschen jagen und bestialisch ermorden. Dies auszulösen ist nicht Sinn und Zweck der Pressefreiheit. Die Pressefreiheit soll dazu dienen, Missstände, insbesondere in der Politik, anzuprangern. Dass aber ein paar Menschen an heilige Kühe glauben, andere an einen Propheten und wieder andere einem Papst hinterher laufen, ist kein Missstand, sondern seltsam. Wenn radikale Muslime die Fahnen von westlichen Ländern wirkungsvoll verbrennen, verallgemeinern wir doch genauso die Menschen dort, wie sie uns, wenn hier irgendein Möchtegernjournalist etwas vermeintlich Witziges über Mohammed schreibt.
00:47
hier die komplette Aussage von Atatürk :
“Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers ist der größte Klotz am Bein unserer Nation!” Quelle: Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk” (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)
Mustafa Kemal Atatürk: „Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!“ „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammed) und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Moslems in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss H
Das Atatürk kein Moslem war, dürfte Ihnen dann ja auch bekannt sein nehme ich an.
Er war es auch, der aus den Überresten des Osmanischen Reiches, die heutige Säkulare Türkei gründete. Die Trennung von Religion und Staat erfolgte auch durch MKA.
Das in der Türkei einiges nicht stimmt ist mir wohl bekannt. Nur dürfen Sie nicht jeden Türken bzw. Moslem in Sippenhaft nehmen.
Genauso wie ich nicht alle Deutschen als Nazis ansehe...
Ein weiser Mann, dieser Herr Atatürk.
Das ist ja ganz nett, was Sie schreiben. Aber das gilt für alle Kriege. Schauen Sie sich nur die Geschichte der katholischen Kirche an. Fürchterlich. Religionen gehören insgesamt abgeschafft.
22:55
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Danke für die aufklärenden Zeilen.
Sie werden mir doch die Gelegenheit geben dieses zu checken.
Andererseits möchte ich daran erinnern, das jede Religion, ihre Eigenheiten hat. Viele vermischen den Islam mit den Lebens- und Traditionsgewohnheiten der muslimischen Völker im nahen Osten und im norden Afrikas.
Ausserdem sind hinter den Demonstranten immer welche, die die Leute (zugegebenermassen ungebildete Menschen) aufstacheln und ihre eigene Ziele verfolgen.
Die Religion ist eh eine Sache, worüber man kaum kontrovers Diskutieren kann. Ich versuche es daher gar nicht.
Einen guten Rutsch wünsche ich Ihnen.
22:31
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21:52
Nicht die Karikaturisten sind die bösen, sondern diejenigen, die endlich wieder einen Grund sehen, ihr Recht mit Morden zu verteidigen.
Richtig!!!!